Aldi Süd bringt einen veganen Burger heraus

Ab dem 5. August gibt es bei Aldi Süd den veganen „Wonder Burger“. Damit macht der Discounter teureren „fleischigen“ Pattys Konkurrenz.

© Aldi Süd

Schon wieder ein neues veganes Burgerpatty im Discounter, und diesmal soll es dauerhaft bleiben: Am 5. August kommt bei Aldi Süd „The Wonder Burger“ in die Läden, ein rein pflanzliches Patty auf Grundlage von Sojaprotein, Kokosöl und Maisstärke, das nicht nur in Konsistenz und Geschmack stark an Rindfleisch erinnern soll, sondern dank Rote-Bete-Extrakt auch die passende rote Farbe hat.

© Aldi Süd

Nachdem besonders „realistische“ vegane Burger erst vor allem in den USA zu bekommen waren, gibt es inzwischen auch in Deutschland immer mehr Optionen – sei es bei anderen Discountern, im Supermarkt oder bei der Fast-Food-Kette. Aldi Süd will das Doppelpack Burgerpattys für 2,99 Euro verkaufen und damit viele Konkurrenten unterbieten. Für Aldi Nord ist bisher kein ähnliches Produkt angekündigt.

Und was macht man dann mit den Pattys? No-Kill Big Macs natürlich.

Ernährung

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Kann man vegan sein, wenn man keinen Tofu mag?

Dem Klischee nach ernähren sich Veganer hauptsächlich von Tofu. Was aber, wenn man gar nicht so drauf steht?

Die richtige Zubereitung

Bevor ihr Tofu komplett abschreibt, eine vorsichtige Frage: Wisst ihr, wie man ihn richtig zubereitet? Die allerwenigsten Leute beißen gerne in einen ungewürzten und kalten weißen Block Tofu. Aber mariniert, gebraten, frittiert, als Rührtofu oder als Feta schmeckt er euch ja vielleicht doch. Und wenn ihr nicht alles selbst machen wollt, schaut mal im Supermarkt nach Räuchertofu, Basilikum-Tofu oder Würstchen auf Tofu-Basis.

Die Alternativen

Oft sagen Menschen „Tofu“, wenn sie „Fleischalternativen“ meinen. Die gute Nachricht, falls ihr kein Soja mögt oder vertragt oder Abwechslung wollt: Es gibt noch so viele andere. Probiert es beispielsweise mal mit Seitan oder Tempeh, mit Schnitzeln auf Basis von Erbseneiweiß, mit Jackfruit auf dem Burger, einem Portobello-Pilz als Steak oder mit Fish & Chips aus Bananenblüten. Einen „fleischigen“ Geschmack und die passende Konsistenz bekommt man schließlich auf ganz viele verschiedene tierfreie Arten hin.

Die Nährstoffe

Keine Frage, Tofu ist ein super Lieferant für Eiweiß und andere Nährstoffe. Aber beim Blick auf die vegane Nährstoffübersicht und die vegane Ernährungspyramide wird klar: Die Basis bilden – neben genug Wasser – immer noch Gemüse und Obst, nicht Tofuwürstchen. Und in der Protein-Kategorie finden sich beispielsweise auch alle möglichen Hülsenfrüchte, Vollkorn-Getreide, Pseudogetreide wie Quinoa, Nüsse und sogar Brokkoli und Kartoffeln. Es ist also ziemlich leicht, sich auch ohne Tofu eine ausgewogene Ernährung zusammenzustellen.

Darauf direkt mal italienische Tempeh-Bällchen mit Spaghetti und Tomatensoße.