5 Gründe, warum Honig nicht vegan ist

Leider stimmt das Bild von freilebenden, glücklichen Bienen, die rumsausen, Nektar einsammeln und daraus unendlich viel Honig produzieren so nicht ganz.

Foto: Sonja Langford
12.Apr 2016

01 Bienen werden in der Massenzucht gehalten

Wie bei anderen tierischen Erzeugnissen geht es auch beim Honig um Profit. Um möglichst viel Geld mit ihnen zu machen, hält die Industrie Bienen ganz ähnlich wie Hühner, Schweine und Kühe unter unnatürlichen Bedingungen. Die Tiere leben in sogenannten Magazinen statt in echten Bienenstöcken, sie werden genetisch manipuliert und stressigen Transporten ausgesetzt.

02 Bienen arbeiten hart für den Honig

Ein Bienenstock besteht aus zehntausenden Bienen, von denen jede eine besondere Aufgabe hat. Die Arbeiterbienen sind für die Futtersuche zuständig und docken pro Tag an etwa 40 Millionen Blüten an, um Pollen und Nektar aufzunehmen. Anschließend müssen sie dem Nektar das Wasser entziehen und ihm körpereigene Enzyme zufügen, um den Honig in Futter zu verwandeln und zu verhindern, dass er schlecht wird. Wer glaubt, Honig wäre einfach so da, liegt also falsch.

03 Bienen werden bei der Honigproduktion verletzt und getötet

Imker sind beim Einsammeln des Honigs oft unachtsam. So kommt es vor, dass den kleinen Tieren dabei die Flügel beschädigt oder die Beine abgerissen werden. Um die Honigproduktion hochzuhalten, verhindern die Imker außerdem das Ausschwärmen, indem sie die Flügel der Königin kürzen und sie so daran hindern, den Stock zu verlassen und einen neuen Stock zu bevölkern.

04 Bienen werden künstlich befruchtet

Ins Sexleben von Tieren einzugreifen, ist weder vegan noch sonstwie in Ordnung. Um die perfekte Arbeitsbiene zu züchten, befruchten Imker die Bienenköniginnen künstlich. Dazu drücken sie auf die männlichen Bienen, um eine Paarungssituation vorzutäuschen und ihnen so ihr Sperma abzunehmen. Nach dem Absamen sterben die Tiere und die Imker spritzen das Sperma von bis zu zehn Drohnen in eine weibliche Biene.

05 Bienen brauchen ihren Honig selbst

Bienen produzieren Honig nicht aus Spaß, sondern als Nahrungsmittel. Der aus Pollen und Nektar hergestellte Honig enthält wichtige Nährstoffe, die für die Bienen überlebenswichtig sind, vor allem in den kalten Wintermonaten. Die künstliche Ersatznahrung, die Imker den Tieren verabreichen, macht sie hingegen anfällig für Krankheiten.

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9 grausame Fakten über die Robbenjagd

Jeden Frühling suchen grönländische Sattelrobben die Eisschollen an Kanadas Küsten auf, um ihre Babys zu bekommen. Und dann beginnt die Jagd auf die Jungtiere.

Foto: Alec Weir
12.Apr 2016

1. Die Babyrobben werden vor den Augen ihrer Mütter getötet.

2. Die Neugeborenen können weder flüchten noch sich verteidigen.

3. Die meisten von ihnen sind noch keine drei Monate alt, wenn sie getötet werden.

4. Viele angeschossene Robben flüchten ins Wasser und verbluten dort.

5. Den Jungtieren wird mit einem Knüppel oder Baseballschläger der Schädel zertrümmert.

6. Einige Jäger schleifen die blutenden Robben an Metallhaken hinter sich her.

7. Die Robbenbabys werden oft bei lebendigem Leib gehäutet, denn viele Jungtiere stellen sich tot oder ihr Schädel wird nicht durchbrochen, wenn die Jäger einen Knüppel mit Metallspitze verwenden, die Robben aber schon eine Fettschicht aufgebaut haben.

8. Tierärzte kritisieren immer wieder, dass die Robbenjäger auf dem Eis die Jagdvorschriften missachten.

9. In Kanada sollen laut Angaben von Pelzhändlern 2016 bis zu 60.000 Babyrobben getötet werden.

Was ihr dagegen tun könnt: Geht auf peta.de/robbenmassaker und fordert die kanadische Regierung auf, das Robbenschlachten endgültig zu verbieten.