Wie der zweitgrößte Entenschlachter der USA mit Tieren umgeht

Ein Enthüllungsbericht von PETA USA zeigt, wie Enten für Fleisch und Daunen gequält und getötet werden.

Foto: PETA USA
12.Okt 2016

Was die Ermittler bei Culver Duck Farms sahen, ist nicht leicht auszuhalten. In dem Betrieb, der täglich 25.000 Enten schlachtet, werden die Tiere getreten, geschlagen, herumgeworfen und gegen Wände geschleudert. Einer der Arbeiter riss einem Entenküken sogar langsam den Kopf ab, andere versuchten, schwache und kranke Enten zu töten, indem sie ihre Köpfe auf Ziegelmauern und Holzbalken schmetterten.

Einige Küken starben nur wenige Stunden nach dem Schlüpfen.

Foto: PETA USA

Viele Enten litten an Schwellungen der Beine und Füße.

Diese tote Ente litt offenbar an einem Kloaken- und/oder Darmprolaps.

Foto: PETA USA

Ein Arbeiter schlug den Kopf dieser Ente gegen einen Holzpfosten. Dann warf er das Tier auf den Boden, wo es sich noch 30 Sekunden lang wand.

Foto: PETA USA

Culver Duck Farms beliefert Lebensmittelketten und Restaurants in den USA mit Entenfleisch und exportiert Federn und Daunen nach China. Dort werden Jacken, Westen und Bettdecken damit gefüllt.

Mit diesen Jacken und Mänteln kommt ihr tierleidfrei und warm durch Herbst und Winter. Und Entenfleisch gibt’s auch in vegan.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
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Was in Ställen von CDU-Bundestagsabgeordneten wirklich passiert

Angeblich setzen sich die Abgeordneten im Bundestag für den Tierschutz ein. In ihren eigenen Ställen sieht es ganz anders aus.

12.Okt 2016

Verletzte Schweine, tote Schweine und überall Dreck. So sieht es in den Ställen der drei CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring, Franz-Josef Holzenkamp und Josef Rief aus, in denen Undercover-Ermittler recherchiert haben. Die Zustände im Video sind nicht einmal besonders ungewöhnlich für die Intensivtierhaltung, aber umso schlimmer, wenn dahinter Leute stehen, die vorgeben, sich für den Tierschutz einzusetzen.

„Made in Germany muss zu einem Markenzeichen für besonders tiergerecht und nachhaltig erzeugte Lebensmittel werden“, sagt zum Beispiel Holzenkamp. Dass Tiere mit offenen Wunden im Stall stehen oder tot herumliegen, passt dazu nicht. Aber die Lebensbedingungen der Schweine zu verbessern würde vermutlich den Profit des Betriebs mindern, deshalb setzen Holzenkamp und die anderen Abgeordneten ihre Forderung auf den eigenen Höfen nicht um.

Ihr wollt, dass sich das ändert? Unterschreibt unsere Petition an Kanzlerin Merkel, damit solche Zustände abgeschafft werden, und schaut euch hier die komplette Recherche an.

Undercover in Ställen von Bundestagsabgeordneten