Warum die Pferdeshow Cavalluna reinste Tierquälerei ist

Kann man Pferde lieben und gleichzeitig zu einer Show wie Cavalluna gehen? Was ihr dringend wissen müsst.

16.Sep 2019

Von sehr weit weg könnte man fast auf die Illusion hereinfallen: wehende Mähnen, dramatische Musik, „magische“ Stimmung. Aber sobald man auch nur ein bisschen genauer hinsieht, wird klar, wie brutal Pferdeshows wie Cavalluna tatsächlich mit den Tieren umgehen. Dass zum Beispiel deren Kopf bei der sogenannten Rollkur fast bis zur Brust gezogen wird, damit sich der Hals rund biegt, tut den Pferden weh und hindert sie am Atmen. Sie werden oft mithilfe von Sporen oder Peitschen gefügig gemacht und müssen Lichtshows und Feuer ertragen – dabei sind sie schreckhafte Fluchttiere, denen so etwas leicht Angst macht. Was aufs Publikum romantisch wirken soll, ist für die Pferde in Wahrheit die Hölle.

Und wie so oft, wenn Tiere zu Unterhaltungszwecken gehalten werden, hört die Tierquälerei nach der Show nicht auf. Für die Cavalluna-Show „Welt der Fantasie“ werden ungefähr 60 Pferde in engen Transportern von einer Stadt zur nächsten gezogen und dort bis zur Show in improvisatorisch aufgestellte Boxen gesteckt. In Freiheit sind Pferde etwa 16 Stunden am Tag in Bewegung und laufen weite Strecken. Sie wollen unter Artgenossen sein, nicht alleine eingesperrt. Cavalluna nimmt ihnen alles, was sie für ein tiergerechtes Leben brauchen. Wer solche Shows besucht, unterstützt Tierquälerei.

Hier sind 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Mehr Erfahren

Go Vegan!

Havana Club, Lillet und Malibu sind jetzt tierversuchsfrei

Was? Für Havana Club wurden mal Tierversuche gemacht? Leider ja. Aber jetzt gibt es eine neue Firmenpolitik.

16.Sep 2019

Kein Mensch denkt bei einem Glas Mojito an Tierquälerei. Schließlich ist Rum im Normalfall sogar vegan. Fakt ist aber, dass für Havana Club, Lillet, Malibu, Absolut Vodka und andere alkoholische Getränke bis 2010 Tierversuche durchgeführt wurden. Und das nicht gerade zaghaft. Über 1.000 Ratten und andere Kleinsäugetiere mussten Alkoholdampf einatmen und Fäkalien essen, bis sie aufgeschlitzt wurden.

Glücklicherweise hat der Hersteller Pernod Ricard mittlerweile eingesehen, dass Experimente an Tieren nicht nur grausam, sondern auch völlig sinnfrei sind. Deshalb hat er jetzt eine offizielle Firmenpolitik gegen Tierversuche veröffentlicht, an der PETA USA nicht ganz unbeteiligt war. Dort steht nun: „Pernod Ricard finanziert keine Tierversuche, führt keine Tierversuche durch und gibt keine Tierversuche in Auftrag, sofern diese nicht explizit gesetzlich erforderlich sind.“ 

Wir freuen uns, dass Tierversuche nun klar verboten sind und trinken darauf direkt einen Mojito… natürlich wie immer verantwortungsbewusst.

Oder wie wär's zur Abwechslung mal mit einem Gläschen veganem Baileys?