So übersteht ihr es, wenn euer Tier eingeschläfert werden muss

Das Schlimmste am Zusammenleben mit einem Hund oder einer Katze ist, wenn man Abschied nehmen muss. So kommt ihr da durch.

18.Sep 2018

Den richtigen Zeitpunkt finden

Es ist nie leicht, vom Tierarzt gesagt zu bekommen, dass ihr darüber nachdenken solltet, euer Tier einschläfern zu lassen. Wahrscheinlich würdet ihr diesen Gedanken am liebsten so weit wie möglich wegschieben, weil ihr euren Hund, eure Katze oder euer Kaninchen bei euch behalten wollt. Aber in dieser Situation solltet ihr eure eigenen Interessen zurückstellen und ehrlich überlegen, was das Beste für euer Tier ist.

Einen schönen Abschied schaffen

So traurig es auch ist: Wenn ihr einen Termin zum Einschläfern habt, gibt euch das die Möglichkeit, die Zeit davor möglichst schön für euer Tier zu gestalten. Ladet noch mal die Menschen ein, die sich von eurem Hund verabschieden wollen oder gebt eurer Katze noch mal ihr Lieblingsessen. Nach Möglichkeit könnt ihr mit dem Tierarzt einen Hausbesuch vereinbaren, damit das Einschläfern selbst nicht in der Praxis stattfinden muss. Je nach Tierart wird eurem Tier dann vor dem überdosierten Narkosemittel zur Einschläferung zunächst ein Beruhigungsmittel verabreicht, damit es leicht und schmerzlos in euren Armen einschläft.

Zeit zum Trauern nehmen

Nicht jeder versteht, dass man um ein Tier so trauern kann wie um einen Menschen, aber das ist okay. Nehmt euch Zeit für euch und findet heraus, was euch jetzt gut tut. Vielleicht hilft es euch, das Hundekissen oder das Katzenspielzeug in gute Hände weiterzuverschenken, vielleicht wollt ihr es lieber erst mal im Schrank aufheben. Vielleicht umgebt ihr euch jetzt lieber erst mal mit Freunden, die euch mit anderen Themen ablenken, oder vielleicht trefft ihr euch sogar gerne zum Spaziergang mit Freunden, die gerade einen neuen Hund bei sich aufgenommen haben. Vielleicht ist euch in einem Monat danach, mal wieder im Tierheim vorbeizuschauen, aber vielleicht möchtet ihr auch nie wieder eine Katze bei euch aufnehmen. Niemand kann euch vorschreiben, wie ihr zu trauern habt.

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Wollen Pferde überhaupt geritten werden?

Wer Pferde liebt, will ihnen nicht schaden. Lässt sich das mit dem Reiten vereinbaren?

18.Sep 2018

Die meisten Menschen, die reiten gehen, tun das, weil sie Pferde lieben. Sie haben Spaß an der gemeinsamen Bewegung, achten darauf, dass sich die Tiere dabei möglichst nicht verletzen und pflegen sie gut, indem sie ihnen Futter geben und sie und ihre Ställe sauber halten. Trotzdem taucht oft irgendwann die Frage auf: Lässt sich das Reiten überhaupt mit Tierliebe vereinbaren?

In einer perfekten Welt würden Pferde in Freiheit leben und kein Mensch würde etwas von ihnen verlangen. Pferde sind Herdentiere, die in freier Wildbahn in großen Gruppen zusammenleben, auf Wiesen grasen, weite Strecken zurücklegen und sich gegenseitig umwerben. Sie haben ihre ganz eigenen Bedürfnisse und Interessen, und keins davon ist, einen Menschen auf ihrem Rücken herumzutragen. Diese Entscheidung treffen alleine die Menschen.

Wer Reitstunden nimmt oder ein Pferd kauft, unterstützt damit leider immer, dass mit Tieren, die kein Mitspracherecht haben, Geld verdient wird. Auch wenn sich ein Pferd vielleicht über einen Snack oder eine Striegeleinheit freut: Es hat sich dieses Leben nicht ausgesucht. Wenn wir aufhören wollen, Tiere als minderwertige und uns untergeordnete Lebewesen zu sehen, sollten wir das also hinterfragen.

Was sowieso nicht klargeht: Der professionelle Rennsport.