Dieses Känguru wurde zu Tode gesteinigt

Laut Angestellten des chinesischen Zoos werden Tiere dort öfter mit Gegenständen beworfen. Für ein Kanguru endete das jetzt tödlich.

© Bill Birtles / Twitter
23.Apr 2018

Im südchinesischen Fuzhou-Zoo ist ein Känguru gestorben, nachdem Besucher es mit Steinen beworfen hatten. Laut Angestellten des Zoos kommt es öfter vor, dass Menschen mit Gegenständen nach Tieren werfen, weil die ihnen nicht unterhaltsam genug sind, aber bisher geht der Zoo dagegen  nicht wirkungsvoll vor. Das Känguru wurde erst tierärztlich behandelt, als es schon apathisch und mit zertrümmertem Fuß auf dem Boden lag. Einige Tage später starb es an schweren inneren Blutungen.

© Bill Birtles / Twitter

Laut Medienberichten ereignete sich der Vorfall schon im Februar, kam aber erst jetzt an die Öffentlichkeit. Nur wenige Tage nach der Steinigung haben Besucher außerdem ein weiteres Känguru mit Steinen beworfen. Solange es Zoos gibt, die darauf ausgelegt sind, Tiere unnatürlich zu behandeln, werden solche Fälle wohl nicht aufhören.

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Diese „Tierretter“ finanzieren die Hundezüchter-Industrie

Sie halten es für Rettungsaktionen, wenn sie bei Aktionen viel Geld für Hunde ausgeben – und spielen damit den Falschen in die Karten.

23.Apr 2018

Gut gemeint ist nicht immer gut. Das gilt auch für vermeintliche „Tierretter“, wie jetzt die Washington Times aufgedeckt hat. [1] In einem ausführlichen Artikel berichtet die Zeitung über Menschen, die Hunde bei Auktionen für viel Geld kaufen, weil sie denken, sie würden die Tiere damit retten.

Früher war es tatsächlich mal so, dass Züchter bei solchen Auktionen ihre „abgelegten“ Hunde (also solche, die sie für die Zucht nicht mehr gebrauchen konnten) für ein paar Dollar verkauften und tierliebe Menschen das nutzten, um die Hunde in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Inzwischen haben die Züchter aber gemerkt, dass sich mit den „Tierrettern“ jede Menge Geld machen lässt und verlangen nicht nur Hunderte oder Tausende Dollar pro Tier, sondern züchten sogar extra Hunde nach, um sie den „Rettern“ anzudrehen. Damit sorgen die letztlich genau für den Effekt, den sie eigentlich verhindern wollten: Es werden immer mehr Hunde unter meist schlimmen Bedingungen gezüchtet – und immer mehr Hunde bleiben dafür im Tierheim zurück.

Auch hier gilt: Ihr „rettet“ kein Tier, wenn ihr es beim Züchter oder in der Zoohandlung kauft, sondern ihr unterstützt damit leider immer die Falschen. Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr einem Tier ein gutes Zuhause bieten könnt, geht immer ins Tierheim.