Ist meine Katze glücklich? 8 Anzeichen, dass sie euch liebt

Katzen sind glücklich, wenn sie schnurren. Stimmt das? Welche Anzeichen außerdem verraten, dass es eurer Katze gut geht, erfahrt ihr hier!

17.Dez 2021

Eure Katze läuft euch bis aufs Klo nach und setzt sich mit dem Hintern morgens zuerst mal auf euer Gesicht? Es gibt viele Anzeichen, wie ihr feststellen könnt, dass ihr eurer Katze nicht egal seid – und sie sehr glücklich bei euch ist. Wir von PETA ZWEI haben die glasklaren Indizien dafür, dass es eurer Katze bei euch nicht nur super gut geht, sondern auch dafür, dass sie euch abgöttisch liebt.

Wenn ihr mindestens vier der folgenden Punkte abhaken könnt, sagen wir euch: Herzlichen Glückwunsch, ihr macht alles richtig in Sachen Katzenhaltung!

1. Intensives Spielen

Eure Katze bekommt große Augen, wackelt mit dem Hintern und ist sofort Feuer und Flamme, sobald ihr den Wedel, die Katzenangel oder ein anderes Spielzeug hervorzieht? Glückwunsch, dann sorgt ihr aktiv dafür, dass es eurer Katze seelisch so richtig gut geht und sie auch körperlich ausgelastet wird.

2. Aufrechter Schwanz = glückliche Katze

An der Schwanzhaltung kann man einiges über den Gemütszustand einer Katze ablesen. Wenn er aufgerichtet ist und sich die Schwanzspitze ein bisschen eingerollt kringelt, dann heißt das in Katzensprache: „Hallo! Da bist du ja, mir geht es gut und dir? Wo ist eigentlich mein Essen?“ (Letzteres lässt sich durch eine beliebig liebevolle Forderung des tierischen Mitbewohners ersetzen – Katzenhalter:innen wissen, was gemeint ist.)

Mensch streichelt Katze am Rücken

3. Eure Katze zeigt euch die Poperze

Ja, richtig gelesen. Was unter uns Menschen als grob unhöflich gelten würde, ist bei Katzen ein waschechter Liebesbeweis – und zeigt, dass sie sich wohl fühlt und Vertrauen in eure Anwesenheit hat. Wenn eure Katze euch also die Hinteransicht zeigt, dann nur deshalb, weil sie sich ganz sicher ist, dass sie euch um den Finger gewickelt hat (und psscht – so ein bisschen habt ihr es bei ihr umgekehrt auch geschafft).

4. Entspannte Körperhaltung: Hilfe, meine Katze zerfließt!

Wenn eure Katze entspannt aussieht, d. h. alle viere von sich streckt und vielleicht sogar den Bauch zeigt, habt ihr den Jackpot geknackt. Warum sonst sollte sie euch ihre empfindlichste Stelle zeigen, wenn sie sich nicht rundum wohl bei euch fühlen würde?

5. Schnurren oder auch „Warum vibriert meine Katze?“

Wenn ihr euch diese Frage stellt, dann ist das vielleicht ein kleines bisschen zu spät. Immerhin ist das in Kombination mit einer entspannten Körperhaltung ein untrügliches Zeichen dafür, dass es eurer Katze so richtig gut geht. Katzen schnurren zwar auch in Stresssituation und bei Schmerzen, um sich selbst zu beruhigen. Dann kauern sie aber verkrampft, oft ziehen sie sich dann auch zurück. Wenn eure Katze normal isst, spielt, sich wie immer verhält und einfach entspannt in eurer Nähe zu schnurren beginnt ist klar: Hier geht es jemandem so richtig gut.

Katze liegt eingerollt auf einem Sofa

6. Interessiertes Beobachten

Dieser Punkt ist praktisch das Gegenteil zu dem Krankheitssymptom Apathie. Wenn eure Katze krank wäre oder sie Schmerzen hätte, wäre sie teilnahmslos. Lässt sie sich stattdessen leicht von äußeren Einflüssen wie z. B. einem Vogel vor dem Fenster begeistern und in den Bann ziehen, dann zeigt das: Es geht ihr gut.

7. Guter Appetit

Das ist selbsterklärend und wie bei uns Menschen: Wenn es uns gut geht, lassen wir es uns gerne so richtig schmecken. Warum sollte es bei Katzen auch anders sein? Anhaltende Appetitlosigkeit kann übrigens ein Anzeichen für Nierenprobleme sein – lasst das bitte unbedingt tierärztlich untersuchen.

8. Deine Katze blinzelt dich an

Sowohl halbgeschlossene Augen als auch gaaaanz laaaangsames Anblinzeln heißen in Katzensprache so viel wie: „Hey du, ich vertraue dir.“ Deine Katze lächelt dich mehr oder weniger an – und du solltest genauso langsam und liebevoll zurückblinzeln. Genieße den Moment, denn er bedeutet, dass ihr beide eine vertrauensvolle Bindung miteinander teilt.

Mensch krault Katze unterm Kinn

Die besten Katzentipps für Sommer und Winter

Ihr wollt mehr Tipps, wie ihr es eurer Katze so richtig gut gehen lasst? Dann lest euch unsere Tipps für den richtigen Umgang mit Katzen bei Hitze im Sommer durch. Oder aber ihr erfahrt hier, wie ihr euren Weihnachtsbaum katzensicher gestaltet.

