Anna aus dem Streetteam Würzburg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Anna, 26, die das Streetteam Würzburg leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit Anfang 2017.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Nachdem ich schon einige Jahre zuvor für die vegane Lebensweise entschieden hatte, wollte ich noch einen Schritt weiter gehen und mich aktiv für Tierrechte einsetzen. Von PETA ZWEI hatte ich bereits über Social Media erfahren, und in meiner Stadt gab es glücklicherweise bereits ein Streetteam. Ich kann es jeder Person nur empfehlen, sich einem Streetteam anzuschließen, man lernt unglaublich nette Menschen mit den gleichen Werten kennen und lieben.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Generell ist jede Verletzung von Tierrechten für mich gleich grausam und es wert, sich dafür einzusetzen. Speziesismus bringt es daher auf den Punkt. Hat man diese Thematik verstanden, erübrigt sich jede Art der Tierausbeutung. Niemand würde die männlichen Welpen seiner Hündin töten, weil sie unrentabel sind – wie kann man es dann bei einer Kuh rechtfertigen?

© Lisa-Marie Kaspar

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Für mich persönlich ist Veganismus auch ein wichtiger Schritt in Sachen Nachhaltigkeit. Wir sind gerade an der Planung unserer fünften Kleidertauschparty. Hier organisieren wir neben dem Kleidertausch an sich auch Infostände zu den Themen nachhaltiges Leben, Fast Fashion, tierleidfreie Materialien und Kosmetik, sowie Livemusik. Es ist immer ein wunderschönes Event – wir freuen uns schon sehr drauf! Auf dieser Veranstaltung begegnen wir immer wieder neuen Gesichtern, die sonst wahrscheinlich nie an einen PETA-Infostand kommen würden.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Zu Beginn meiner „Aktivismus-Karriere“ habe ich teilweise an mir gezweifelt und nach vielen negativen Gesprächen hat man oft an Mut verloren. Unterschätze jedoch deinen eigenen Einfluss auf Andere nicht! Jede Tat, jedes ermutigende Wort gegenüber Anderen zeigt Wirkung. Meiner Meinung nach ist auch schon eine positive Einstellung einer omnivor lebenden Person gegenüber Veganismus ein guter Anfang. Jedes erfolgreiche Gespräch ist wertvoller als 20 negative.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Rammstein-Sänger Till Lindemann bewirft Publikum mit toten Tieren

Zuerst zerstückelte er die Tiere live auf der Bühne. Dann warf er die Leichenteile ins Publikum. Selbst für Till Lindemann ein Armutszeugnis.

© Youtube / Chrischi1404

Es scheint fast, als wären Rock-Opa Lindemann die Ideen ausgegangen.

Nach brennenden Klamotten, Konfetti und Penis-Kanonen fällt dem Rammstein-Sänger anscheinend nichts Besseres ein, als getötete Fische in einem Bauchladen zu zerstückeln und sein Publikum damit zu bewerfen. Zumindest ist genau das bei seiner 2020-Solo-Tour passiert. Wir wollen uns nicht ausmalen, wie die Reaktionen gewesen wären, wenn er statt Fischen süße Katzenbabys zersäbelt hätte.

Es ist eine Sache, als Künstler zu provozieren und seinem Publikum damit immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist eine andere, Lebewesen wie wertlose Objekte durch die Gegend zu werfen. Als Jäger und Angler hat Lindemann wohl völlig den Bezug dazu verloren, dass jeder Einzelne dieser Fische eine eigene Persönlichkeit hatte und einfach nur leben wollte.

Vielleicht wusstet ihr das nicht, aber Fische sind schlaue und sensible Lebewesen. Sie schließen Freundschaften, machen Musik und benutzen sogar Werkzeuge. Es ist einfach nur krank, sie an spitzen Haken aus dem Wasser zu ziehen, wo sie langsam ersticken. Auch wenn sie komplett anders aussehen als wir, erleiden sie unerträgliche Schmerzen. 

Wir hoffen, dass sich Till Lindemann möglichst schnell einen Therapeuten sucht, um seine Empathielosigkeit in den Griff zu bekommen. Denn wer in seiner Freizeit Tiere tötet und die Pelzindustrie unterstützt, hat es nicht verdient, von uns bejubelt zu werden.