14 unnötige Inhaltsstoffe, die Veganern gerne mal den Tag vermiesen

Lebensmittelhersteller spielen gern Verstecken – wir finden alles. Diese unveganen Inhaltsstoffe braucht kein Mensch.

14.Dez 2016

Gelatine in Cerealien und Saft

Frühstück soll ja die wichtigste Mahlzeit des Tages sein. Aber warum muss man Saft mit Gelatine klären, oder mit Gelatine Zucker an Cerealien kleben? Ein Schuss Ahornsirup auf den Cornflakes tut es doch auch.

Butterreinfett in Keksen

Wer kennt es nicht? Alle Zutaten in Keksen sind vegan. Und dann das. Butterreinfett. Weil es zu Butter ja so wenige Alternativen gibt…

Milchzucker in Chips

Habt ihr das früher auch immer aus Chips herausgeschmeckt? Nein? Wir auch nicht.

Aromen aus Tieren in Chips

Besonders fies ist es, wenn nur „Aromen“ als Inhaltsstoff auf den Chips steht. Vielleicht ist es vegan. Vielleicht nicht. Da helfen nur Produktanfragen.

Honig im Backferment für Backwaren

Vor allem in Bio-Broten wird Backferment oft als Inhaltsstoff angegeben. Nicht aber, dass die im Backferment verwendeten Hefen häufig aus Honig stammen. Streng genommen ist Backferment also oft nicht vegan. Wenn ihr sichergehen wollt, nehmt lieber Brot und Brötchen aus Natursauerteig oder Hefeteig.

Buttermilch in Brötchen

Ernsthaft?

Molkenerzeugnis in Getränken und Süßmolkenpulver in Chips

Wer denkt sich so etwas aus? Da gehört einfach keine Molke rein. Punkt.

Schweineschmalz im Laugengebäck

Welcher Veganer liebt die veganen Laugenbrezeln von Ditsch nicht? Die sind perfekt. Schweineschmalz braucht kein Mensch.

Federn, Borsten und Haare (L-Cystein (E920 / E921)) im Brot

Jupp, widerlich.

Schellack auf Mandarinenschalen und um Süßigkeiten

Schellack wird aus Ausscheidungen der Lackschildlaus hergestellt. Lecker? Eher nicht.

Zerriebene Läuse (E120 / Karmin) in Weingummi

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Oder lieber nicht.

Vollei in Nudeln

Im Supermarkt kann man ja easy auf Hartweizennudeln zurückgreifen. Aber in Restaurants kann es schon mal vorkommen, dass die Pasta hausgemacht ist und die Köche da Eier reingekloppt haben. Dann doch lieber die Nudeln aus dem Supermarkt.

Käsepulver in Knabbereien

Muss das sein? Man muss doch nicht überall Tiersekrete reinhauen.

Bienenwachs auf Fruchtgummi

Endlich habt ihr Fruchtgummis ohne Gelatine gefunden, und dann ist da Bienenwachs drum herum. Auf die Idee muss man erstmal kommen.

Zum Glück gibt es all diese Dinge auch in vegan. Guckt doch mal in unseren Einkaufsguide.

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Darum ist es keine gute Idee, Wildfleisch zu essen

Ein Rehbraten zu Weihnachten, eine Wildschweinkeule als Sonntagsessen? Warum ihr Wildfleisch lieber am Leben lasst.

14.Dez 2016

Jagd ist grausam und sinnlos

Jäger erzählen gerne, dass die Jagd wichtig für die Natur oder sogar die Tiere ist. Das ist Unsinn. Wer jagt, tötet nicht nur Tiere auf brutalste Art, sondern bringt auch das natürliche Gleichgewicht durcheinander und bringt ganz nebenbei auch Menschen in Gefahr.

Wildfleisch kann gefährlich sein

Außer bei Wildschweinen, wo eine Trichinenuntersuchung vorgeschrieben ist, kann jeder Jäger selbst entscheiden, ob er eine amtliche Fleischuntersuchung anmeldet. Immer wieder weisen Überprüfungen in Wildfleisch Keime, Dauergifte wie Dioxine oder Bleirückstände durch die Jagdmunition nach. Gesund ist das nicht, dabei wird einem Wildfleisch oft als „natürlicher“ verkauft als Fleisch von Schweinen oder Kühen aus tierischer Landwirtschaft.

Wildtiere sind Lebewesen

Keine große Überraschung: Wir finden es genauso falsch, Wildschweine, Rehe oder Hirsche zu essen, wie jedes andere Tier. Wildtiere sind Lebewesen, die soziale Kontakte pflegen, Familien haben, Schmerz und Angst empfinden können und an ihrem Leben hängen. Es gibt keinen Grund, sie zu töten und zu essen.

Und übrigens bekommt ihr das perfekte Festtagsessen auch locker ohne Tiere hin.