H&M verkauft Schuhe aus veganem Ananas-Leder

Mit der neuen Conscious Collection 2019 setzt H&M auf neue Materialien wie Pinatex. Vegan ist das Unternehmen aber noch lange nicht.

instagram/ H&M
10.Apr 2019

Die neue Conscious Collection von H&M, die am 11. April 2019 in die Läden kommt, ist voll von fließenden Stoffen mit Boho-Prints, außergewöhnlichen Schnitten und eleganten Accessoires – und die schwedische Modekette setzt dabei auf ganz neue nachhaltige Materialien. Die Besätze an Jacken, Handtaschen und Cowboystiefeln sind nicht aus Tierhäuten gemacht, sondern aus Pinatex: Ananas-Leder.

Damit ist H&M eine der ersten großen Modefirmen, die die vegane Leder-Alternative in großem Stil nutzt. Obwohl es neben der eher teureren Conscious Collection aber auch im regulären Sortiment viele vegane Schuhe, Jacken und Accessoires aus Kunststoff gibt, hat H&M das Tier-Leder noch nicht ganz abgeschafft. Dabei wäre es an der Zeit: Leder ist nicht nur in Sachen Tierrechte eine Katastrophe, sondern auch höchst umwelt- und gesundheitsschädlich.

Unterschreibt jetzt unsere Petition, damit H&M endlich alles Leder aus dem Sortiment nimmt.

Bittet H&M, kein Leder mehr zu verkaufen

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Warum die Pandas im Berliner Zoo kein Baby bekommen sollten

Der Berliner Zoo will die Pandas Meng Meng und Jiao Qing mit allen Mitteln zum Nachwuchs zwingen. Geht's noch?

10.Apr 2019

Was will der Berliner Zoo eigentlich noch alles machen, um Panda-Nachwuchs zu bekommen? Weil nicht klar ist, ob die Paarungsversuche von Meng Meng und Jiao Qing zum gewünschten Ergebnis geführt haben, haben die Ärzte dort jetzt zusätzlich eine künstliche Befruchtung durchgeführt – zwangsweise, natürlich. Und das alles nur, um den Zoobesuchern ein niedliches Panda-Baby präsentieren und damit Geld machen zu können. Wie es den Eltern und dem möglichen Kind damit geht, spielt keine Rolle.

Denn sollten Meng Meng und Jia Qing tatsächlich Nachwuchs bekommen, wird eine Auswilderung nicht möglich sein. Das überlebensnotwendige natürliche Verhalten kann ein Panda-Baby im Zoo nicht lernen. Stattdessen führen die artwidrigen Haltungsbedingungen häufig zu schweren Verhaltensstörungen. Meng Meg zum Beispiel ist für ihren „Rückwärtsgang“ bekannt, der vom Zoo als „Marotte“ heruntergespielt wird. Zoos schaden den Pandas so, statt sie zu schützen. Die wichtige Arbeit zur Arterhaltung wird stattdessen von Programmen übernommen, die beispielsweise neue Schutzgebiete in der Freiheit ausweisen – nicht für den Profit, sondern für die Tiere.

Ihr wollt euch aktiv gegen Zoos einsetzen? Kommt ins Streetteam!

Schön in Zoos, oder?