Hinter diesen 4 Haushaltsprodukten stecken Tierversuche

Hier sind 4 Haushaltsprodukte, deren Hersteller nicht tierversuchsfrei sind, und 4 Alternativen dazu.

Foto: Catt Liu
13.Mai 2016

Allzweckreiniger

Meister Proper

Da kann der glatzige Meister noch so nett grinsen. Seine Marke gehört zu Procter & Gamble, die ihre Produkte allen Widerständen, Petitionen und dem gesunden Menschenverstand zum Trotz weiter Tierversuche in kauf nehmen.

Die Alternative: Dr. Bronner

An die Flaschen mit dem merkwürdigen Text muss man sich zwar gewöhnen, dann ist die Flüssigseife von Dr. Bronner aber unschlagbar für alle möglichen Reinigungssituationen. Als Allzweckreiniger reichen ein paar Tropfen auf viel Wasser, am liebsten natürlich in Zitrus-Orange.

Waschmittel

Coral

Unilever ist nicht nur für die Körperpflegeprodukte von Dove und Axe und Lebensmittel von Langnese, Bertolli und Lätta verantwortlich, sondern auch für die Coral-Waschmittel. Dass der Konzern Tierversuche in kauf nimmt, gerät bei so viel Unübersichtlichkeit leicht in Vergessenheit.

Die Alternative: Ecover

Keine ekligen Sachen drin, macht absolut sauber und ist nicht an Tieren getestet. Neben Flüssigwaschmittel gibt es von Ecover auch Pulver, Fleckentferner und Weichspüler.

Handspülmittel

Pril

Noch ein Konzern, den man sich merken sollte: Henkel, von denen nicht nur Spülmittel, sondern auch Waschmittel und Körperpflege kommen. Und auch wenn das blaue Pril-Gel immer so sauber und harmlos tut, nimmt der Hersteller Tierversuche in kauf.

Die Alternative: Method

Method sieht nicht nur sehr schick aus und riecht lecker, sondern macht auch ganz ohne Tierversuche das Geschirr sauber. Geht doch.

Spülmaschinentabs

Somat

Wer eine Spülmaschine hat, kann das schmutzige Geschirr schön ausblenden. Das Thema Tierversuche ist damit aber nicht automatisch erledigt, schon gar nicht, wenn man Tabs von Somat benutzt, die auch wieder vom Henkel-Konzern kommen.

Die Alternative: Ecover

Die Tabs von Ecover kommen nicht nur ohne Tierversuche aus, sondern bestehen außerdem ausschließlich aus Inhaltsstoffen auf mineralischer und pflanzlicher Basis. Das ist auch für die Menschen und die Umwelt besser.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
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Go Vegan!

Kasein: Was hat das Bindemittel Kasein mit toten Kälbern zu tun

In vielen Kondomen, Salatsoßen und Haarkuren steckt Kasein, für das Kälber getötet werden. Was jeder über das Bindemittel wissen sollte.

13.Mai 2016

Was ist Kasein?

Kasein – auch Casein (vom lateinischen Wort „caseus“ für Käse) – ist das Hauptprotein in Milch. Durch die Gerinnung des Kaseins enthalten Quark und Käse ihre feste Konsistenz. Kasein taucht aber auch als Bindemittel in Produkten auf, die auf den ersten Blick milchfrei sind.

Was ist so schlimm an Kasein?

Kasein wird aus Kuhmilch gewonnen, in der es eigentlich dazu da ist, Kälber mit Eiweiß und Kalzium zu versorgen. Die Milchindustrie trennt Mutterkühe und Kälber direkt oder kurz nach der Geburt, um Milch und Milchbestandteile verkaufen zu können. Männliche Kälber werden ins Schlachthaus geschickt, während weibliche Kälber selbst zu Milchkühen werden, bevor auch sie im Schlachthaus landen. Wer Produkte mit Kasein kauft, unterstützt das Leid der Kühe ganz direkt. Außerdem ist Kasein dafür bekannt, schwere Allergien bei Menschen auslösen zu können.

Worin ist Kasein enthalten?

Neben Milchprodukten wie Quark und Käse, die sowieso nicht vegan sind, gibt es auch vermeintlich milchfreie Produkte, in denen Kasein steckt. Einige Sojakäse-Sorten, Salatsoßen und Süßigkeiten enthalten Kasein, vor allem aber wird es als Bindemittel in Kosmetika wie Haarkuren, Gesichtscremes und -masken verwendet. Außerdem steckt es in manchen Klebstoffen und Farben und fast immer in Kondomen.

Welche Alternativen gibt es?

Veganer Käse und Joghurt enthält kein Kasein; unser Einkaufsguide listet eine riesige Auswahl auf. Auch für Kosmetik gibt es vegane und tierversuchsfreie Alternativen. Bei Kondomen ist die Auswahl leider noch klein, aber einige Marken sind auch hier komplett vegan.