So hilft Anti-Terror-Technologie, Welpenfabriken aufzudecken

Ein Software-Spezialist enttarnt illegale Welpenfarmen. Dabei hilft ihm Technologie, die sonst gegen Terroristen eingesetzt wird.

Wenn es um internationalen Terrorismus oder Kindesmissbrauch geht, setzen Ermittler schon lange spezielle Technologien ein, um Kriminellen online auf die Spur zu kommen. Ein Software-Spezialist aus Irland hat jetzt ein ganz ähnliches Programm entwickelt, um illegale Welpenfarmen aufzudecken. Obwohl Irland nämlich wegen seiner laschen Tierschutzgesetze als Hundezüchter-Hochburg gilt, ist auch dort nicht alles erlaubt – was Züchter dazu bringt, ihre Aktivitäten im Internet zu verschleiern. Mit seinem „Project Capone“ stellt sich Keith Hinde dem nun entgegen.

Die von ihm entwickelte Software durchsucht Websites, auf denen Hunde zum Kauf angeboten werden, und schlägt Alarm, wenn etwa verschiedene Fake-Namen mit derselben Telefonnummer oder denselben Fotos gelistet sind. So ist es schon gelungen, zwei irische Hundefabriken auffliegen zu lassen, in denen Welpen meist auf engstem Raum eingesperrt sind, schlecht versorgt werden und oft schon von Geburt an körperlichen Problemen leiden, die ihnen im Rassewahn angezüchtet werden. Solche Betriebe müssen dringend noch viel öfter erkannt und dichtgemacht werden. Das neue Projekt in Irland zeigt, wie das gehen kann.

Und falls ihr selbst einen Hund bei euch aufnehmen wollt: Geht niemals zum Züchter, sondern auf jeden Fall ins Tierheim.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

Helft uns, die Hunde in Rumänien zu retten!

Kastrationsprogramme statt Tötungsstationen: Setzt euch jetzt gemeinsam mit PETA für die rumänischen Hunde ein.

In Europa ist Rumänien das Land mit den meisten heimatlosen Hunden. Etwa 600.000 Hunde und zigtausende Katzen leben hier ohne festes Zuhause. Jahr für Jahr werden aufgrund der rumänischen Gesetzlage tausende Hunde auf den Straßen Rumäniens von Tierfängern gefangen und in städtischen Tierheimen und Tötungsstationen untergebracht. Dort fehlt es meist an tiergerechtem Futter, ausreichendem Platz und Schutz vor der eisigen Kälte. Ein Großteil der Tiere wird nicht kastriert und vermehrt sich im Tierheim weiter. Beinahe jeder Hund leidet an schlimmen Hautkrankheiten und unversorgten Wunden, da eine medizinische Versorgung meist gänzlich fehlt. Ein Großteil der Tiere stirbt an der Unterversorgung oder erleidet einen anderen grausamen Tod.

Obwohl seit 2013 eine Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Hunde gilt, stellen besonders die Tiere, die sich in der Obhut von Menschen befinden, eine Herausforderung dar. Da sie jedoch oftmals angekettet und ohne Aufsicht in Gärten gehalten werden, vermehren sie sich ungehindert mit heimatlosen Hunden. So werden tagtäglich Jungtiere geboren, die niemand aufnehmen möchte. Nicht selten werden die kleinen Welpen ausgesetzt, und so entsteht kontinuierlich eine neue Generation von heimatlosen Tieren.

Gemeinsam mit dem Partner EDUXANIMA arbeitet PETA vor dagegen an. Mit der Einführung einer mobilen Kastrationskampagne, die jeweils mehrere Wochen an einem Ort Station macht, können im Jahr etwa 4.000 Tiere kastriert und registriert werden. Hierdurch werden auch sehr ländliche und arme Gebiete erreicht. „Besitzerhunde“ und heimatlose Hunde werden kostenlos kastriert, registriert und medizinisch versorgt. Mit Laufleinen statt Ketten, neuen Hundehütten und Stroh wird das Leben der „Besitzerhunde“ verbessert. Noch stellt sich die Politik allerdings quer. Der Ende 2014 ins Amt gewählte Präsident Klaus Iohannis sprach sich vor seiner Wahl gegen das „Tötungsgesetz“ für Streunerhunde aus und bezeichnete es als „barbarisch“ – bislang ist es aber nicht abgeschafft.

Unterschreibt deshalb jetzt die Petition an den rumänischen Präsidenten, damit die Hundetötungen aufhören.