Warum Greta Thunberg vegan lebt

Beim Thema Klimaschutz kann jeder bei sich selbst anfangen. Die Aktivistin Greta Thunberg lebt es vor.

© Gretathunberg / Instagram
17.Apr 2019

Wer Greta Thunberg ist, muss man inzwischen niemandem mehr erklären. Die junge Klima-Aktivistin hat mit ihren #fridaysforfuture eine ganze Bewegung angestoßen, die Freitags die Schule bestreikt und stattdessen für den Klimaschutz protestiert. Sich gegen Politiker und Konzerne einzusetzen, die den Klimawandel fördern statt ihn zu stoppen, ist glücklicherweise immer mehr Menschen wichtig. Und wie viele von ihnen hört auch Greta nicht bei den Schildern und den politischen Forderungen auf, sondern lebt außerdem ihr eigenes Leben möglichst klimafreundlich. Ihre Reisen unternimmt sie mit der Bahn, sie trägt meist dieselben Klamotten, statt sich ständig neue zu kaufen – und sie ernährt sich vegan.

Für Greta ist der Zusammenhang klar. „Informiere dich, bilde dich weiter, versuche, die Klimakrise zu verstehen“, schlägt sie vor, wenn sie in Interviews gefragt wird, was jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann. „Sprich mit anderen, trage die Botschaft weiter, fordere, dass etwas dagegen getan wird. Im Alltag solltest du vegan leben, nicht mehr fliegen und Auto fahren und weniger konsumieren.“ Denn Fleisch, Milch, Eier und andere Tierprodukte zu konsumieren, schadet nicht nur Mensch und Tier, sondern auch der Umwelt. Für die Tierwirtschaft gehen extrem viele Ressourcen drauf, und sie erzeugt gleichzeitig massenhaft Treibhausgase, Feinstaub und Abwässer. Deshalb passen Klimaschutz und Tierprodukte auf dem Teller nicht zusammen.

Und es gibt noch mehr, das jeder Einzelne für das Klima und die Tiere tun kann. Zirkusse mit Tieren boykottieren beispielsweise, tierversuchsfreie Kosmetik kaufen (oder selbst machen) oder – wie Greta, die auf Instagram auch immer wieder Fotos mit ihren adoptierten Hunden teilt – ein Tier aus dem Tierheim aufnehmen statt eins beim Züchter zu kaufen. Greta jedenfalls geben die Ruhepausen mit ihren Hunden die nötige Energie, um auch am nächsten Freitag wieder für das Klima zu streiken.

Hier sind noch 5 Dinge, die jeder gegen den Klimawandel tun kann.

Veganstart

Bereit, das mit dem veganen Leben mal auszuprobieren? Dann holt euch unsere Veganstart-App und erhaltet 30 Tage lang Tipps, Rezepte und Infos – so fällt tierleidfrei leicht.
App Store Google Plat

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
Mehr Erfahren

Go Vegan!

Warum bringen Mero, Eno und Xatar Wasser in Plastikflaschen raus?

Marketing-Gag oder ernsthaftes Business? So oder so: Die neue Geschäftsidee der Deutschrapper sieht ziemlich schlecht aus.

17.Apr 2019

„Jaaa wir bringen Wasser raus“, schreibt Mero vor einigen Tagen auf Instagram, und er scheint es damit ernst zu meinen. Jedenfalls ging der Post zu früh für einen Aprilscherz raus, und der Rapper hat für seine Wassermarke Drip direkt auch mal ein Instagram-Profil angelegt, das inzwischen auch schon ein paar Zehntausende Follower hat. Offenbar hängen auch seine Kollegen Eno und Xatar mit drin. Die Frage ist nur: Was soll das?

https://www.instagram.com/p/BvmmeIsgjKg/?utm_source=ig_embed&utm_medium=loading

In den Posts sieht es so aus, als käme das „Drip Premiumwater“ in einer Plastikflasche – keine guten Nachrichten für Fische, Schildkröten, sonstige Meeresbewohner und den Rest des Planeten. Außerdem mutmaßen Follower bereits, dass kein Mineralwasser drinsteckt, sondern einfaches Leitungswasser, das man unter dem Begriff „Tafelwasser“ hierzulande durchaus abfüllen und für einen ordentlichen Aufpreis verkaufen kann. Ob sie das Geschäft mit dem Wasser ernsthaft durchziehen wollen und wann es auf den Markt kommt, haben die Rapper sowieso noch nicht verraten, aber das Feedback ist soweit ziemlich eindeutig: Sollte es sich wirklich um ganz normales Wasser in Plastikverpackung handeln, verzichten die meisten lieber.

Hier sind unsere besten Leitungswasser-Rezepte – für lau.