Sind Allbirds-Schuhe vegan?

Die Sneaker-Marke Allbirds will besonders nachhaltig und umweltfreundlich sein. Was bedeutet das für ihre Materialien?

Bequeme Sneaker aus nachhaltigen Materialien in minimalistischen Designs, mit denen man sich im Start-up-Büro genau so sehen lassen kann wie draußen – mit dieser Formel hat die amerikanische Marke Allbirds bereits das Silicon Valley übernommen. Jetzt gibt es die Schuhe auch in Deutschland – und wer genauer hinschaut, fragt sich schnell: Wie nachhaltig sind diese Schuhe wirklich?

Denn Allbirds verwendet für sämtliche Modelle ein Material, das an Turnschuhen eigentlich nichts zu suchen hat: Wolle. Die kommt aus Neuseeland, wo Schafe routinemäßig verstümmelt und kastriert werden, um an ihre Haare zu kommen – häufig ohne Schmerzmittel. Lämmern werden bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung riesige Fleischstreifen von den Beinen und im Bereich des Schwanzes weggeschnitten, damit sich dort keine Fliegen einnisten. Bei der Schur werden Schafe oft verletzt, und wenn im Alter ihre Wollproduktion nachlässt, werden sie verkauft und geschlachtet. Egal wie „fair“ oder „tierfreundlich“ Wolle sich gibt – dahinter steckt immer Leid.

Umso frustrierender, dass es bei Allbirds keinen einzigen Sneaker ohne Wolle gibt. Eigentlich setzt das Label auf nachhaltige und innovative Materialien wie Sohlen aus Zuckerrohr und Schnürsenkel aus recycelten Plastikflaschen und ist damit auf einem super Weg. Aber selbst die Modelle aus der „Tree“-Kollektion, bei denen Lyocell aus Bäumen verarbeitet ist, enthält eine Innensohle aus Wolle. Wenn Allbirds wirklich die Sneaker-Marke aller zukunftsorientierten Menschen sein will, muss sich das auf jeden Fall noch ändern.

Und wie sieht es bei Veja aus?

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

So viel Tierblut klebt an euren Jacken von Canada Goose

Angeblich hält sich Canada Goose an den Tierschutz. Doch Aufnahmen zeigen, wieviel Tierleid wirklich in den Jacken steckt.

© PETA USA

Im Winter sind die Daunenjacken von Canada Goose wieder überall. Aber kaum jemand weiß, wie es den Gänsen geht, von denen die Federn darin stammen oder woher der Pelzkragen eigentlich kommt. Die Firma selbst beruhigt ihre Kunden gerne, indem sie sagt, es sei ihr wichtig, „alle tierischen Materialien aus ethischen Quellen zu beziehen.“ Was nicht mehr ganz so authentisch klingt, wenn man sich diese Aufnahmen eines Augenzeugen aus einem Zuliefererbetrieb ansieht.

Gänse werden brutal zerdrückt

Auf den Recherchebildern erkennt man unschwer die extreme Tierquälerei, welche die Gänse der James Valley Colony Farm erleiden müssen. Die Arbeiter pferchen die Tiere in kleine Drahtkäfige, um sie für den Transport zum Schlachthof einzusammeln. Die Gänse geraten darin in Panik und trampeln sich gegenseitig zu Boden. Mindestens eine Gans stirbt und wird von einem Arbeiter über den Zaun geworden. Die Arbeiter reißen die Tiere am Hals und werfen sie so brutal in die Transportkisten, dass noch bei der Schlachtung Blutergüsse, Knochenbrüche und ausgerenkte Gelenke zu erkennen sind.

Einige Gänse waren noch bei Bewusstsein während sie ausbluteten
© PETA USA

Nach dem mehrstündigen Transport zum Schlachthof bleiben die Tiere teilweise bis zu 24 Stunden in ihren engen Käfigen, ohne Wasser oder Futter, bevor sie am Hals gepackt, betäubt, kopfüber an den Beinen aufgehängt und getötet werden, indem ihnen Arbeiter die Kehle durchschneiden. Ein Augenzeuge von PETA USA berichtete, dass einige Vögel noch mit den Flügeln schlagen und den Kopf bewegen, während sie ausbluten. Das bedeutet, dass sie wohl noch bei Bewusstsein sind.

Kojoten werden die Pfoten zertrümmert

Für den Pelzkragen an der Kapuze lässt Canada Goose in Nordamerika Kojoten jagen. Meist werden die Tiere mit Schlagfallen gefangen, die sich tief in ihre Pfoten graben. Gerät ein Kojote in eine Schlagfalle, verursacht diese schwere blutige Wunden in seinen Pfoten oder verstümmelt sie sogar. Die Fallen werden nicht regelmäßig kontrolliert, sodass ein Kojote über Stunden oder sogar Tage unter Schmerzen gefangen und Fressfeinden ausgeliefert ist. Wenn der Jäger dann kommt, erschießt, erwürgt oder tritt er den Kojoten tot. Und das alles für ein kleines Stückchen Fell an der Kapuze.

Ihr wollt etwas gegen diese Tierquälerei unternehmen? Kauft keine Kleidungsstücke mit Pelz oder Daunen und unterstützt unseren Aufruf an Canada Goose, keine Daunen mehr zu verkaufen. Teilt dem Unternehmen mit, dass ihr bis dahin nichts bei ihm kaufen werdet.