Anna aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Anna, 19, die das Münchener Streetteam leitet.

Seit wann bist du dabei?

Im Streetteam bin ich seit Herbst letzten Jahres, und die Leitung habe ich jetzt im März übernommen.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Irgendwann war es für mich nicht mehr genug, „nur“ vegan zu leben. Ich wollte mehr machen, und dafür war das Streetteam perfekt.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ja, Pelz. Das heißt aber nicht, dass ich andere Themen als weniger wichtig empfinde. Ganz im Gegenteil, alle Themen werden gleich ernstgenommen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Sehr viel Spaß machen unsere Umweltaktionen, weil uns die Passanten da meist aufgeschlossener gegenüberstehen und mehr Interesse zeigen. Dadurch bilden sich dann auch bessere Gespräche und Diskussionen. Außerdem machen mir Anti-Zirkus-Demos immer viel Spaß, weil man da mal richtig laut sein kann.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Vegan ist ein wichtiger Schritt, denn dadurch wird man ja gewissermaßen auch schon aktiv.  Dann gibt es online beispielsweise immer viele Petitionen, die man unterschreiben kann; wer dann noch mehr machen möchte, kann natürlich gerne in eines unserer Streetteams kommen, wir freuen uns immer sehr über neue motivierte Menschen! Habt keine Scheu, wir beißen nicht, ganz im Gegenteil: Ich habe sehr viele neue Freunde durch den Aktivismus bekommen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Oha: Die AfD warnt vor veganer Ernährung

Die rheinland-pfälzische AfD-Landtagsfraktion fordert Aufklärung über vegane Ernährung. Kein Problem, dafür sind wir ja da.

Die AfD hat es sich zum Programm gemacht, gegen viele sinnvolle Dinge auf der Welt zu sein: Klimaschutz, körperliche Selbstbestimmung, gute Frisuren. Jetzt hat die Partei schon wieder ein Thema gefunden, mit dem sie Aufmerksamkeit schinden will und warnt vor veganer Ernährung. Die rheinland-pfälzische Landtagsfraktion der AfD fordert von der rot-gelb-grünen Landesregierung Aufklärung über Risiken einer veganen Ernährung für Schwangere und Kleinkinder, schließlich seien die Risiken einer solchen Ernährung ja „gut dokumentiert“.

Das klingt zwar nicht, als wäre die AfD wirklich an Aufklärung interessiert, aber wir sind trotzdem mal so nett. Kurz gesagt ist eine vegane Ernährung weder für schwangere noch für besonders junge Menschen ein Problem, solange sie sich ausgewogen ernähren – was übrigens für alle Menschen gilt. Wie alle Schwangeren sollten auch vegane Schwangere auf Folsäure achten, und wie alle Menschen, die ihr B12 nicht aus Tierfutter beziehen, sollten auch vegane Schwangere und Kleinkinder es als Nahrungsergänzung zu sich nehmen. Noch genauere Infos zur veganen Schwangerschaft gibt es drüben bei PETA, das Fazit ist aber ganz einfach: Wer darauf achtet, nicht unbedingt nur vegane Schokolade und Chips zu sich zu nehmen, kann auch schwanger sehr gut vegan leben und muss sich keine Sorgen ums Baby machen.

Dass die AfD gerne besorgt tut, um sich mit anderen Politikern anzulegen, ist übrigens nichts Neues. Der EU-Abgeordnete Stefan Eck hat zum Beispiel gezeigt, dass Beatrix von Storch ihre Wähler beim Thema Tierschutz belogen hat. In ihrem Newsletter behauptete sie, sich bei einer Abstimmung zum Kaninchenschutz enthalten zu haben, in Wahrheit hat sie aber gegen die Verbesserungen der Haltung von Kaninchen gestimmt. Sieht fast so aus, als wäre die AfD nicht nur die falsche Partei für Leute, die sich für Tiere einsetzen, sondern auch für alle, die sich nicht gerne anlügen lassen.

Auf den Quatsch erst mal was Angenehmes: Unsere Rezepte für veganen Ayran, One-Pot-Curry und Habanero-Mango-Soße.