Das könnt ihr tun, wenn ihr einen ausgesetzten Hund findet

Vor allem in der Ferienzeit werden immer wieder Hunde ausgesetzt – allein 50.000 bis 80.000 pro Jahr in Deutschland. So könnt ihr direkt helfen.

11.Jul 2018

Beobachten

Ihr seht einen angebundenen Hund, der einsam wirkt? Schaut euch den Hund erst mal an und wartet, ob wirklich kein Mensch zu ihm zurückkommt.

Hilfe holen

In Deutschland müssen ausgesetzte Tiere gemeldet werden, weil sie unter das Fundrecht fallen. Ihr dürft einen Hund also nicht einfach so mitnehmen. Informiert stattdessen die Polizei oder das örtliche Tierheim.

Aufpassen

Solange ihr wartet, solltet ihr den Hund nicht anfassen. Wahrscheinlich ist das Tier verängstigt und hat vielleicht auch körperliche Schmerzen. Sprecht lieber aus ein paar Metern Entfernung sanft und ruhig mit dem Hund. Wenn ihr ihm außerdem etwas Wasser hinstellen könnt, ist das vor allem an warmen Tagen sehr gut, weil er vielleicht seit Längerem nichts mehr getrunken hat.

Ihr wollt einem Hund ein neues Zuhause geben? Diese Fragen solltet ihr euch vorher selbst stellen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Mehr Erfahren

Go Vegan!

Kenia führt die Todesstrafe für Elefantenjäger ein

Laut der Regierung reichen Geldstrafen und lebenslängliche Haft nicht aus, um Wilderer abzuschrecken.

11.Jul 2018

Das Wildern hört einfach nicht auf. Allein in Kenia sind im letzten Jahr 69 Elefanten und neun Nashörner von Jägern illegal getötet worden. Das sind hohe Zahlen für ein Land, in dem es nur noch rum 34.000 Elefanten und weniger als 1.000 Nashörner gibt. Weil auch hohe Geldstrafen und lebenslängliche Haftstrafen bisher nicht dagegen geholfen haben, will Kenia jetzt noch härter gegen Wilderer vorgehen: mit der Todesstrafe.

Laut Medienberichten sieht sich die Regierung dazu gezwungen, um die Tiere zu schützen. Deshalb soll der Plan schnellstmöglich zum Gesetz werden. Menschenrechtler kritisieren das und fordern, die Todesstrafe grundsätzlich abzuschaffen.

Elefantenquälerei passiert nicht nur in Kenia: So würde es euch gehen, wenn ihr ein Elefant im Zirkus wärt.