Havana Club, Lillet und Malibu sind jetzt tierversuchsfrei

Was? Für Havana Club wurden mal Tierversuche gemacht? Leider ja. Aber jetzt gibt es eine neue Firmenpolitik.

10.Sep 2019

Kein Mensch denkt bei einem Glas Mojito an Tierquälerei. Schließlich ist Rum im Normalfall sogar vegan. Fakt ist aber, dass für Havana Club, Lillet, Malibu, Absolut Vodka und andere alkoholische Getränke bis 2010 Tierversuche durchgeführt wurden. Und das nicht gerade zaghaft. Über 1.000 Ratten und andere Kleinsäugetiere mussten Alkoholdampf einatmen und Fäkalien essen, bis sie aufgeschlitzt wurden.

Glücklicherweise hat der Hersteller Pernod Ricard mittlerweile eingesehen, dass Experimente an Tieren nicht nur grausam, sondern auch völlig sinnfrei sind. Deshalb hat er jetzt eine offizielle Firmenpolitik gegen Tierversuche veröffentlicht, an der PETA USA nicht ganz unbeteiligt war. Dort steht nun: „Pernod Ricard finanziert keine Tierversuche, führt keine Tierversuche durch und gibt keine Tierversuche in Auftrag, sofern diese nicht explizit gesetzlich erforderlich sind.“ 

Wir freuen uns, dass Tierversuche nun klar verboten sind und trinken darauf direkt einen Mojito… natürlich wie immer verantwortungsbewusst.

Oder wie wär's zur Abwechslung mal mit einem Gläschen veganem Baileys?

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
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Go Vegan!

Helft uns jetzt, die Gefangenschaft der Menschenaffen zu beenden!

Rund 500 Menschenaffen sind in Deutschland eingesperrt. Helft uns jetzt, die Gorillas, Bonobos, Orang-Utans und Schimpansen da rauszubekommen!

10.Sep 2019

Wie ungerecht kann die Welt sein? Jemanden lebenslang einsperren, obwohl er nichts getan hat, ihn den ganzen Tag von zig Menschen anstarren lassen, bis er sich vor lauter Stress und Hoffnungslosigkeit die Haare rausreißt und die eigenen Ausscheidungen an die Wände schmiert. So geht es den rund 500 Menschenaffen, die in 35 deutschen Zoos leben. Es wird höchste Zeit, dass das aufhört.

Bili zum Beispiel, ein Bonobo im Wuppertaler Zoo, wurde in der unnatürlichen Zoo-Umgebung von seiner Mutter nicht angenommen und deshalb von Hand aufgezogen. In einer fremden Gruppe, ohne den Schutz seiner Mutter, greifen ihn die anderen Affen jetzt aber regelmäßig an. Und er ist nicht alleine. Um immer wieder neue niedliche Tierbabys vorzeigen zu können, ignorieren Zoos die Instinkte und Bedürfnisse der Tiere und züchten ein unglückliches Lebewesen nach dem nächsten nach – um es dann wieder lebenslang einzusperren.

Große Menschenaffen wie Bonobos, Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen teilen rund 98 Prozent ihrer DNA mit uns Menschen. Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, können lachen und trauern, wütend und verzweifelt sein und haben sogar eine ähnliche Mimik wie wir. Sie in Gefangenschaft zu halten ist so, als würde man uns einsperren.

Helft uns deshalb jetzt, die Menschenaffenhaltung in deutschen Zoos zu beenden, und unterschreibt unsere Petition.

Menschenaffen raus aus Zoos! Unterschreiben Sie jetzt!