Was hat Angeln mit Naturschutz zu tun?

Angler behaupten gerne mal, Naturschützer zu sein. Was ist da dran?

26. Mai 2020

Es gibt viele gute Möglichkeiten, die Natur zu schützen: regionales Bio-Obst essen, Flugreisen sein lassen, mit Fridays for Future auf die Straße gehen und für politischen Wandel demonstrieren. Was der Natur nicht hilft: Angeln.

Angler behaupten zwar gerne mal, dass sie Naturschützer sein, weil sie angeblich ähnlich wie Förster die Umwelt im Blick behalten und außerdem dafür sorgen, dass heimische Arten nicht von anderen Tieren bedroht werden. In Wahrheit sind sie leider nur ganz klassische Jäger: Sie fangen und töten Tiere und schaden der Natur dabei oft auch noch.

Logisch: Fische sind Teil der Natur, und wer Fische tötet, schadet der Natur automatisch. Schlimmer noch: Oft setzen Angler neue Fische in Gewässer, um sie anschließend wieder herauszuangeln und stören damit das natürliche Gleichgewicht extrem – wer Gewässer schützen will, kann das besser komplett ohne zu angeln. Dazu kommt zurückgelassener Angelmüll wie Haken, an denen sich zum Beispiel Vögel schwer verletzen können.

Wenn Angler sich als Naturschützer bezeichnen, dann ist das also eine ziemlich durchsichtige Schutzbehauptung, die sich leicht widerlegen lässt. Lasst euch also keinen Quatsch einreden und setzt lieber auf echten Umweltschutz.

Hier findet ihr 5 Dinge, die jeder gegen den Klimawandel tun kann.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Danone bringt Activia und Actimel in vegan raus

Die Nachfrage hat entschieden: Um am Markt bestehen zu können, setzt Danone auf tierfreie Milchprodukte.

© Danone GmbH

26. Mai 2020

Es bringt nicht viel, auf Dauer nur Kuhmilchprodukte zu verkaufen, gibt Danone zu und setzt auf vegane Alternativen. Activia gibt es jetzt auch in der pflanzlichen Version. Ihr findet sie beispielsweise bei Rewe, Real oder Kaufland und könnt zwischen Geschmacksrichtungen wie „Natur ungesüßt”, „Hafer”, „Vanillegeschmack”, „Pfirsich”, „Heidelbeere”, "Ananas-Kokosnuss" und "Erdbeere-Himbeere-Dattel" wählen. Das dafür verwendete Soja ist ohne Gentechnik und stammt nicht aus Regenwaldgebieten. Und auch Actimel-Trinkjoghurt gibt es jetzt in der veganen Version auf Mandelbasis in den Sorten "Mango" und "Heidelbeere".

© Danone GmbH

Dass sich vegane Produkte lohnen, hat Danone schon nach dem Kauf von White Wave Foods gemerkt, zu denen vegane Marken wie Alpro und Vega gehören. Trotzdem will die Firma noch nicht komplett auf vegan umsteigen, sondern sieht vegane Produkte erst einmal als Erweiterung des Sortiments. 

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