Dieses Video zeigt, wie die russische Fußballliga einen Bären quält

In der zweiten russischen Liga musste ein Bär den Ball übergeben. Das ist nicht nur Tierquälerei, sondern auch für die Spieler gefährlich.

© Screenshot Youtube FCAngusht
17.Apr 2018

Dass man sowas überhaupt noch sagen muss: Ein Bär gehört in die Freiheit und nicht auf ein Fußballfeld, um vor Anpfiff den Ball zu übergeben. Bei einem Spiel zwischen dem FC Mashuk-KMV Pyatigorsk und dem FC Angusht Nazran in der zweiten russischen Liga ist aber am Wochenende genau das passiert, wie ein Video zeigt.

Zu sehen ist, wie das Tier aufs Spielfeld geführt wird, um den Ball zu übergeben und seine Tatzen zusammenzuschlagen. Das bedeutet nicht nur extremen Stress für den Bären, für den solche Aktionen alles andere als normal sind, sondern hätte auch den Menschen gefährlich werden können, wenn der Bär in Panik geraten wäre. Komplett unverantwortlich, und das in einem Land, das noch diesen Sommer die Fußball-WM ausrichten will.

Immerhin gibt es auch Fußballer mit Verstand. Sven Ulreich, Andreas Luthe und Marco Sailer zum Beispiel.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Zuchtstopp für Kampfhunde!

Immer wieder fallen Hunde Menschen an. Ein Zuchtstopp ist aktuell die beste Lösung.

17.Apr 2018

Gerade erst ging der Fall Chico [1] durch die Medien, bei dem ein Hund zwei Menschen totbiss. Nur ein paar Tage später tötete ein Hund ein sieben Monate altes Baby [2] mit einem Biss in den Kopf. Und das sind nicht die einzigen Vorfälle, bei denen sogenannte Kampfhunde Menschen anfallen und sie dabei schwer verletzen oder sogar töten.

Um das absolut klarzustellen: Kein Hund wird als Kampfhund geboren. Es ist nicht die Schuld der Tiere, wenn sie aggressiv werden, sondern meist die von Haltern, die falsch mit ihnen umgehen. Viele Menschen legen sich absichtlich „Kampfhund“-Rassen zu, weil sie Tiere nicht als Begleiter, sondern als Statussymbole sehen, die möglichst einschüchternd und aggressiv wirken sollen. Da „Kampfhunde” mit Körpermerkmalen zum Kämpfen gezüchtet worden sind (und auch heute noch in grausamen und illegalen Hundekämpfen kämpfen müssen), benötigen sie erziehungstechnisch ein hohes Maß an Fachkenntnis, die oft schlichtweg nicht vorhanden ist. So werden die Hunde von vielen Haltern missbraucht, vernachlässigt (sowie teilweise sogar gequält) und erst recht zu gefährlichen Hunden gemacht.

Weil sie sich verkaufen lassen, werden „Kampfhunde“ stetig weitergezüchtet, obwohl die Tierheime voll sind. Deshalb fordert PETA einen Zuchtstopp. Damit soll natürlich kein Staffordshire Terrier, Pitbullterrier oder sonst ein Hund aus einem liebevollen Zuhause gerissen werden, denn natürlich gibt es Positivbeispiele dafür, wie solche Hunde mit der richtigen Erziehung Familienhunde sein können. Aber es muss verhindert werden, dass immer mehr Hunde in die falschen Hände geraten. Solange Menschen so unverantwortlich mit ihnen umgehen, ist ein Zuchtstopp die beste Lösung.

Emma Kenney erklärt noch mal, warum ihr euren Hund – nach reiflicher Überlegung – immer aus dem Tierheim statt vom Züchter holen solltet.