Alle Infos zu veganen Doc Martens

Kein Winter ohne vegane Docs. Wir haben alles über die verschiedenen Modelle, die besten Knock-offs und sonstige Tipps und Tricks zusammengetragen.

Das Original: Dr. Martens

Die ersten veganen Docs hat die britische Firma schon vor über zehn Jahren auf den Markt gebracht, um sie dann wieder einzustellen und – aufgrund der großen Nachfrage – doch noch mal neu aufzulegen. Der größte Unterschied zwischen früher und heute: Dr. Martens stellt nicht mehr in England her, sondern in China. Billiger sind die Schuhe deshalb aber nicht geworden. Die Original-Docs gibt es je nach Modell für zwischen 150 und 200 Euro. Die Auswahl ist mit verschieden hohen Schuhen in rot und schwarz, einem Chelsea Boot und einem Plateaustiefel ganz okay, noch gibt es aber zu den meisten spezielleren Leder-Docs kein veganes Äquivalent.

Die größte Auswahl: Vegetarian Shoes

Die englische Firma Vegetarian Shoes ist schon lange ganz vorne mit dabei, wenn es um ziemlich offensichtliche Kopien bekannter Schuhe geht. Im komplett fair und vegan hergestellten Sortiment findet man nicht nur gut gemachte Fake-Uggs, Fake-Stan-Smiths und massenhaft eigene Modelle, sondern eben auch eine riesige Auswahl an Fake-Docs in allen möglichen Formen und Farben, die mit rund 150 bis 160 Euro preislich nah am Original liegen.

Die Schlichten: Shoezuu

Mit besonders vielen Modellen kann die fair und vegan in Portugal herstellende Firma Shoezuu nicht punkten, dafür aber mit bestechender Schlichtheit. Wen die gelben Nähte und die metallisch glänzenden Ösen beim Original stören, der findet bei Shoezoo einen Stiefel und einen Halbschuh in komplett schwarz. Mit 120 bis 150 Euro sind die sogar noch ein wenig günstiger als die anderen.

Die Schicken: Nae

Haargenau wie Docs sehen die Modelle, die Nae fair und vegan in Portugal herstellt, nicht aus, aber dafür eben auch ein bisschen interessanter als einfach bloß kopiert. Wer Docs irgendwie doch zu klobig findet, etwas schmalere Füße oder einfach noch Platz im Schuhregal hat, findet bei Nae schöne Boots zwischen 130 und 140 Euro.

The coolest vegan boots for the next season! #veganshoes #newcollection #aw #aw1718

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Die Billigen

Je nachdem, wie sehr Doc Martens gerade in Mode sind, gibt es oft auch in den üblichen Modeketten ziemlich ähnlich aussehende Versionen für viel weniger Geld. Die sind in den meisten Fällen nicht unter fairen Bedingungen hergestellt und bestehen oft aus schwitzigem Plastik statt aus Mikrofaser. Außerdem lässt sich am Etikett zwar erkennen, woraus Obermaterial, Sohle und Innensohle bestehen, nicht aber, ob auch veganer Kleber verwendet wurde – die Regel ist das leider nicht. Wer es sich leisten kann, investiert also vielleicht doch lieber in eins der ganz veganen Modelle.

Für alle, die auch im Winter ausschließlich Turnschuhe anziehen, haben wir alle Infos zu veganen Sneakern zusammengefasst.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
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Eine neue Recherche zeigt, wie Gänse für eure Canada-Goose-Jacken erdrückt werden

Angeblich hält sich Canada Goose an den Tierschutz. Ein Augenzeuge von PETA USA hat jetzt gefilmt, wie ein Zulieferer wirklich mit den Gänsen umgeht.

© PETA USA

Im Winter sind die Daunenjacken von Canada Goose wieder überall. Aber kaum jemand weiß, wie es den Gänsen geht, von denen die Federn darin stammen. Die Firma selbst beruhigt ihre Kunden gerne, indem sie sagt, es sei ihr wichtig, „alle tierischen Materialien aus ethischen Quellen zu beziehen.“ Was nicht mehr ganz so authentisch klingt, wenn man sich die neuen Aufnahmen eines Augenzeugen ansieht.

Die Recherchebilder, die in einem Zulieferbetrieb von Canada Goose entstanden sind, zeigen übelste Tierquälerei. Die Arbeiter der James Valley Colony Farms pferchen die Gänse in kleine Drahtkäfige, um sie für den Transport zum Schlachthof einzusammeln. Die Tiere geraten darin in Panik und trampeln sich gegenseitig zu Boden. Mindestens eine Gans stirbt und wird von einem Arbeiter über den Zaun geworden. Die Arbeiter reißen die Tiere am Hals und werfen sie so brutal in die Transportkisten, dass noch bei der Schlachtung Blutergüsse, Knochenbrüche und ausgerenkte Gelenke zu erkennen sind.

Einige Gänse waren noch bei Bewusstsein während sie ausbluteten
© PETA USA

Fünf Stunden lang dauert der Transport zu Schiltz Foods in South Dakota, dem größten Gänseschlachthof Nordamerikas. Und auch dort bleiben die Tiere teilweise bis zu 24 Stunden in ihren engen Käfigen, ohne Wasser oder Futter, bevor sie am Hals gepackt, betäubt, kopfüber an den Beinen aufgehängt und getötet werden, indem ihnen Arbeiter die Kehle durchschneiden. Ein Augenzeuge von PETA USA berichtet, dass einige Vögel noch mit den Flügeln schlagen und den Kopf bewegen, während sie ausbluten. Das bedeutet, dass sie wohl noch bei Bewusstsein sind.

Ihr wollt etwas gegen diese Tierquälerei unternehmen? Unterstützt unseren Aufruf an Canada Goose, keine Daunen mehr zu verkaufen, und teilt dem Unternehmen mit, dass ihr bis dahin nichts bei ihm kaufen werdet.