So könnt ihr Tiere am Strand schützen

Urlaub am Meer sollte nicht nur für Menschen erholsam sein, sondern auch für die Tiere vor Ort gut ausgehen. Mit diesen 9 Tipps im Gepäck schützt ihr sie.

19.Mrz 2018

1. Vorsicht beim Strandspaziergang

Urlauber sollten am Meer grundsätzlich keine Muscheln, Schneckenhäuser und Co. mitnehmen – auch in vermeintlich unbewohnten Gehäusen und Schalen können sich kleine Meerestiere befinden.

2. „Nein“ zu Aktivitäten mit Wildtieren

Häufig wird in Urlaubsländern am Strand das Reiten auf Kamelen und Elefanten angeboten oder Papageien und Äffchen als Fotomotive missbraucht. Urlauber helfen den Tieren, indem sie hier unmissverständlich klarmachen, diese Aktivitäten aus Tierschutzgründen nicht zu unterstützen. Auch Tiershows, Delfinarien und Zoos sind untrennbar mit Tierleid verbunden.

Delfin im Wasserbecken

3. Schnorcheln und Tauchen mit Feingefühl

Tiere dürfen nicht aus dem Wasser mitgenommen oder umgesetzt werden. Beim Schnorcheln unbedingt darauf achtgeben, nicht an hochempfindliche Korallen zu stoßen oder diese abzubrechen.

4. Bei Ebbe die Tierwelt entdecken

Wer schauen möchte, was sich unter Steinen tummelt, schützt die Tiere, indem er den Stein nur leicht anhebt und ganz genau so wieder zurücklegt.

5. Verlorene Tiere retten

An den Strand gespülte Meeresbewohner wie Krebse, Seesterne, Muscheln oder Schnecken sollten wieder ins Wasser zurückgebracht werden. Manche Meerestiere können giftig sein – daher empfiehlt es sich, bei Unsicherheit die Tiere nicht mit bloßen Händen zu berühren.

Krabbe am Strand

6. Lärm vermeiden

Laute Geräusche jeglicher Art, beispielsweise von Jetskis, Motorrollern oder Booten mit Motor, stressen die geräuschempfindlichen Meeres- und Strandbewohner.

7. Erstickungsgefahr für Vögel

Zigarettenstummel dürfen nicht im Sand entsorgt werden, denn Seevögel können schnell an ihnen sterben.

8. Für Tiere sprechen

Urlauber können Angler, Fischer, Unterwasserjäger und Tiersammler freundlich darum bitten, die Tiere in Ruhe zu lassen, und sie darüber informieren, dass Meerestiere Angst und Schmerz empfinden.

Fischschwarm

9. Müll sammeln nach dem Tag am Strand nicht vergessen

Jedes Jahr sterben unzählige Meerestiere, weil sie Plastik verschlucken oder sich darin verfangen.

Damit der Urlaub direkt gut startet, haben wir alle Tipps und Tricks für veganes Essen im Flugzeug für euch gesammelt.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Go Vegan!

Katharina aus dem Streetteam Berlin

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Katharina, 27, die das Berliner Streetteam leitet.

19.Mrz 2018

Seit wann bist du dabei?

Im Herbst 2014 fuhr ich mit dem Fahrrad an einer Ampel vorbei, auf der ein PETA ZWEI-Sticker klebte. Mit der Frage „Was ist eigentlich dieses PETA ZWEI“ bemühte ich eine Suchmaschine und stieß auf das Streetteam. Bald darauf bin ich dann zu meinem ersten Stammtisch gegangen und dann auch direkt zu meiner ersten Demo gegen den Circus Krone. Im Sommer 2016 habe ich die Leitung des Berliner Streetteams übernommen.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Einen richtigen Auslöser gab es nicht. Ich nahm mir das Leid der Tiere schon immer sehr zu Herzen. 2014 war ich selbst erst auf dem Weg von Vegetarierin zur Veganerin. Innerlich war ich aber immer unzufrieden, dass ich nicht mehr machen konnte als die Tiere nicht wegen meines Essens töten zu lassen. Da kam mir die große Demo vor Circus Krone gerade recht und der Schritt ins Aktivistenleben war getan.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Angefangen hat mein veganes Leben mit dem Kauf von tierversuchsfreien Produkten. Tierversuche für Produkte, die der Mensch nutzt, schienen mir schon immer mehr als sinnlos. Da ich selbst einen Hund habe und sehe, wie diese Tiere ohne Familie und Liebe leiden, finde ich es natürlich auch in meinem privaten Umfeld, sehr wichtig, auf Adoption statt Kauf aufmerksam zu machen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Viel Spaß machen mir die Stammtische. Beim gemeinsamen Essen muss man sich endlich mal nicht für seine Ernährung rechtfertigen. Auch finde ich es immer wieder schön zu sehen, wie viele Leute Lust haben, etwas für Tiere zu tun und dafür auch mal ein freies Wochenende sausen zu lassen. Eigentlich macht mir aber jede Demo Spaß. Wir sind immer mehr Leute als zugesagt haben, und das macht mich regelmäßig sehr stolz!

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Einfach machen! Gerade in einer Stadt wie Berlin wird es einem sehr leicht gemacht, auf tierische Produkte zu verzichten. Das Wichtigste ist aber, immer ein gutes Vorbild zu sein. Lebt eurem Umfeld vor, wie einfach es sein kann, Tiere nicht zu quälen und zu töten. Redet mit den Leuten, wenn ihr das Gefühl habt, sie sind offen für eure Ideen und kommt vor allem zu Demos, die euch interessieren!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!