Die Modemarke BCBG schafft Pelz und Angora ab

Geht doch! Nach einem Besitzerwechsel sind die Kollektionen von BCBG ab jetzt pelz- und angorafrei.

30.Okt 2017

Das Modehaus BCBG Max Azria ist für hochwertige Klamotten bekannt, die meist ein ganzes Stück schicker sind als die normalen Alltagssachen, die es sonst so gibt. Solche Looks gehen problemlos auch ohne Pelz und Angora, wie BCBG jetzt beweist.

Nachdem die Firma von Marquee Brands aufgekauft wurde, gibt es keinen Pelz und kein Angora mehr in den Kollektionen von BCBGMAXAZRIA und BCBGeneration. Damit reiht sich BCBG neben Marken wie Gucci, Ralph Lauren, Zara und H&M ein, die keinen Pelz mehr verkaufen.

Andere Marken wie Michael Kors setzen währenddessen allerdings weiterhin auf Pelz, für den Tiere wie Marder und Füchse auf Pelzfarmen eingesperrt, unter brutalen Bedingungen gehalten und vergast, erschlagen oder per analem Stromschlag getötet werden, um an ihr Fell zu kommen. Ganz abgesehen von anderen Materialien wie Wolle, Seide oder Leder, für die noch viel mehr Tiere getötet werden.

Ihr wollt euch für Tierrechte einsetzen? Kommt ins Streetteam und macht bei den Aktionen gegen Pelz mit!

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Dieser Tiger wurde auf dem Transport zum Heilbronner Weihnachtscircus erschossen

Während einer Pause des Transports durch die USA wollte Suzy entkommen. Dann wurde sie von der Polizei getötet.

© Henry County Animal Control
30.Okt 2017

Wenn ein Zirkusunternehmen dichtmacht, ist das zunächst eine gute Nachricht – aber noch kein Happy End, solange es andere Zirkusse gibt, die weitermachen. Nachdem Ringling Bros. im Mai 2017 aufhörte, sollten die Großkatzen des Dompteurs Alexander Lacey aus den USA nach Deutschland gebracht werden, um hier im Heilbronner Weihnachtscircus weiter vorgeführt zu werden. Für einen Tiger endete diese Reise tödlich.

© Henry County Animal Control

Vermutlich hatte ein Mitarbeiter einen Anhänger nicht korrekt verschlossen, sodass es Suzy während einer Pause des Transportunternehmens bei Atlanta gelang, zu entkommen. Sie durchstreifte ein Wohngebiet und attackierte einen Hund, bevor sie von der Polizei erschossen wurde. Dabei war der Export nach Deutschland zwar genehmigt worden, der Transport durch die US-Bundesstaaten Georgia, Tennessee und Arkansas aber nicht. Suzy hätte also überhaupt nicht in Atlanta sein dürfen.

© Henry County Animal Control

Leider ist dieser Fall nur einer von vielen, in denen die Zirkusindustrie direkt oder indirekt für den Tod von Tieren verantwortlich ist. Solange Deutschland eins der wenigen EU-Länder bleibt, die kein Verbot von Wildtieren im Zirkus erlassen hat, wird Suzy nicht das letzte tote Tier eines Zirkusunternehmens sein.

Ihr wollt etwas dagegen tun? So könnt ihr euch für ein kommunales Wildtierverbot im Zirkus in eurer Stadt einsetzen.