Diese Lebensmittel sind giftig für Hunde und Katzen

04.Apr 2016

Wer mit einem Tier zusammenlebt, kennt das: Man sitzt auf der Couch und gönnt sich etwas Schokolade oder greift genüsslich in die Nusstüte, während ein Paar Augen jeden Handgriff mitverfolgt. Teilen ist in diesem Fall aber nicht in Ordnung, denn diese Lebensmittel vertragen Hunde und Katzen nicht.

 

Auberginen, Paprika und Tomaten

Diese drei Gemüsesorten gehören zu den Nachtschattengewächsen und deshalb nicht auf den Speiseplan von Hunden oder Katzen. Sie enthalten teilweise Solanin, das Brechdurchfall oder sogar eine Beeinträchtigung der Hirnfunktion hervorrufen kann.

Avocados

So lecker Guacamole auch ist: Avocados enthalten Persin, das für Menschen zwar in Ordnung ist, bei Tieren aber zu massiven Herzmuskelschäden führen kann.

Trauben und Rosinen

Hiervon reichen schon kleine Mengen, um bei Hunden akutes Nierenversagen hervorzurufen. Auch Pressrückstände, sogenannte Trester, die häufig in Weinbergen zu finden sind, sollten die Vierbeiner nicht zu essen bekommen. Apfelstücke oder Möhren sind dagegen absolut okay.

Schokolade

Kakao enthält Theobromin, das zu Brechdurchfällen, Krampfanfällen und sogar zum Tod führen kann. Für einen zehn Kilo schweren Hund kann schon eine einzige Tafel Schokolade tödlich sein. Aber auch kleinere Stückchen sind gefährlich, weil Theobromin sich im Tierkörper immer weiter einlagert.

Macadamianüsse

Schon 20 Gramm gemahlene Macadamias pro Kilo Körpergewicht können bei Tieren zu Fieber und Erbrechen führen.

Knoblauch und Zwiebeln

Beide enthalten Schwefelverbindungen, die in größeren Mengen sogar für Menschen gefährlich sind. Wenn man bedenkt, wie viel weniger Katzen vergleichsweise wiegen, ist klar, dass die kritische Menge für sie viel schneller erreicht ist. Bei einem fünf Kilo schweren Hund reichen schon rund 100 Gramm Zwiebeln, um Schäden wie eine Blutarmut hervorzurufen.

Xylitol

Xylitol ist ein Zuckeraustauschstoff, der vor allem in Light-Getränken und anderen zuckerfreien, süßen Lebensmitteln verwendet wird. Er ist äußerst gefährlich, weil schon kleine Mengen Unterzucker-Symptome hervorrufen können. Ab 500 Gramm pro Kilo Körpergewicht drohen bei Tieren akutes Leberversagen und der Tod.

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7 Gründe, warum Wolle gar nicht geht

Was so falsch daran sein soll, Wolle zu tragen (außer dass sie kratzt wie Hölle)? Wir haben die 7 wichtigsten Gründe gesammelt.

Foto: PETA USA
04.Apr 2016

01 Massenhaltung

Die Wollindustrie pfercht Schafe in überfüllte Ställe, wo sie sich kaum bewegen können und unter permanentem Stress stehen. Viele Tiere verletzen sich und sterben.

02 Verstümmelungen

Wenige Tage nach ihrer Geburt werden den Lämmern die Ohren durchlöchert, die Schwänze abgeschnitten und die männlichen Lämmer werden kastriert. Das alles passiert ohne Betäubung oder Schmerzmittel.

Foto: PETA USA

03 Vernachlässigung

In der australischen Wollindustrie gilt es als normal, dass jährlich etwa 15 Millionen Lämmer sterben. Für die Züchter lohnt es sich finanziell nicht, den Tieren genug Futter, Schutz und medizinische Versorgung zukommen zu lassen; stattdessen nehmen sie lieber ihren Tod in Kauf.

Foto: Jo-Anne McArthur

04 Überzüchtung

Um möglichst viel verkaufen zu können, züchtet die Industrie den Schafen viel mehr Wolle an, als ihnen von Natur aus wachsen würde. In heißen Sommermonaten sterben deshalb viele Tiere an Hitzeschäden, während andere in den kälteren Jahreszeiten zu früh geschoren werden und erfrieren.

Foto: PETA USA

05 Mulesing

Damit sich in der dichten Wolle keine Fliegenlarven einnisten, schneiden australische Züchter den jungen Merinolämmern große Stücke Haut und Fleisch vom Hinterteil. Betäubungs- oder Schmerzmittel bekommen die Tiere nicht.

Foto: PETA USA

06 Schur

Das Scheren läuft nicht friedlich ab, sondern meist unter Zeitdruck und ohne Rücksicht auf die Tiere. Viele Schafe erleiden dabei Schnittwunden, oder ihnen werden ganze Körperteile wie Euter, Ohren oder Penis abgeschnitten. Wenn die Tiere nicht stillhalten, schlagen Scherer sie oft, bis sie bluten.

07 Lebendexport

Wenn ein Schaf nicht mehr genug Wolle produziert, wird es verkauft. Der Weg zum Schlachter führt meist aus Australien bis in die Türkei, nach Ägypten oder in den Nahen Osten. Drei Millionen Schafe werden jährlich auf mehrstöckige Lebendexport-Schiffe gequetscht, wo es heiß ist, die Tiere nicht genug zu essen und trinken bekommen und sich Seuchen ausbreiten. Zehntausende von ihnen sterben schon unterwegs und werden meist einfach über Bord geworfen. Für die anderen wartet am Ende der Reise das Schlachthaus.

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https://www.youtube.com/watch?v=waa2lxvdOTQ
So geht es in der Wollindustrie zu