Warum Fischöl Quatsch ist

Angeblich sollen die Omega-3-Fettsäuren in Fischöl-Kapseln das Herz stärken, Krebs vorbeugen und die Gelenke schützen. Die Wahrheit sieht ganz anders aus.

29.Okt 2018

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die im Körper entzündungshemmend wirken, die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und Herzerkrankungen vorbeugen können. [1] Es gibt verschiedene Omega-3-Fettsäuren, von denen einige in Fisch und einige in bestimmten Pflanzen wie Walnüssen oder Leinsamen vorkommen.

Was können Fischöl-Kapseln?

Fischöl-Kapseln, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, werden oft mit großen Versprechungen beworben, aber sie können kaum welche davon halten. Studien zeigen regelmäßig eine geringe oder gar keine Verbesserung, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen angeht, und auch das Gerücht, dass Fischöl bei ADHS helfen könnte, ist inzwischen widerlegt. [2] Oft ist wohl schlicht die Dosierung zu gering, es kann aber auch sein, dass ein größerer Denkfehler dahintersteckt: Seit Ärzte bei Völkern wie den Inuit, die sich besonders fischreich ernähren, besonders gesunde Herz-Kreislauf-Systeme festgestellt haben, schließen sie daraus, dass das am Fisch liegen muss, und empfehlen Fischöl. Vielleicht ist dieser Zusammenhang zu simpel gedacht. Dazu kommt, dass für Fischöl-Kapseln Tiere getötet und die Weltmeere überfischt werden, sie also auch aus Tierrechts- und Umweltschutzsicht ein großes Problem darstellen.

Muss man trotzdem auf Omega-3-Fettsäuren achten?

Auf jeden Fall. Viele von uns nehmen über unsere Ernährung nicht genügend davon auf, wenn wir nicht bewusst darauf achten. Es ist also sehr sinnvoll, Leinöl, Walnüsse, Hanföl, Chiasamen und auch Algenöl in die Ernährung einzubauen. Denn dass Omega-3-Fettsäuren für unseren Körper wichtig sind, ist unumstritten.

Darauf ein veganes Fischbrötchen!

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Feiert den Adoptionstag eures tierischen Mitbewohners

Bei euch lebt ein Hund, eine Katze oder ein anderes Tier aus dem Tierheim? Das gehört gefeiert – aus diesen Gründen.

29.Okt 2018

Ihr könnt in Erinnerungen schwelgen

Vielleicht wisst ihr nicht genau, an welchem Tag euer Hund oder euer Meerschweinchen geboren wurde. Aber ihr könnt euch bestimmt noch genau daran erinnern, wie ihr euch im Tierheim kennengelernt habt und wie euer neuer Mitbewohner dann bei euch eingezogen ist. Manche Leute mögen es albern finden, einen Adoptionstag zu feiern – aber diese Leute haben wohl einfach nicht so viele schöne gemeinsame Erinnerungen mit einer Katze oder einem Kaninchen. Holt also ruhig mal die Erinnerungsfotos raus und erzählt eurem Tier, wie sehr ihr euch freut, dass es bei euch lebt.

Es gibt Kuchen

Ihr könnt den Adoptionstag eures Mitbewohners natürlich so feiern, wie ihr möchtet, aber Kuchen ist immer eine gute Idee. Das kann je nach Tier ein Arrangement aus Kräutern und Gemüsesticks sein oder ein Törtchen oder Kekse, die ihr (natürlich ohne Zucker, Schokolade und ähnliche Zutaten und nach entsprechenden tierfreundlichen Rezepten) backt. Sogar Eis könnt ihr zur Feier des Tages zusammen mit eurem Hund essen – und am besten natürlich noch seine liebsten Hundefreunde zu einem Picknick einladen.

Hunde sitzen auf einer Wiese

Ihr setzt ein Zeichen

Es gibt leider immer noch Menschen, die nicht glauben wollen, wie großartig ist, ein Tier aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen, statt eins beim Züchter zu kaufen. Wenn ihr euren Adoptionstag – im echten Leben und beispielsweise auch in den Sozialen Medien – feiert, zeigt ihr damit nicht nur, wie süß und schlau und lustig eure Katze oder euer Hamster ist, sondern erinnert dabei auch immer daran, dass es ein adoptiertes Tier ist.

Bei aller Liebe auch wichtig: ab und zu mal Zeit getrennt verbringen. Wenn ihr zum Beispiel zum Weihnachtsmarkt geht, bleibt euer Hund lieber zu Hause.