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Hund oder Katze einschläfern: So übersteht ihr den Abschied

Das Schlimmste am Zusammenleben mit einem Hund oder einer Katze ist, wenn man Abschied nehmen muss. So kommt ihr da durch.

17.Dez 2021

Wenn ihr mit einem Hund, einer Katze oder einem Kaninchen zusammenlebt, kommt irgendwann der Moment, in dem ihr von eurem tierischen Begleiter Abschied nehmen müsst. Es kann sein, dass dieser friedlich einschläft und auf natürliche Weise von euch geht. Allerdings werden viele Tiere auch in der Tierarztpraxis eingeschläfert, wenn sie zu alt oder krank sind. Hier erfahrt ihr, was beim Einschläfern mit eurem Vierbeiner genau passiert und wie ihr mit der Situation am besten zurechtkommt.

Wann sollte ein Tier eingeschläfert werden?

Hunde, Katzen und andere tierische Mitbewohner werden meist dann eingeschläfert, wenn sie an einer unheilbaren Krankheit leiden, durch die sie beispielsweise dauerhaft starke Schmerzen haben. Auch schwere Verletzungen durch einen Unfall oder Altersschwäche können Gründe sein.

Es ist nie leicht, gesagt zu bekommen, dass ihr darüber nachdenken solltet, euer Tier einschläfern zu lassen. Wahrscheinlich würdet ihr diesen Gedanken am liebsten so weit wie möglich wegschieben, weil ihr euren tierischen Begleiter bei euch behalten wollt. Aber in dieser Situation solltet ihr eure eigenen Interessen zurückstellen und ehrlich überlegen, was das Beste für euer Tier ist und wann der Zeitpunkt zum Abschiednehmen gekommen ist.

Mann haelt Katze im Arm

Schafft einen schönen Abschied

So traurig es auch ist: Wenn ihr einen Termin zum Einschläfern habt, gibt euch das die Möglichkeit, die Zeit davor möglichst schön für euer Tier zu gestalten. Ladet noch mal die Menschen ein, die sich von eurem Hund verabschieden wollen oder gebt eurer Katze noch mal ihr Lieblingsessen – sie haben zu jeder Zeit das Beste verdient.

Wer sollte beim Einschläfern dabei sein?

Auch wenn es für dich vielleicht kaum zu ertragen ist – es ist für deinen tierischen Freund besser, wenn du beim Einschläfern dabei bist, denn so ist er entspannter und hat keine Angst, weil er nicht weiß, was passiert. Noch besser ist es, wenn dein Tierarzt oder deine Tierärztin einen Hausbesuch macht, damit das Einschläfern selbst nicht in der Praxis stattfinden muss. Je nach Tierart wird eurem Tier dann vor dem überdosierten Narkosemittel zur Einschläferung zunächst ein Beruhigungsmittel verabreicht, damit es leicht und schmerzlos ohne zu Leiden in euren Armen einschläft.

Was passiert nach dem Einschläfern?

Wenn euer tierischer Begleiter friedlich eingeschlafen ist, könnt ihr ihn eventuell auch in eurem Garten begraben. Dafür müsst ihr euch an verschiedene Regeln halten – beispielsweise muss es euer eigener Garten sein und das Grab eine Tiefe von mindestens 50 Zentimetern haben. Liegt euer Garten in einem Wasserschutzgebiet, darf euer Tier dort nicht begraben werden. Einige Gemeinden verbieten generell das Begraben von Tieren im Garten. Informiert euch daher ausreichend über die örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten.

In manchen Städten gibt es aber sogar einen Tierfriedhof, auf dem ihr euren Liebling beerdigen könnt. Auch eine Einäscherung in einem Tierkrematorium ist möglich. Die Asche könnt ihr in einer Urne aufbewahren, an einem besonderen Ort verstreuen oder sogar zu einem Diamanten pressen lassen. Wenn ihr möchtet, kann euer tierischer Mitbewohner nach dem Einschläfern auch in der Tierarztpraxis bleiben. Von dort werden die Tiere dann in Tierkörperbeseitigungsanlagen gebracht.

Grabstein eines Hundes

Nehmt euch Zeit zum Trauern

Nicht jeder versteht, dass man um ein Tier so trauern kann wie um einen Menschen, aber das ist okay. Nehmt euch Zeit für euch und findet heraus, was euch jetzt guttut. Vielleicht hilft es euch, das Hundekissen oder das Katzenspielzeug in gute Hände zu verschenken, vielleicht wollt ihr es lieber erst mal im Schrank aufheben. Vielleicht umgebt ihr euch jetzt lieber erst mal mit Freund:innen, die euch mit anderen Themen ablenken, oder vielleicht trefft ihr euch sogar gerne zum Spaziergang mit Freund:innen, die gerade einen neuen Hund bei sich aufgenommen haben. Vielleicht ist euch in einem Monat danach, mal wieder im Tierheim vorbeizuschauen, aber vielleicht möchtet ihr auch nie wieder einen tierischen Mitbewohner bei euch aufnehmen. Niemand kann euch vorschreiben, wie ihr zu trauern habt. Hört in euch hinein und gebt euch die Zeit, die ihr braucht.

Hilft nicht, tröstet aber ein bisschen: vegane heiße Schokolade.