Zwei Jugendliche haben diesem Eichhörnchen das Leben gerettet

Das Tier war komplett mit Bauschaum beschmiert. Kaum zu glauben: Dank der Hilfe der Teenager hat es überlebt.

© PETA USA
12.Jun 2019

Bei diesem Anblick hätten manche Menschen wohl direkt aufgegeben: Im kanadischen New Brunswick lag ein Häufchen aus Fell und Bauschaum neben einem Auto und kämpfte mit dem Leben. Das hilflose Bündel, das dort um Atem rang, war kaum noch als Eichhörnchen zu erkennen, und die Gruppe Umstehender wusste offensichtlich nicht, wie dem Tier zu helfen war – bis zwei Jugendliche die Sache in die Hand nahmen.

Jaydon Pettipas und Aidan Hart sahen das Eichhörnchen und erkannten den Notfall. Sie fragten Freunde und Familie und Rat und brachten das Tier schließlich in eine Notfallklinik, wo es tatsächlich von den Massen an Bauschaum befreit werden konnte. Das Eichhörnchen überlebte und wurde schließlich wieder in die Freiheit entlassen.

Das gerettet Eihhörnchen nach der Behandlung.

Dieser Fall zeigt mal wieder deutlich, dass man kein tierärztliches Studium braucht, um Tieren in Not zu helfen. Am wichtigsten ist es meist, nicht wegzusehen, sondern einzuschreiten und einen Tierarzt oder eine passende Fachstelle zu kontaktieren.

Das gerettet Eihhörnchen nach der Behandlung.

Für ihren schnellen und klugen Einsatz wurden Aidan und Jaydon mit dem „Helden für Tiere“-Award von PETA USA ausgezeichnet. Verdient.

Auch rettenswert: die Bienen.

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Warum ist Fleisch so lecker?

Stimmt halt. Aber wieso?

12.Jun 2019

Zubereitung

Wer hat Lust, einer Kuh in den Rücken zu beißen? Genau, niemand. Damit wir Fleisch lecker finden, müssen wir es erst mal lecker machen – durch Kochen, Braten und jede Menge Gewürze. Wenn wir Appetit auf Fleisch haben, denken wir deshalb auch meist eher an ein verarbeitetes Produkt: einen schön fettigen Döner, den Umami-Geschmack und den Biss eines Steaks oder die krosse Panade von Fischstäbchen. Diese Eigenschaften haben aber nicht viel mit dem Fleisch selbst zu tun, sondern es gibt sie alle auch bei Pflanzenprodukten.

Gewohnheit

Und warum haben wir dann Lust auf ein Schweineschnitzel und nicht auf eine schöne Misosuppe mit Tofu? Einfache Antwort: Gewohnheit. Die meisten von uns wachsen nicht nur in dem Glauben auf, dass es normal, natürlich und notwendig sei, Fleisch zu essen – sondern bekommen auch direkt beigebracht, für wessen Fleisch das gilt. Hunde: nein. Schweine: ja. Insekten: igitt. Ist halt nur überhaupt nicht logisch. Unser Geschmack ist eben sehr geprägt durch das Essen, mit dem wir aufwachsen – aber das heißt nicht, dass er in Stein gemeißelt ist. So leckere Dinge wie Oliven, Kaffee, Mate, Pilze oder extrascharfe Soße fanden viele von uns schließlich als Kind auch noch nicht so super.

Ignoranz

Gut und schön, aber warum sollte man seinen Geschmack überhaupt umgewöhnen? Weil wir Fleisch letztendlich nur aus einem dritten Grund so lecker finden können: Wir blenden aus, was es wirklich ist. Wenn wir mal kurz aufhören, uns selbst etwas vorzulügen, kommen die wenigsten von uns auf den Gedanken klar, dass der Cheeseburger auf unserem Teller mal ein lebendiges Tier war. Wir haben Mitgefühl, wir ignorieren es nur. Sonst würde uns ganz schnell der Appetit auf Fleisch vergehen.

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