Diese Hundezüchter-Barbie spielt den Falschen in die Karten

Die Puppe kommt mit einer hochschwangeren Hündin und der Botschaft, dass Züchten schon okay ist.

12.Dez 2017

Eigentlich ist Barbie in Sachen Tierrechte ziemlich fortschrittlich drauf. Die Puppe ist pelzfrei, trägt lieber Plastikschuhe als welche aus Leder und arbeitet sogar als Tierärztin. Ein neues Modell vermittelt jetzt aber eine gar nicht tierfreundliche Botschaft: die Hundezüchter-Barbie.

https://www.instagram.com/p/BV-7jGOjimy/

Die „Newborn Pups“-Barbie, die in Deutschand als Barbie „Hundemama“ vertrieben wird, kommt mit einer hochschwangeren Hündin, in der drei Hundewelpen stecken. Das Problem daran? Barbie vermittelt Kindern damit, dass es eine super Idee ist, Hunde schwanger werden und immer neue Hundebabys in die Welt setzen zu lassen. In einer Zeit, in der die Tierheime überfüllt sind und Züchter allein für ihren Profit immer neue Tiere nachzüchten, spielt die Puppe damit den Falschen in die Karten.

So niedlich kleine Hunde auch sind: Solange Millionen von Tieren in den Tierheimen auf ein neues Zuhause warten, ist es unverantwortlich, neue Tiere nachzuzüchten. Deshalb sollten Menschen die Tiere, die sie schon bei sich haben, kastrieren lassen – und wer einen Hund oder eine Katze bei sich aufnehmen möchte, überlegt sich das am besten gut und geht dann ins Tierheim.

Unterschreibt jetzt die Petition von PETA USA an Mattel und fordert die Firma auf, die Hundezüchter-Barbie aus dem Sortiment zu nehmen.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
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Diese Uni tötet Präriewühlmäuse in Alkoholtests, um Fremdgehen zu erforschen

Kein Scherz, sondern brutale Realität. Ihr könnt etwas dagegen tun.

12.Dez 2017

Was können uns eingesperrte und vergiftete Mäuse über menschliches Verhalten in der Freiheit beibringen? Absolut nichts. Wer hat das noch nicht begriffen? Die Angestellten der Oregon Health & Science University (OHSU). Dort wurden gerade wieder 150 Präriewühlmäuse in Plastikkisten gesperrt, betrunken gemacht und anschließend getötet, um daraus ziemlich unwissenschaftliche Erkenntnisse übers Fremdgehen zu gewinnen.

Für eine Woche wurden jeweils ein männliches und ein weibliches Tier zusammengesperrt. Dann wurden sie getrennt und ihnen wurde so viel Alkohol bereitgestellt, dass einige von ihnen das Äquivalent von 15 Flaschen Wein an einem Tag tranken. Anschließend gab es eine Reihe Tests, die herausfinden sollten, ob der Alkohol Einfluss auf die Partnerwahl und die Aggressivität der Tiere hatte. Nach den Tests töteten die Arbeiter die Tiere und sezierten ihre Gehirne.

Idiotisch, das überhaupt sagen zu müssen, aber: Tiere eine Woche lang zusammen einzusperren ist eine mehr als schlechte Simulation für eine menschlich Beziehung. Betrunkene Mäuse in Gefangenschaft haben nichts mit betrunkenen Menschen in Freiheit zu tun. Solche Tests sind unwissenschaftlich. Und sie sind nur der jüngste Fall von Tierquälerei an der OHSU. Schon in der Vergangenheit wurde ein Affe so mit Alkohol vergiftet, dass er wiederbelebt werden musste, und ein anderer verblutete im Labor.

Ihr könnt etwas dagegen tun. Beteiligt euch an der Petition von PETA USA und fordert Unis auf, mit den Tierversuchen aufzuhören.