Was hat Angeln mit Naturschutz zu tun?

Angler behaupten gerne mal, Naturschützer zu sein. Was ist da dran?

Es gibt viele gute Möglichkeiten, die Natur zu schützen: regionales Bio-Obst essen, Flugreisen sein lassen, mit Fridays for Future auf die Straße gehen und für politischen Wandel demonstrieren. Was der Natur nicht hilft: Angeln.

Angler behaupten zwar gerne mal, dass sie Naturschützer sein, weil sie angeblich ähnlich wie Förster die Umwelt im Blick behalten und außerdem dafür sorgen, dass heimische Arten nicht von anderen Tieren bedroht werden. In Wahrheit sind sie leider nur ganz klassische Jäger: Sie fangen und töten Tiere und schaden der Natur dabei oft auch noch.

Logisch: Fische sind Teil der Natur, und wer Fische tötet, schadet der Natur automatisch. Schlimmer noch: Oft setzen Angler neue Fische in Gewässer, um sie anschließend wieder herauszuangeln und stören damit das natürliche Gleichgewicht extrem – wer Gewässer schützen will, kann das besser komplett ohne zu angeln. Dazu kommt zurückgelassener Angelmüll wie Haken, an denen sich zum Beispiel Vögel schwer verletzen können.

Wenn Angler sich als Naturschützer bezeichnen, dann ist das also eine ziemlich durchsichtige Schutzbehauptung, die sich leicht widerlegen lässt. Lasst euch also keinen Quatsch einreden und setzt lieber auf echten Umweltschutz.

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Fühlen Fische Schmerz?

Viele fragen sich immer noch, ob Fische Schmerzen fühlen. Wir sagen euch, wie es den Tieren wirklich geht.

Warum gibt es eigentlich Leute, die sich „Vegetarier“ nennen und trotzdem Fische essen? Weil sie glauben, dass Fische es nicht merken, wenn sie erschlagen und ausgenommen werden? Eine ziemlich merkwürdige Vorstellung, denn Fische fühlen auf jeden Fall Schmerzen.

Studien zeigen immer wieder, dass Fische ihr Verhalten ändern, um Schmerzen zu vermeiden. Sie verzichten zum Beispiel tagelang auf Nahrung, wenn es die nur in dem Bereich eines Aquariums gibt, in dem sie gleichzeitig Stromschläge abbekommen. Andere Studien zeigen, dass sie gezielt Teile des Beckens aufsuchen, in denen Schmerzmittel im Wasser gelöst sind, wenn ihnen vorher Schmerzen zugefügt wurden.

Die Vorstellung, dass es weniger schlimm sei, Fische zu quälen, als beispielsweise Katzen oder Hunde, hat mal wieder mit dem Speziesismus zu tun: Menschen sprechen verschiedenen Tieren ziemlich willkürlich verschiedene Eigenschaften zu und behandeln sie deshalb unterschiedlich. Fische können nicht vor Schmerzen schreien, deshalb fällt es leicht, ihre Schmerzen zu ignorieren. Und weil sie anders als etwa Menschen keinen Neocortex im Gehirn besitzen, über den bei uns das Schmerzempfinden gesteuert wird, übersieht man einfach, dass ihr Schmerzzentrum in anderen Körperregionen sitzt.

Dabei muss man sich eigentlich nur mal mit Fischen beschäftigen, um zu merken, wie klug und sensibel sie sind – das ist viel sinnvoller und richtiger als Tierversuche. Manche von ihnen lassen sich gerne streicheln, andere sind ängstlicher. Und einem Fisch, der am Angelhaken zappelt, geht es ganz offensichtlich nicht gut, auch wenn Angler gerne etwas Anderes behaupten.

Unser veganes Fischbrötchen tut übrigens wirklich niemandem weh.