Diese „Tierretter“ finanzieren die Hundezüchter-Industrie

Sie halten es für Rettungsaktionen, wenn sie bei Aktionen viel Geld für Hunde ausgeben – und spielen damit den Falschen in die Karten.

18.Apr 2018

Gut gemeint ist nicht immer gut. Das gilt auch für vermeintliche „Tierretter“, wie jetzt die Washington Times aufgedeckt hat. [1] In einem ausführlichen Artikel berichtet die Zeitung über Menschen, die Hunde bei Auktionen für viel Geld kaufen, weil sie denken, sie würden die Tiere damit retten.

Früher war es tatsächlich mal so, dass Züchter bei solchen Auktionen ihre „abgelegten“ Hunde (also solche, die sie für die Zucht nicht mehr gebrauchen konnten) für ein paar Dollar verkauften und tierliebe Menschen das nutzten, um die Hunde in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Inzwischen haben die Züchter aber gemerkt, dass sich mit den „Tierrettern“ jede Menge Geld machen lässt und verlangen nicht nur Hunderte oder Tausende Dollar pro Tier, sondern züchten sogar extra Hunde nach, um sie den „Rettern“ anzudrehen. Damit sorgen die letztlich genau für den Effekt, den sie eigentlich verhindern wollten: Es werden immer mehr Hunde unter meist schlimmen Bedingungen gezüchtet – und immer mehr Hunde bleiben dafür im Tierheim zurück.

Auch hier gilt: Ihr „rettet“ kein Tier, wenn ihr es beim Züchter oder in der Zoohandlung kauft, sondern ihr unterstützt damit leider immer die Falschen. Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr einem Tier ein gutes Zuhause bieten könnt, geht immer ins Tierheim.

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Dieses Video zeigt, wie die russische Fußballliga einen Bären quält

In der zweiten russischen Liga musste ein Bär den Ball übergeben. Das ist nicht nur Tierquälerei, sondern auch für die Spieler gefährlich.

© Screenshot Youtube FCAngusht
18.Apr 2018

Dass man sowas überhaupt noch sagen muss: Ein Bär gehört in die Freiheit und nicht auf ein Fußballfeld, um vor Anpfiff den Ball zu übergeben. Bei einem Spiel zwischen dem FC Mashuk-KMV Pyatigorsk und dem FC Angusht Nazran in der zweiten russischen Liga ist aber am Wochenende genau das passiert, wie ein Video zeigt.

Zu sehen ist, wie das Tier aufs Spielfeld geführt wird, um den Ball zu übergeben und seine Tatzen zusammenzuschlagen. Das bedeutet nicht nur extremen Stress für den Bären, für den solche Aktionen alles andere als normal sind, sondern hätte auch den Menschen gefährlich werden können, wenn der Bär in Panik geraten wäre. Komplett unverantwortlich, und das in einem Land, das noch diesen Sommer die Fußball-WM ausrichten will.

Immerhin gibt es auch Fußballer mit Verstand. Sven Ulreich, Andreas Luthe und Marco Sailer zum Beispiel.