Moment, für Eier werden Hühner getötet?

Keine neue Info, aber noch nicht überall angekommen: Alle Hühner in der Eierindustrie werden getötet.

01.Okt 2019

Wenn man mal kurz den inneren Instagram-Filter ausschaltet, ist es eigentlich offensichtlich: Die meisten von uns wissen schließlich, dass Hühner in der Eierindustrie unter fürchterlichen Bedingungen gehalten und gequält werden, damit sie reihenweise Eier „produzieren“. Und was macht eine Industrie mit einem Tier, das sie als Legemaschine betrachtet? Aussortieren, sobald es nicht mehr genug Leistung bringt. Deshalb stirbt kein Huhn in der Eierindustrie eines natürlichen Todes. Sie werden allesamt getötet.

Bei ungefähr der Hälfte von ihnen – nämlich den männlichen Küken – passiert das schon kurz nach der Geburt. Die Hennen, die zum Eierlegen benutzt werden, sind zwei Jahre später dran. Dann werden sie ins Schlachthaus gebracht und getötet. Das gilt übrigens auch für Hühner aus Biohaltung, die in genau denselben Schlachthäusern landen wie alle anderen. Die natürliche Lebenserwartung eines Huhns beträgt rund 20 Jahre. In der Eierindustrie wird kein Huhn auch nur annähernd so alt, weil jedes von ihnen getötet wird.

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Warum die Pferdeshow Cavalluna reinste Tierquälerei ist

Kann man Pferde lieben und gleichzeitig zu einer Show wie Cavalluna gehen? Was ihr dringend wissen müsst.

01.Okt 2019

Von sehr weit weg könnte man fast auf die Illusion hereinfallen: wehende Mähnen, dramatische Musik, „magische“ Stimmung. Aber sobald man auch nur ein bisschen genauer hinsieht, wird klar, wie brutal Pferdeshows wie Cavalluna tatsächlich mit den Tieren umgehen. Dass zum Beispiel deren Kopf bei der sogenannten Rollkur fast bis zur Brust gezogen wird, damit sich der Hals rund biegt, tut den Pferden weh und hindert sie am Atmen. Sie werden oft mithilfe von Sporen oder Peitschen gefügig gemacht und müssen Lichtshows und Feuer ertragen – dabei sind sie schreckhafte Fluchttiere, denen so etwas leicht Angst macht. Was aufs Publikum romantisch wirken soll, ist für die Pferde in Wahrheit die Hölle.

Und wie so oft, wenn Tiere zu Unterhaltungszwecken gehalten werden, hört die Tierquälerei nach der Show nicht auf. Für die Cavalluna-Show „Welt der Fantasie“ werden ungefähr 60 Pferde in engen Transportern von einer Stadt zur nächsten gezogen und dort bis zur Show in improvisatorisch aufgestellte Boxen gesteckt. In Freiheit sind Pferde etwa 16 Stunden am Tag in Bewegung und laufen weite Strecken. Sie wollen unter Artgenossen sein, nicht alleine eingesperrt. Cavalluna nimmt ihnen alles, was sie für ein tiergerechtes Leben brauchen. Wer solche Shows besucht, unterstützt Tierquälerei.

Hier sind 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.