PETA ZWEI-Streetteam-Demos: Tiere sind keine Geschenke

Weil Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind, machten die PETA ZWEI-Streetteams mit starken Aktionen auf das Thema aufmerksam. Jetzt lesen!

22.Dez 2021

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit boomt der (illegale) Handel mit Tieren. Denn gerade zu Weihnachten werden besonders oft „Haustiere“ wie Hunde, Katzen und Kaninchen gekauft, um sie dann am Weihnachtsabend zu verschenken. Doch der Handel mit Tieren verursacht großes Leid.

Aus diesem Grund appellierten die freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams im Dezember in Heidelberg, Lüneburg, Karlsruhe und Siegen mit Aktionen an die Menschen, zu Weihnachten keine Tiere zu verschenken. Denn Tiere sind keine Geschenke, sondern fühlende Lebewesen, die viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen. Deshalb gilt: Die Entscheidung für einen tierischen Mitbewohner niemals von einer spontanen Feiertagslaune abhängig machen, sondern erst nach reiflicher Überlegung treffen.

PETA ZWEI-Aktivist:innen in Tierkostümen und als Weihnachtsmänner

Bei den Aktionen verkleideten sich die Aktiven als Tiere und Weihnachtsmänner und hielten Schilder mit dem Titel „Tiere sind keine Geschenke“ hoch. Weitere Unterstützende zeigten Plakate mit Aufschriften wie „Ich bin kein Gelegenheitskauf“, „Adoptieren statt kaufen“ und „Tiere sind vom Umtausch ausgeschlossen“.

Die Entscheidung für ein Tier gut bedenken

Mit diesen Messages haben die Aktiven darauf aufmerksam gemacht, dass es eine verantwortungsvolle Aufgabe ist, einem Tier ein neues Zuhause zu schenken. Gerade in der Vorweihnachtszeit werben Zoohandlungen, Baumärkte und Zuchtbetriebe mit Tieren als Geschenken. Oft ist die Freude der Kinder über den tierischen Mitbewohner aber nur kurzzeitig. Schnell gefällt das Tier nicht mehr oder es entspricht nicht den Erwartungen und wird deshalb in überfüllten Tierheimen wieder abgegeben. Wer aber auch nach Weihnachten noch bereit ist, einem tierischen Begleiter ein neues Zuhause zu bieten, sollte ein Tierheim oder eine Pflegestelle besuchen und dort einen Vierbeiner adoptieren.

Ihr wollt Menschen auf Tierleid aufmerksam machen?

Dann macht mit bei unseren PETA ZWEI-Streetteams und engagiert euch im Namen der Tiere in neuen, aufmerksamkeitsstarken Aktionen.

Streetteam

Mit anderen für Tiere aktiv werden.
Mitmachen

Go Vegan!

PETA ZWEI-Streetteams demonstrieren gegen Stopfleber

2021 demonstrierten die PETA ZWEI-Streetteams vor einigen Restaurants gegen den Verkauf von Stopfleber. Seht hier Bilder zu den Aktionen!

22.Dez 2021

Stopfleber, auch Foie gras genannt, steht auf der Speisekarte vieler Restaurants. Die Herstellung des Produkts ist so grausam, dass sie in Deutschland verboten ist. In Ländern wie Frankreich, Belgien und Ungarn ist die Produktion erlaubt – und von dort wird das Tierqualprodukt auch nach Deutschland importiert. Für Stopfleber werden Enten und Gänse massiv gequält und krank gemacht.

Unsere freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams haben in Städten wie Rostock, Bremen und Dortmund vor Restaurants demonstriert, in denen Stopfleber auf der Karte steht. Mit den Aktionen sollen Verbraucher:innen darauf aufmerksam gemacht werden, mit welchem Leid das Produkt verbunden ist.

Am 7. September, 26. Oktober und 30. November 2021 hat das Streetteam Bremen erneut vor einem Restaurant demonstriert und über das Tierqualprodukt aufgeklärt, nachdem das Restaurant in der Vergangenheit bereits mehrfach gebeten wurde, Stopfleber von der Karte zu streichen.

Die Fotos vom Streetteam Bremen entstanden am 18.08.2020

Auch in Dortmund hat ein Streetteam am 24. Oktober 2021 mit einer Aktion vor einem Restaurant, das weiterhin Stopfleber anbietet, auf das Leid der Tiere in der Produktion aufmerksam gemacht: Eine Aktivistin wurde dafür an einen Tisch gefesselt und „gemästet“. Aus ihrem Mund tropfte Kunstblut. Weitere Freiwillige informierten mit Postern, Schildern und Redebeiträgen über das Tierleid.

Das Streetteam Essen hat am 13. November 2021 mit einer Aktion für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit einem Trichter wurde eine als Gans verkleideten Person zwangsernährt, und mit weiteren Details wie Kunstblut hat das Streetteam auf die Tierquälerei hinter Stopfleber hingewiesen.

In Tübingen hat das PETA ZWEI-Streetteam am 21. November 2021 vor einem Restaurant demonstriert, um auf das Tierqualprodukt aufmerksam zu machen.

Wir danken unseren PETA ZWEI-Streetteams dafür, dass sie für die Tiere kämpfen und Menschen über das unvorstellbare Tierleid aufklären, das hinter der Produktion von Stopfleber steckt.

Werdet aktiv und schließt euch einem PETA ZWEI-Streetteam an!

Ihr möchtet auch aktiv werden und euch für Tiere und ihre Rechte einsetzen? Dann schließt euch einem PETA ZWEI-Streetteamin eurer Nähe an!