10 Anzeichen dafür, dass es eurer Katze nicht so gut geht

Durch bestimmtes Verhalten versuchen Katzen uns unterschwellig mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt.

13.Apr 2016

Obwohl viele glauben, dass Katzen nur drei Grundstimmungen haben, nämlich „Mir ist egal, dass du existierst“, „Ich will jetzt sofort gekrault werden“ und „Ich bin die Inkarnation des Bösen“, kann hinter den Launen der Vierbeiner einiges mehr stecken. Katzen setzen nämlich regelrecht ein Pokergesicht auf, wenn es ihnen schlecht geht. Durch bestimmtes Verhalten versuchen die Fellnasen uns unterschwellig mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt. Folgende 10 Punkte könnten Anzeichen dafür sein, dass eure Katze krank ist.

1. Mangelnde Fellpflege

Es gibt wohl kein anderes Tier, das so viel Wert auf Sauberkeit legt, wie eine Katze. Sollte euer Vierbeiner sich also weniger oder gar nicht mehr putzen, könnte etwas nicht in Ordnung sein.

2. Schwierigkeiten beim Springen

Jede Katze ist anders: Die eine liebt es, den ganzen Tag in der Sonne zu dösen, die andere springt derweil durch die Wohnung und erkundet ständig Regale, Schränke und andere Erhöhungen. Falls letztere zunehmend ebenerdige Plätze bevorzugt und Schwierigkeiten beim Springen zeigt, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

3. Sich vermehrt zurückziehen/verstecken

Eure Katze ist normalerweise total sozial und verfolgt euch auf Schritt und Tritt?! Falls sich dieses Verhalten auf Dauer stark ändert und sie sich ständig in die hinterste Ecke verkrümelt, könnte dies ein Anzeichen für Schmerzen sein.

4. Abnormale Gangart bzw. Lähmung

Wanken, Humpeln oder Lähmung sollten nicht ignoriert, sondern sofort von einem Tierarzt untersucht werden, um die Ursachen abzuklären und zu behandeln.

5. Geringerer Spieldrang

Auch hier gilt: Wenn eure Katze eigentlich oft und viel mit euch oder ihrem Spielzeug spielt und diese Gewohnheiten plötzlich nachlassen, solltet ihr sie gut beobachten und zügig vom Tierarzt abchecken lassen.

6. Appetitlosigkeit

Auch wenn Katzen manchmal echt wählerisch sein können was ihr Futter angeht, sollte man andauernde Appetitlosigkeit nicht einfach so abtun. Die Gründe können sehr vielfältig sein. Denkbar sind beispielsweise Zahnschmerzen, Entzündungen im Mund oder Magenprobleme.

7. Geringerer Bewegungsdrang

Falls euch auffällt, dass eure Katze sich allgemein weniger bewegt, schlapp ist und kaum noch aus ihrem Versteck herauskommt, könnte dies ein Indiz dafür sein, dass ihr etwas fehlt.

8. Gewichtsschwankung

Wenn eure Katze in letzter Zeit stark ab- oder zugenommen hat, könnte eine Krankheit dahinter stecken.

9. Allgemeine Gemütsveränderung

Keiner kennt euren Vierbeiner und seinen Charakter so gut wie ihr. Schmerzen und ähnliche Beschwerden können dazu führen, dass sich eure Katze anders verhält als sonst. Eventuell zieht sie sich mehr zurück, kommt seltener zum Kuscheln und „redet“ nicht so oft wie sonst.

10. Veränderung des Essverhaltens

Nicht nur Appetitlosigkeit kann ein Indiz für eine Krankheit sein. Vermehrter Appetit taucht beispielsweise bei Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes auf. Beobachtet das Essverhalten eurer Katze und sucht sicherheitshalber einen Tierarzt auf, um mögliche Ursachen abzuklären und frühzeitig reagieren zu können.

All diese Verhaltensänderungen können ein Anzeichen dafür sein, dass eurer Katze etwas fehlt – dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Natürlich kann auch das zunehmende Alter eures Lieblings Veränderungen mit sich bringen. Falls euch auffällt, dass sich eure Katze anders verhält als sonst, solltet ihr sicherheitshalber immer den Tierarzt aufsuchen.

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Leider stimmt das Bild von freilebenden, glücklichen Bienen, die rumsausen, Nektar einsammeln und daraus unendlich viel Honig produzieren so nicht ganz.

Foto: Sonja Langford
13.Apr 2016

01 Bienen werden in der Massenzucht gehalten

Wie bei anderen tierischen Erzeugnissen geht es auch beim Honig um Profit. Um möglichst viel Geld mit ihnen zu machen, hält die Industrie Bienen ganz ähnlich wie Hühner, Schweine und Kühe unter unnatürlichen Bedingungen. Die Tiere leben in sogenannten Magazinen statt in echten Bienenstöcken, sie werden genetisch manipuliert und stressigen Transporten ausgesetzt.

02 Bienen arbeiten hart für den Honig

Ein Bienenstock besteht aus zehntausenden Bienen, von denen jede eine besondere Aufgabe hat. Die Arbeiterbienen sind für die Futtersuche zuständig und docken pro Tag an etwa 40 Millionen Blüten an, um Pollen und Nektar aufzunehmen. Anschließend müssen sie dem Nektar das Wasser entziehen und ihm körpereigene Enzyme zufügen, um den Honig in Futter zu verwandeln und zu verhindern, dass er schlecht wird. Wer glaubt, Honig wäre einfach so da, liegt also falsch.

03 Bienen werden bei der Honigproduktion verletzt und getötet

Imker sind beim Einsammeln des Honigs oft unachtsam. So kommt es vor, dass den kleinen Tieren dabei die Flügel beschädigt oder die Beine abgerissen werden. Um die Honigproduktion hochzuhalten, verhindern die Imker außerdem das Ausschwärmen, indem sie die Flügel der Königin kürzen und sie so daran hindern, den Stock zu verlassen und einen neuen Stock zu bevölkern.

04 Bienen werden künstlich befruchtet

Ins Sexleben von Tieren einzugreifen, ist weder vegan noch sonstwie in Ordnung. Um die perfekte Arbeitsbiene zu züchten, befruchten Imker die Bienenköniginnen künstlich. Dazu drücken sie auf die männlichen Bienen, um eine Paarungssituation vorzutäuschen und ihnen so ihr Sperma abzunehmen. Nach dem Absamen sterben die Tiere und die Imker spritzen das Sperma von bis zu zehn Drohnen in eine weibliche Biene.

05 Bienen brauchen ihren Honig selbst

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