PETA ZWEI-Streetteam-Aktionen: Vegan ins neue Jahr

Im bunten Gemüsekostüm warben PETA ZWEI-Streetteams in einigen Städten für eine tierfreundliche, vegane Lebensweise. Jetzt ansehen!

02.Feb 2022

Im Januar haben die PETA ZWEI-Streetteams fokussiert und voller Elan den Neujahrsstart genutzt, um für ein tierfreundliches Leben als guten Vorsatz zu werben. Als Karotten, Brokkoli und anderes Gemüse verkleidet appellierten die Freiwilligen an alle Menschen, vegan ins neue Jahr zu starten. Mit dabei: Vegane Probierhäppchen und das Veganstart-Programm.

Die PETA ZWEI-Streetteams warfen sich in Stuttgart, Rostock und Tübingen „in Schale“ und klärten mit Elan und guten Argumenten über die Vorteile der veganen Ernährung auf.

Auch in Heidelberg, Kleve, Lüneburg, Hannover und Leipzig haben unsere Streetteams Veganstart-Aktionen durchgeführt. Ziel war es, Menschen in ganz Deutschland dazu zu ermutigen, das vegane Leben einfach mal auszuprobieren.

Rezepte, Quiz, Coaches und mehr gibt’s in der Veganstart-App

Wer Spaß mit dem Wissen, etwas Gutes zu tun, verbinden möchte, sollte sich die Veganstart-App genauer ansehen. 30 Tage lang und darüber hinaus bekommt ihr vollkommen kostenlos und unverbindlich nützliche Tipps und Tricks rund um das vegane Leben. Verschiedene Quizfragen und leckere Rezeptideen motivieren, für die Tiere und die Umwelt am Ball zu bleiben, und machen den Einstieg kinderleicht.

Im FAQ-Bereich der Veganstart-App erfahrt ihr außerdem alles, was ihr wissen müsst, wie zum Beispiel:

  • Ist es möglich, sich trotz Allergien und Unverträglichkeiten vegan zu ernähren?
  • Welcher Pflanzendrink passt zu Kaffee?
  • Wie erkenne ich tierversuchsfreie Kosmetik?
  • Was bedeutet „Kann Spuren von Ei/Milch/etc. enthalten“ auf Verpackungen?
  • Wie überstehe ich Familienfeiern bei nicht-veganen Verwandten?

Warum vegan?

Allein in Deutschland werden rund 800 Millionen Tiere wegen ihres Fleischs, ihrer Milch und für Eier getötet. Von einem glücklichen Leben kann nicht gesprochen werden: Meist vegetieren Rinder, Hühner und Schweine als sogenannte Nutztiere eingepfercht in engen, kotverdreckten Ställen oder Käfigen dahin. Viele werden isoliert und müssen ein einsames Leben fristen, bevor sie weit vor ihrer natürlichen Lebenserwartung unter Todesangst im Schlachthaus getötet werden. Je nach Betäubungsart liegt die Rate von Fehlbetäubungen bei Schweinen bei 3,3 bis 12,5 Prozent, bei Rindern sind es 4 bis 9 Prozent. [1]

Hochgerechnet sind das 5 Millionen Schweine und 300.000 Rinder, die den qualvollen Tod im Schlachthaus bei vollem Bewusstsein erleben – und erleiden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Dazu kommen die unzähligen Meeresbewohner wie Fische, Oktopusse und Wale, die dem Konsum zum Opfer fallen.

Jetzt 30-Tage-Vegan-Challenge ausprobieren!

Ihr wollt auch etwas für die Tiere tun? Dann macht mit bei der Vegan-Challenge – holt euch jetzt die kostenlose Veganstart-App und rettet sofort Tierleben!

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Go Vegan!

So ist das FÖJ von Ash bei PETA ZWEI

Kleiner Einblick in unsere Arbeit gefällig? Ash hat bei uns ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert und erzählt davon.

02.Feb 2022

Wann hat dein FÖJ begonnen?

Mein FÖJ hat am ersten September 2021 begonnen.

Warum hast du dich entschieden, dich für das Freiwillige Ökologische Jahr bei PETA zu bewerben?

Ich habe Anfang des Jahres 2021 generell im Internet gesucht nach etwas, einem Job, Studium, oder Ausbildung, was ich gerne für die nächste Zeit machen möchte, und mit meinen Werten und Überzeugungen vereinbar ist. Als ich bei PETA über das FÖJ-Angebot gestolpert bin, war mir klar: ich möchte alles versuchen, um da rein zu kommen. Das FÖJ bietet mir noch Zeit, genauer rauszufinden, was ich später lernen oder studieren möchte, und gleichzeitig bekomme ich Einblick in den Arbeitsalltag – wobei das i-Tüpfelchen ist, dass ich mich mit meinem Job für die Rechte der Tiere einsetzen kann!

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Besonders am Herzen liegt mir ganz allgemein das Ende der Tierindustrie. Ich bin nun seit über zwei Jahren vegan, und werde immer noch fassungslos, wenn ich mit nicht-veganen Menschen über das Thema spreche. Mir ist es unbegreiflich, wie ein Mensch, der weiß, dass diese Tierleben alleinig dafür aufgezogen werden, wieder getötet und „verarbeitet“ zu werden, sich lieber ein Würstchen, in dem der Tod steckt, als ein tierleidfreies, pflanzliches Würstchen kauft.

Welche deiner Aufgaben machst du am liebsten?

Das ist total schwer zu sagen. Natürlich gibt es ein paar Aufgaben, die primär ich erledige – Material zu den PETA ZWEI Streetteams zu schicken, zum Beispiel – aber ich kann auch immer zu meiner anleitenden Person gehen und um neue Aufgaben bitten, sodass ich einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag habe. Wenn ich mich festlegen muss, dann macht mir das Vorbereiten von Vorträgen, inklusive der Recherchearbeit, die dahinter steckt, am meisten Spaß.

Was war dein bisheriges Highlight während deinem FÖJ?

Anfang November 2021 bin ich mit Kolleginnen nach Lindau zur Gesundheitsminister:innen-Konferenz gefahren, und wir haben dort für eine vegane Politik demonstriert, unter dem Motto „Tofu hat noch nie eine Pandemie verursacht“ – dafür durfte ich in ein Tofu-Kostüm schlüpfen und vor der Inselhalle tanzen – das hat mir total Spaß gemacht. Obwohl ich den Großteil meiner Arbeitszeit im Büro beziehungsweise im Lager bei unseren Demoutensilien verbringe, darf ich auch mal mit zu einer Demonstration, und das lockert den Arbeitsalltag total auf.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Schaut euch in eurer Gegend und auf Social Media um, und tut euch mit Menschen zusammen, denen es ähnlich geht. Ob online von Zuhause aus oder mit Aktiven auf der Straße, es gibt unzählige Möglichkeiten, für die Tiere aktiv zu werden. Das wichtigste ist, Menschen mit denselben Gesinnungen um sich zu haben und sich nicht klein kriegen zu lassen. Wir. Gemeinsam. Für Tierrechte.