Circus Krone soll Elefanten den Ruhestand gönnen – helft jetzt!

Circus Krone hat die Elefantendamen Bara und Burma aus dem Ruhestand zurückgeholt. Unterschreibt jetzt unsere Petition!

10.Jun 2021

Nachdem Circus Krone die Elefantendamen Bara und Burma zeitweise nach Spanien in den Ruhestand entlassen hatte, holte er sie 2019 nach noch nicht mal einem Jahr zurück. Die Elefanten werden weiterhin gezwungen, in der Manege Kunststücke aufzuführen. 

Aus dem Ruhestand zurückgeholt

Eigentlich hatten Bara und Burma es geschafft. Nach einer langen Zeit voller Leid, Schmerz und Zwang durften sie im Frühjahr 2019 im Alter von 44 Jahren gemeinsam mit den Elefantinnen Mala, Aisha und Kenia umziehen. Weg aus dem Circus Krone, wo sie in Enge gehalten und zu Kunststücken gezwungen wurden, und stattdessen in ein einigermaßen selbstbestimmtes Leben in einem spanischen Tierpark. Doch dann holte der Zirkus sie im Dezember 2019 zurück nach Deutschland, und alles begann wieder von vorne.

Für das Winterprogramm holte Circus Krone Bara und Burma zu Weihnachten zurück ins nasskalte München – eine schwere Reise mit traurigem Ziel. Die alten Elefantendamen sind schwer gezeichnet von ihrer Zeit im Zirkus, zeigen Verhaltensstörungen und sind krank. In Spanien konnten sie endlich anfangen, sich wenigstens ein bisschen zu erholen. Das hat ihnen der Zirkus genommen, um noch mal mit ihnen Geld verdienen zu können.

Elefanten in Ketten bei Circus Krone

Seit Jahren bestätigen Gutachten immer wieder, wie schlecht es den Elefanten im Circus Krone geht. Sie zeigen teils extreme Verhaltensstörungen, werden nachts angekettet und haben viel zu wenig Bewegung und Beschäftigungsmöglichkeiten.

2012 starben bei Circus Krone gleich zwei Elefanten kurz nacheinander: Colonel Joe und Sandrin, die schon seit Jahren krank waren. 2017 starb dann Elefantendame Delhi, vermutlich an Herzversagen. Seitdem gab es noch fünf Elefanten im Circus Krone, die 2019 zunächst gemeinsam nach Spanien durften. Mala, Aisha und Kenia blieben dort, während Bara und Burma zurück in die Manege mussten. Im November 2020 starb Elefantendame Mala. Sie wurde über 50 Jahre lang als Unterhaltungsobjekt missbraucht und litt ebenfalls unter einer Verhaltensstörung.

Wegen Corona: Bara und Burma in Spanien

Weil aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie keine Zirkusvorführungen stattfinden, wurden Bara und Burma 2020 zurück nach Spanien gebracht. Doch wie lange die beiden Elefantendamen die Auszeit genießen können, weiß niemand. Wahrscheinlich wird Circus Krone sie nach der Pandemie erneut zurück nach Deutschland holen. Im bayerischen Weßling ist ein Elefantengehege geplant, in dem die ehemaligen Tiere des Circus Krone dann gegen Eintritt zur Schau gestellt werden.

Bitte unterschreibt jetzt unsere Petition an den Circus Krone und fordert die Direktion auf, Bara und Burma dauerhaft im Ruhestand in Spanien zu belassen!

Petition: Circus Krone soll Bara und Burma im Ruhestand lassen

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Doku „The Dark Hobby“: Woher kommen Aquarienfische?

Alles, was ihr über die zerstörerische Aquaristik-Industrie wissen solltet, erfahrt ihr im neuen Dokumentarfilm "The Dark Hobby". Jetzt reinschauen!

Symbolbild
10.Jun 2021

Tiere leiden in Gefangenschaft, Fische sind keine Ausnahme. Trotzdem ist der Handel mit sogenannten Aquarium-Fischen ein riesiger Markt. Die neue Doku „The Dark Hobby“ enthüllt die grausame Wahrheit hinter dem vermeintlich harmlosen Hobby „Aquarium“ – und zeigt, woher viele der Rifffische wirklich stammen.

Wer mehr über die Zusammenhänge zwischen dem Aussterben, das genau jetzt in unseren Weltmeeren stattfindet, und der Aquaristik-Industrie erfahren möchte, sollte sich „The Dark Hobby“ (seit dem 21. Mai 2021 weltweit verfügbar) auf Vimeo ansehen.

Fische in Aquarien stammen aus dem Meer

Hauptschauplatz des Dokumentarfilms sind die hawaiianischen Inseln: Dort boomt der Aquarien-Handel wie nirgends sonst. In dem beliebten Reiseziel werden dort seit Jahrzehnten alle möglichen Fische aus ihrem natürlichen Lebensraum – den Riffen – gerissen und weiterverkauft. Hauptabnehmer sind die USA, doch die Rifffische enden in Hobby-Aquarien auf dem gesamten Globus. Fangquoten gibt es keine – auch nicht für Fischarten, die vom Aussterben bedroht sind oder deren Bestände rapide und beständig sinken.

Clownfisch schwimmt an Anemone

Aquarien-Industrie ist für massives Artensterben verantwortlich

In jedem Moment befinden sich 27 Millionen Rifffische in der Pipeline der Aquarien-Industrie. Schätzungen gehen davon aus, dass 95 Prozent der Salzwasserfische in Zoohandlungen aus dem offenen Meer stammen. Viele der mehr als 1.800 Arten sterben binnen eines Jahres, nachdem sie eingefangen wurden, an den Folgen von Unwissenheit und schlechter Haltung seitens der Menschen, die die Aquarien besitzen.

Dieser massive Verschleiß befeuert die Nachfrage nach sogenannten „Haustier-Fischen“ aber nur noch weiter. Ein gefährlicher Teufelskreis für die natürlichen Bestände sowie für die Riffe selbst. Es wird geschätzt, dass in den USA jährlich tropische Fische im Wert von 200 bis 300 Millionen verkauft werden.

Fische im Aquarium

Was ihr für die Fische tun könnt

Um die Tiere, unsere Meere und die Bestände wildlebender Fischarten in ihrem natürlichen Lebensraum zu schützen, ist ein konsequentes Fischfangverbot dringend notwendig. Jeder Einzelne kann aber bereits aktiv werden und sich gegen die Haltung von Fischen in Aquarien als Hobby entscheiden. Es ist nie zu spät, Verantwortung zu übernehmen – wir sind es unserer Umwelt schuldig!

Das reicht euch noch nicht? Helft uns jetzt mit eurer Petitions-Unterschrift dabei, das geplante Hai-Gefängnis Shark City in Pfungstadt zu verhindern!