Birkel und 3 Glocken: So leiden Tiere für Eier

Für die Nudeln von Birkel und 3 Glocken werden Tiere gequält. Helft uns jetzt, die Marken eifrei zu machen!

11.Apr 2018

Hennen mit entzündeter Kloake, mitgenommenem Gefieder, kaputten Krallen. Tote Küken, an denen andere Küken picken. Eine Haltung auf schmutzigen Gitterböden oder kargem Beton. Solche Zustände wollen die meisten Menschen nicht unterstützen und hoffen deshalb darauf, dass die Eier, die sie kaufen, aus „guter Haltung“ stammen. Aber wer überprüft das bei verarbeiteten Lebensmitteln wie Nudeln?

PETA wurde Bildmaterial aus mehreren Anlagen in Polen und den Niederlanden zugespielt, die Flüssigei unter anderem für Birkel und 3 Glocken produzieren. Das Video zeigt, wie tierquälerisch es dort zugeht. Die Newlat GmbH, die Birkel und 3 Glocken vertreibt, gibt an, keine Eier aus Käfighaltung zu verwenden, aber viele Tiere in den besuchten Betrieben werden in Käfigen eingesperrt. Und auch die Tiere in angeblicher Freilandhaltung kommen vermutlich nie nach draußen – die Außenklappen waren geschlossen und die Auslauffläche kaum beansprucht. Die Ermittler dokumentierten kranke, verletzte und tote Hühner, die in dreckigen und tristen Zuständen leben. Das ist Tierquälerei und auch Verbrauchertäuschung. PETA hat Anzeige erstattet.

Und ihr könnt uns helfen: Unterschreibt unseren Aufruf an Newlat und setzt euch gemeinsam mit uns dafür ein, Birkel und 3 Glocken eifrei zu machen!

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Warum Kaninchen so oft im Tierheim landen

Kaninchen werden mit am häufigsten im Tierheim abgegeben. Schuld sind – Überraschung – Menschen, die nicht nachdenken.

11.Apr 2018

Klar, über die Anschaffung eines Hundes sollte man ein bisschen länger nachdenken, aber so ein fluffiges, pflegeleichtes Kaninchen ist doch das perfekte Einsteigerhaustier? Völlig falsch. Wer so denkt, sorgt mit dafür, dass Kaninchen zu den am häufigsten im Tierheim abgegebenen Tieren gehören.

Denn viele Menschen denken nicht richtig nach, bevor sie sich ein Kaninchen ins Haus holen, und unterschätzen den Aufwand komplett. Das fängt schon damit an, dass man Kaninchen niemals einzeln halten sollte, sondern mindestens zu zweit. Außerdem brauchen sie Auslauf, Beschäftigung, jemanden, der ihr Gehege am besten täglich reinigt – und menschliche Mitbewohner, die nicht sofort die Nerven verlieren, wenn die dämmerungsaktiven Tiere morgens und abends nicht einfach nur in der Ecke chillen. Dazu kommt, dass Kaninchen keine Kuscheltiere sind, sondern Fluchttiere – was manche Menschen erst nach dem Kauf bemerken und sie dann ins Tierheim verfrachten.

Kaninchen

Überlegt euch deshalb genau, ob ihr bereit seid, Kaninchen bei euch aufzunehmen. Und geht dazu auf jeden Fall nicht zum Züchter, sondern ins Tierheim, denn dort warten schon viele Tiere auf ein neues Zuhause.