Kalifornien stoppt Tierversuche für Erdbeeren und Weintrauben

Warum es überhaupt tödliche Versuche an Mäusen für gab? Gute Frage.

05.Jun 2018

Manchmal ist es kaum zu glauben, in welchen Bereichen es überall Tierversuche gibt. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Mäuse für Erdbeeren und Weintrauben gequält und getötet werden? Genau solche Tierversuche haben die staatlichen California Strawberry Commission und California Table Grape Commission aber bis vor Kurzem noch finanziert.

In den Versuchen wurde Mäusen eine Nervengift gespritzt und sie wurden gezwungen, eine Chemikalie zu schlucken, die das Reizdarmsyndrom auslöst. Anschließend bekamen sie Erdbeeren verabreicht und wurden dann getötet, um sie anschließend aufzuschneiden. Andere Mäuse bekamen Trauben, bevor ihre Augen aufgeschnitten wurden, um ein Pflanzengift hineinzuspritzen, anschließend ihre Augenfunktionen zu messen und sie danach zu töten und zu sezieren.

Solche Tests sind nicht nur grausam, sondern auch sinnlos, weil sich die Ergebnisse nicht auf Menschen übertragen lassen. Nachdem sich PETA USA eingeschaltet hat, sieht Kalifornien das jetzt auch ein und setzt in Zukunft auf tierfreie Testmethoden. Ein großer Schritt für die Tiere, aber leider noch nicht der letzte. Denn in Kalifornien werden beispielsweise immer noch Tierversuche für Walnüsse und Trockenpflaumen durchgeführt, die von jeweils eigenen staatlichen Kommissionen gefördert werden. Und auch Tierversuche für Kosmetik, Arzneimittel und Zigaretten stehen weltweit immer noch auf der Tagesordnung.

Ihr wollt etwas dagegen unternehmen? Informiert euch über Tierversuche, setzt auf tierversuchsfreie Kosmetik und helft uns, einen Zulassungsstopp für Tierversuche in der EU durchzusetzen.

Tierversuche

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Hitzetipps für Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel

So kommen eure Tiere gut durch den Sommer.

05.Jun 2018

1. Wasser auffüllen

Sorgt dafür, dass eure Tiere genug Flüssigkeit zur Verfügung haben. Wechselt das Wasser täglich, weil sich Bakterien bei großer Hitze schnell vermehren. Frisches Gras und Kräuter enthalten ebenfalls viel Flüssigkeit.

2. Nahrungsreste entsorgen

Abgemümmeltes Essen sollte sowieso nicht ewig im Gehege herumliegen, aber im Sommer gilt das ganz besonders. Denn bei der Hitze vergammeln Lebensmittel noch schneller und können Krankheiten verursachen.

Meerschweinchen

3. Für Schatten sorgen

Eigentlich selbstverständlich, aber noch mal zur Sicherheit: Das Gehege in der Wohnung sollte niemals in der Sonne stehen. Auch Außengehege legt man am besten so, dass Bäume oder Sträucher Schatten spenden.

4. Zugluft vermeiden

Direkte Sonne ist gefährlich, Zugluft aber auch. Deshalb sollten Hamster, Meerschweinchen und andere Tiere nie direkt im Luftzug oder gegenüber von einem Ventilator stehen. Sie können sich sonst leicht erkälten oder schmerzhafte Augenentzündungen bekommen.

5. Kühl-Oasen bauen

Eiswürfel oder ein in ein Handtuch gewickeltes Kühlpad können super für Abkühlung sorgen. Hamster mögen es außerdem oft gerne, sich in ein Schlafhaus aus Keramik zurückzuziehen oder in Sand zu spielen, der vorher im Kühlschrank stand. Für Vögel ist es eine gute Idee, eine Wasserschale zum Baden aufzustellen oder ihnen eine Dusche mit einem Pumpsprüher für Blumen anzubieten.

Vogel badet

6. Auf Maden checken

Im Fell von Kaninchen und Meerschweinchen nisten sich gerne mal Fliegenlarven ein, vor allem in der Aftergegend. Um die von der Haut der Tiere fernzuhalten, sollte man das Fell regelmäßig kontrollieren.

Hier sind unsere Hitzetipps für Hunde und Katzen.