Wir brauchen endlich den Hundeführerschein

Immer wieder werden Tiere und Menschen verletzt, wenn Hunde aus Angst zubeißen. Deshalb muss es endlich einen Hundeführerschein für alle Hundehalter geben.

12.Sep 2018

Die Meldungen gibt es immer wieder: Ein Hund hat einen anderen Hund oder einen Menschen gebissen und dabei verletzt. Das klingt oft so, als wären Hunde von Natur aus aggressiv, dabei steckt hinter solchen Beißvorfällen meist eine Fehleinschätzung ihres Verhaltens oder eine falsche Erziehung. Damit so etwas nicht mehr passiert, brauchen wir den Hundeführerschein.

Was genau ist ein Hundeführerschein?

Der Hundeführerschein sieht vor, dass zukünftige Hundehalter schon vorab einen Theoriekurs abschließen und dann gemeinsam mit ihrem Hund an einem Praxiskurs in einer Hundeschule teilnehmen. Denn wer die Signale seines Hundes richtig lesen und ihn in stressigen Situationen beruhigen kann, verhindert möglicherweise Schlimmes.

Person fuehrt Hund an einer Leine

Wo ist der Hundeführerschein bereits Pflicht?

Einige Bundesländer gehen schon mit gutem Beispiel voran. In Niedersachsen muss man seit Juli 2013 seine Hunde-Kenntnisse in Theorie und Praxis nachweisen, bevor man einen Hund bei sich aufnimmt. In München wird man seit Mai 2014 ein Jahr von der Hundesteuer befreit, wenn man einen Hundeführerschein macht, und in Mannheim seit 2016 sogar zwei Jahre. Und auch in Berlin gilt seit 2017: Wer einen Hund neu aufnimmt, soll sich die notwendige Sachkunde aneignen.

Stimmt für eine bundesweite Einführung eines Hundeführerscheins

Ein wichtiger Schritt, um solche Maßnahmen auszuweiten und zu vereinheitlichen, ist das Heimtierschutzgesetz, das PETA fordert. Das soll neben dem Hundeführerschein beispielsweise auch ein Verbot von Qualzuchten und ein Verbot des Haustier-Abschusses durch Jäger beinhalten.

Unterschreibt jetzt die PETA-Petition für ein Heimtierschutzgesetz.

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Die Filmcrew von „Alpha“ hat Bisons gehäutet

Deshalb ruft PETA zum Boykott des Eiszeit-Films auf.

12.Sep 2018

„Mit meinen Bisons kann ich machen, was ich will“, sagt John Scott, der für die Tiere im neuen Film „Alpha“ zuständig war. Für ihn heißt das offensichtlich, dass er sie auch töten und häuten darf. Deshalb ist der Film, der in der letzten Eiszeit spielt und eigentlich erzählen soll, wie sich Tiere und Menschen annähern, jetzt in die Kritik geraten.

Obwohl die Dreharbeiten von der Tierschutzorganisation American Humane Association überwacht wurden, ließ die Filmcrew für eine Jagdszene mehrere Bisons schlachten und teilweise häuten. Fünf Bisons kamen so ums Leben. Darüber hinaus verwendete der Film Tiere, die vom berüchtigten Unternehmen Birds & Animals Unlimited stammten, das in Hollywood dafür bekannt ist, Tiere zu quälen. Deshalb fordert PETA: Boykottiert „Alpha“. Schaut den Film nicht ins Kino und erklärt auch eurem Umfeld, warum niemand eine Eintrittskarte für „Alpha“ kaufen sollte.

Ihr wollt noch mehr für Tiere tun? Kommt ins Streetteam!