Helft uns jetzt, etwas gegen die Delfinjagd in Taiji zu unternehmen

Im Herbst und Winter dürfen im japanischen Taiji wieder Delfine gejagt werden. Das könnt ihr dagegen tun.

05.Sep 2017

Zwischen September dieses und März nächsten Jahres werden in der japanischen Bucht von Taiji wieder ungefähr 2.000 Delfine gefangen und getötet werden. Diese Zahl ist in den letzten Jahren dank Protesten gesunken, ist aber immer noch viel zu hoch, solange sie nicht bei Null liegt.

Ein Teil der gejagten Delfine wird an Delfintrainer verkauft, um sie an Meereszoos in Japan und weltweit zu verkaufen. Die Delfine leiden schon an Bord der Fischerboote Todesangst, bevor sie einem brutalen „Training“ unterworfen werden und den Rest ihres Lebens in Gefangenschaft verbringen. Die anderen Delfine werden brutal abgeschlachtet, um an ihr Fleisch zu kommen. Oft rammen die Fischer den Tieren dazu noch vor Ort Metallrohre in den Kopf und verschließen die Wunde anschließend mit einem Holzpfropfen, um zu verhindern, dass Blut im Wasser landet. So verbluten die Delfine langsam und qualvoll. Und das ist immer noch erlaubt.

Helft uns jetzt, das Abschlachten der Delfine in Taiji zu verhindern. Schreibt eine freundliche Protest-E-Mail an Takeshi Yagi, den japanischen Botschafter in Deutschland, und fordert ihn auf, sich gegen die Delfinjagd einzusetzen.

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Tinder fordert seine Nutzer auf, mit den Tiger-Selfies aufzuhören

Wilde Tiere gehören in die Freiheit, nicht auf die Fotos von ach so wilden Menschen. Findet Tinder. Finden wir gut.

05.Sep 2017

Wer schon mal auf Tinder unterwegs war, kennt die immergleichen Motive: Foto am Strand, Foto vorm Spiegel, Gruppenfoto, DJ-Foto, Sportfoto, Foto mit abgeschnittener Ex, Foto mit geliehenem Kind, Urlaubsfoto mit zugedrogtem Tiger… äh, was? Jap, leider haben auch 2017 viele Nutzer der Dating-App noch nicht so ganz begriffen, dass es ansprechendere Balzrituale gibt als mit einem wilden Tier zu posieren, das dafür in Gefangenschaft gehalten und scheiße behandelt wird. Deshalb spricht Tinder jetzt ein Machtwort.

„Mit dem König des Dschungels zu posieren macht euch nicht selbst zu einem“, schreiben die Macher der App auf Twitter, und schiebt per Blogpost hinterher: „Es wird Zeit, mit den Tiger-Selfies aufzuhören.“ Damit sind natürlich nicht nur Profilfotos mit Tigern gemeint, sondern auch solche mit Schlangen, Elefanten oder anderen Tieren, die in Urlaubsorten meist schon kurz nach der Geburt ihren Eltern weggenommen werden, um sie an das Posieren mit Menschen zu gewöhnen. Weil sie als wilde Tiere trotzdem nicht dafür gemacht sind, täglich stundelang vor der Kamera stillzuhalten, werden sie dafür meist an die Kette gelegt und mit Beruhigungsmitteln oder sonstigen Medikamenten vollgestopft.

Um zu zeigen, wie ernst es ihnen ist, spenden die Tinder-Macher nicht nur 10.000 US-Dollar an das Project Cat, sondern geben ihren Nutzern gleich noch ein paar Tipps für ansprechendere Fotos: mit einer veganen Falafel-Bowl posieren, sich bei der Arbeit im Tierheim ablichten lassen, einen Baum pflanzen. Das unterschreiben wir glatt.

Übrigens: Auch diese Tourifallen solltet ihr im Urlaub meiden, wenn ihr was gegen Tierquälerei habt.