Google AR: Was können die neuen 3D-Tiere?

Google testet eine neue Augmented-Reality-Funktion, mit der man sich 3D-Tiere ins Wohnzimmer holen kann. Wozu ist das gut?

17.Feb 2020

Im englischsprachigen Internet gibt es das Feature schon seit ein paar Monaten, jetzt haben die Ersten sie auch in Deutschland entdeckt: die neuen 3D-Tiere von Google. Wenn man auf dem Smartphone bestimmte Tierarten sucht, fragt die Suchmaschine, ob man „Lust auf ein Treffen?“ habe und zeigt das entsprechende Tier dann als 3D-Version an – passend zum leicht sleazy Ton der Funktion auch direkt in der eigenen Umgebung.

Eine ganz coole Spielerei, wenn man von Pokemon Go genug hat und neue Augmented-Reality-Sachen ausprobieren möchte. Allerdings können die 3D-Tiere noch nicht so richtig viel – ganz abgesehen davon, dass sie nicht auf allen Smartphones und in allen Browsern funktionieren. Es ist zwar lustig, einen Bär im Wohnzimmer herumlaufen zu lassen oder dafür zu sorgen, dass ein Pinguin über den Schulhof watschelt, aber bislang wirken die Tiere eher stumpf als smart – hätte Google stattdessen Menschen so simpel animiert, würde sich kaum jemand dafür begeistern. Bleibt abzuwarten, was da in Zukunft noch kommt. Aktuell lernt man jedenfalls mehr über das jeweilige Tier, wenn man den Text in der klassischen Google-Infobox liest, mal bei Netflix vorbeischaut oder sich mal das PETA-Projekt Eye To Eye anschaut, für das wir Virtual Reality auf ganz eigene Art genutzt haben.

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Rammstein-Sänger Till Lindemann bewirft Publikum mit toten Tieren

Zuerst zerstückelte er die Tiere live auf der Bühne. Dann warf er die Leichenteile ins Publikum. Selbst für Till Lindemann ein Armutszeugnis.

© Youtube / Chrischi1404
17.Feb 2020

Es scheint fast, als wären Rock-Opa Lindemann die Ideen ausgegangen.

Nach brennenden Klamotten, Konfetti und Penis-Kanonen fällt dem Rammstein-Sänger anscheinend nichts Besseres ein, als getötete Fische in einem Bauchladen zu zerstückeln und sein Publikum damit zu bewerfen. Zumindest ist genau das bei seiner 2020-Solo-Tour passiert. Wir wollen uns nicht ausmalen, wie die Reaktionen gewesen wären, wenn er statt Fischen süße Katzenbabys zersäbelt hätte.

Es ist eine Sache, als Künstler zu provozieren und seinem Publikum damit immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist eine andere, Lebewesen wie wertlose Objekte durch die Gegend zu werfen. Als Jäger und Angler hat Lindemann wohl völlig den Bezug dazu verloren, dass jeder Einzelne dieser Fische eine eigene Persönlichkeit hatte und einfach nur leben wollte.

Vielleicht wusstet ihr das nicht, aber Fische sind schlaue und sensible Lebewesen. Sie schließen Freundschaften, machen Musik und benutzen sogar Werkzeuge. Es ist einfach nur krank, sie an spitzen Haken aus dem Wasser zu ziehen, wo sie langsam ersticken. Auch wenn sie komplett anders aussehen als wir, erleiden sie unerträgliche Schmerzen. 

Wir hoffen, dass sich Till Lindemann möglichst schnell einen Therapeuten sucht, um seine Empathielosigkeit in den Griff zu bekommen. Denn wer in seiner Freizeit Tiere tötet und die Pelzindustrie unterstützt, hat es nicht verdient, von uns bejubelt zu werden.

Rammstein-Sänger Till Lindemann findet: „Pelze sind einfach sexy. Also Frauen in Pelzen – doppelt." Ohjee, Till, so eine…

Posted by PETA Deutschland on Thursday, November 24, 2016