Black Friday: Diese 5 Dinge solltet ihr nicht kaufen

Zum Black Friday gibt es mal wieder massig verlockende Angebote. Von diesen solltet ihr allerdings die Finger lassen.

23.Nov 2021

Daunenjacke

Am Black Friday fängt der Winter gerade erst an, und alle möglichen Läden setzen ihre Winterkleidung runter. Da kann man schon mal in Versuchung kommen, sich durch die dicken Jacken zu wühlen – allerdings ist es nie eine gute Idee, zur Daunenjacke zu greifen. Eine Füllung aus Federn, die Vögeln bei lebendigem Leib ausgerissen wurden? Lieber nicht. Vor allem, wenn es so viele gewaltfreie Alternativen gibt.

Kaschmirpulli

Apropos ausreißen: Wenn man sich die Ziegen vor Augen ruft, denen die Haare ausgerissen werden, bis sie bluten und vor Schmerzen schreien, wirkt so ein Kaschmirpulli gar nicht mehr so „edel“. Und wenn man mal drauf achtet, für was für absurde Niedrigpreise die Hersteller solche Pullis (und Mäntel, Schals, Mützen etc.) auch außerhalb von Sondersales wie dem Black Friday auf den Markt werfen, kann man sich eigentlich auch denken, dass dabei weder Menschen noch Tiere fair behandelt werden. Dann doch lieber nachhaltige Stoffe wie Baumwolle oder Tencel kaufen.

Bommelmütze

Es gibt sie jedes Jahr wieder: gestrickte Mützen mit Pelzbommel obendrauf. Der könne ja wohl nicht echt sein, denken sich die meisten Leute, schließlich ist die Mütze so billig – erst recht im Black-Friday-Sale. Leider steckt hinter dem niedrigen Preis meist jede Menge Tierquälerei – und ihr könnt euch nie sicher sein, ob der Puschel von einem Fuchs, einem Nerz oder vielleicht doch einer getöteten Katze stammt.

Lederschuhe

Die Lederboots kosten zum Black Friday nur noch die Hälfte? Kauft sie bitte trotzdem nicht, denn den eigentlichen Preis zahlen die Tiere, denen dafür die Haut abgezogen wurde. Was viele Menschen nämlich gerne mal vergessen: Leder stammt immer von einem toten Tier. Und in den allerallermeisten Fällen hatte das vorher ein kurzes Leben voller Schmerzen und Angst. Dabei ist das alles so unnötig, schließlich gibt es so gute vegane Docs und andere vegane Lederschuhe.

Tiere leiden fuer Leder

Make-up

Die Hype-Lidschattenpalette ist zum Black Friday im Sale? Der Liquid Lipstick, für den die berühmte Instagrammerin wirbt, kostet während der Cyber Week ein paar Euro weniger? Einige große Make-up-Marken sind zwar tierversuchsfrei und vegan, aber hinter vielen bekannten Produkten stecken leider immer noch Tierversuche – ganz abgesehen vom tierischen Karmin oder Bienenwachs, das ihr euch lieber nicht ins Gesicht schmieren wollt.

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Ernährung

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Go Vegan!

Balut: Warum angebrütete Eier eigentlich nicht eklig sind

Besonders eklig ist Balut jetzt auch nicht. Zumindest nicht, wenn man es mit allen anderen Formen vergleicht, in denen wir Hühner essen.

23.Nov 2021

Klar, dass sich alle aufregen, wenn Bilder von Balut durch die Medien gehen. Sieht ja auch ganz schön fies aus, so ein angebrütetes Hühner- oder Entenei, aus dem man Eiweiß und Eigelb schlürft, um dann auf einem halbfertigen Küken mit Schnabel und Federn herumzukauen.

Merkwürdig nur, dass so viele Leute Balut, das vor allem in asiatischen Ländern gegessen wird, eklig finden – selbst aber Eier, Produkte mit Eiern drin und Hühner essen, ohne groß darüber nachzudenken. Was genau ist daran jetzt weniger schlimm?

Hühnereier sind genauso schrecklich wie Balut

Allein die deutsche Eierindustrie tötet jedes Jahr rund 50 Millionen männliche Küken direkt nach der Geburt – zumindest bis Ende 2021. Und ab 2022 werden sie lediglich im Ei getötet, obwohl der Hühnerembryo auch da teilweise bereits entwickelt ist. Auch wer unbefruchtete Eier isst – egal, ob pur oder verarbeitet in Kuchen oder Nudeln – unterstützt also, dass Küken getötet werden. Außerdem unterstützt man, dass sie, genau wie ihre Mütter und Väter in den Elterntierfarmen oder ihre Schwestern nach rund einem Jahr in den Legebetrieben, im Schlachthaus getötet werden – oder elendig in den Betrieben sterben, weil ein einzelnes Leben dort nichts wert ist.

Zum Glück gibt es genug leckere Sachen, die ohne Eier auskommen – angebrütet oder nicht. Veganer Zitronenkuchen zum Beispiel.