Warum es doch was bringt, wenn ihr demonstrieren geht

Habt ihr manchmal das Gefühl, dass ihr allein machtlos seid? Dass euer Handeln nichts bringt? Hier erklären wir euch, warum diese Zweifel völliger Quatsch sind.

06.Nov 2019

An Greta Thunberg kommt momentan keiner vorbei. Die 16-jährige Veganerin ist das Gesicht einer ganzen Klimabewegung. An einem Tag geigt sie Politikern auf dem Klimagipfel die Meinung, am anderen Tag trifft sie sich mit Leonardo DiCaprio, um Pläne für eine umweltfreundlichere Zukunft zu schmieden. Kein Zweifel: Greta Thunberg hat die Macht, Großes zu bewirken. Doch lasst euch davon nicht täuschen: Vor gut einem Jahr kannte sie noch kein Mensch.

© Gretathunberg / Instagram

Stellt euch vor, auch Greta hätte sich gedacht, es würde „nichts bringen“, demonstrieren zu gehen. Schließlich war sie damals völlig allein und unbekannt. Dann hätte sie niemals eine Protestwelle auslösen können. Sie hätte niemals vor Politikern gesprochen oder Menschen zu einem umweltfreundlicheren Leben bewegt.

Doch glücklicherweise ist sie vor über einem Jahr von der Schule ferngeblieben. Sie hat sich völlig allein vor das Parlamentsgebäude in Stockholm gesetzt, um für das Klima zu demonstrieren. Auf ihrem selbstgebastelten Schild stand: „Schulstreik für das Klima.“

Mika Regneri

Greta Thunberg ist der Beweis, dass Aktivisten die ganze Welt verändern können. Ihr werdet vielleicht nicht weltberühmt, aber euer Handeln kann (und wird) andere Menschen beeinflussen. Tretet noch heute dem PETA Streetteam bei, um gemeinsam mit uns für die Rechte der Tiere zu demonstrieren. Auch an den Fridays-for-Future-Demos nehmen wir teil. Wenn ihr eine eigene Demo organisieren wollt, dann schickt uns gerne eine E-Mail und wir versorgen euch kostenlos mit Infomaterial.

Macht die Welt zu einem besseren Ort für alle Lebewesen, indem ihr die Augen vorbeigehender Passanten öffnet und die Entscheidungen ganzer Unternehmen beeinflusst. Kleines Beispiel gefällig? Nachdem unsere Streetteams ein Jahr lang vor den Thomas-Cook-Filialen demonstriert haben, werden dort nun endlich keine Eintrittskarten mehr für Meeresparks verkauft.

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Candy aus dem Streetteam Wuppertal

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Candy, 23, die das Streetteam Wuppertal leitet.

06.Nov 2019

Seit wann bist du dabei?

Seit dem Winter 2017.

 Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Weil ich dazu beitragen will, Dinge zu verändern. Seit ich klein bin, hat die Band die Ärzte mich mit Zeilen wie „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur deine Schuld wenn sie so bleibt“ dazu animiert, mich gegen Missstände auszusprechen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mir ist das Recht auf Leben eines jeden Tieres gleich wichtig.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Ich denke, Ampelaktionen sind eine wirklich tolle Sache. Sie sind ohne großen Aufwand schnell gemacht und man kann immer irgendwen dafür mobilisieren. Außerdem ist es schön, die Menschen direkt aus ihrem Alltag mit solch wichtigen Themen abzuholen. Und da sie im Auto sitzen, können sie auch nicht vor der Wahrheit weglaufen.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Sich mal erkundigen, was es so für Möglichkeiten in der Nähe gibt, und dann einfach machen! Nach dem ersten Kontakt mit anderen Aktivisten ist man dann so richtig motiviert!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!