5 Kleidungsstücke, die ihr im Winter nicht tragen solltet

Im Winter müssen wir uns warm anziehen. Doch einige Kleidungsstücke gehen dabei einfach gar nicht!

16.Dez 2019

1. Ugg Boots

Während sich die Geister darüber scheiden, ob Uggs superbequem oder extrem hässlich sind, sollte bereits eine wichtige Tatsache die Stiefel aus dem Rennen nehmen: Sie bestehen aus der Haut getöteter Lämmer. Dafür jagen Arbeiter den Tierkindern Strom durch den Kopf und hängen sie an einen Haken. Dann schneiden sie ihnen die Kehle durch, sodass sie zappelnd verbluten. Dann ziehen sie ihnen die Haut ab.

2. Daunenjacken von Canada Goose

An Daunenjacken von Canada Goose klebt unglaublich viel Tierblut. Nicht nur, dass die Daunen von Gänsen stammen, die unter schrecklichen Bedingungen gehalten und getötet werden – die Jackenkragen sind oftmals mit Pelz besetzt, für den Kojoten mit grausamen Schlagfallen gefangen werden, die ihnen die Pfoten zertrümmern. Zum Glück gibt es haufenweise warme Jacken, für die kein Tier leiden und sterben musste.

3. Wollmäntel

Bleiben wir beim Thema Winterjacken – auch in vielen Mänteln steckt großes Tierleid, wenn man genauer hinschaut. Denn viele Wintermäntel bestehen aus Wolle oder haben einen Wollanteil. Das bedeutet, dass Schafe für die Herstellung dieser Mäntel verstümmelt werden, bis sie bluten. Die Tiere leben zusammengepfercht in überfüllten Ställen; schon wenige Tage nach der Geburt werden ihnen die Schwänze und beim sogenannten Mulesing große Hautstücke vom Hinterteil abgeschnitten. Kauft doch lieber einen veganen Mantel.

4. Kaschmirstrumpfhosen

Kaschmirstrumpfhosen wie die von Calzedonia sieht man diesen Winter überall auf Instagram. Doch wenn man sich vor Augen hält, dass dafür Ziegen bei lebendigem Leib die Haare ausgerissen werden und die Tiere vor Schmerzen laut schreien, sollte man doch lieber die Finger von diesem vermeintlichen Luxusprodukt lassen und sich für eine Strumpfhose aus Baumwolle entscheiden. Und auch für Pullover, Schals, Mützen und Handschuhe aus Kaschmir müssen die Ziegen dieses Leid über sich ergehen lassen – entscheidet euch daher bitte für vegane Alternativen.

5. Lederboots

Dass man die abgezogene Haut toter Tiere nicht an den Füßen tragen will, sollte jedem spätestens nach Ugg Boots klar sein. Denn auch für andere Winterboots aus tierischem Leder werden Tiere getötet. Kühe führen ein kurzes und schmerzerfülltes Leben, bevor ihnen im Schlachthaus die Kehle durchgeschnitten wird. Dabei gibt es so viele tolle, warme und wasserdichte Winterschuhe, für die kein einziges Tier leiden musste. Probiert es doch mal mit lederfreien Schuhen!

Damit ihr im Winter nicht friert, müssen Tiere nicht leiden! Bonus: Sogar für eure tierischen Mitbewohner gibt es warme und tierleidfreie Kleidung, um sie vor der Kälte zu schützen.

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Petfluencer: Tierliebe oder Tierquälerei?

Petfluencer sind die neuen Stars auf Instagram. Doch hinter den Fotos steckt oftmals Tierquälerei.

16.Dez 2019

Wir kennen sie alle – die Instagram-Accounts, auf denen es nur um Tiere geht. Hunde, Katzen, Igel und sogar Füchse posen vor der Kamera und sahnen dafür kräftig Likes ab. Auf den ersten Blick scheint nicht viel falsch an den niedlichen Tierbildern zu sein. Doch leider steckt hinter den Fotos oftmals Tierleid.

Vielen Haltern von Petfluencern geht es nämlich nicht nur darum, ihre tierischen Mitbewohner mit der Welt zu teilen, sondern darum, damit Geld zu verdienen. Sie schließen Werbedeals ab, für die dann der Hund neben Futterdosen platziert, die Katze in einen Rucksack gesteckt oder der Igel neben eine Wasserflasche gelegt wird. Einige Instagramer verdienen damit so viel Geld, dass sie sich selbstständig gemacht haben und hauptberuflich ihre Tiere fotografieren und posten.

Wie geht es den Tieren wirklich dabei?

Eigentlich sollte jedem Tierfreund klar sein, dass Tiere keine Fotomodels sind und es auch nicht sein wollen. Bei Petfluencern werden keine ungestellten Momentaufnahmen gepostet, sondern die Tiere werden inszeniert, drapiert, verkleidet und sogar in für sie gefährliche Situationen gebracht. Beispielsweise versetzt es einen Igel in Todesangst, wenn er für ein Foto neben eine Katze – seinen „Fressfeind“ – gehalten wird. Und das alles zur Belustigung der Follower und für profitable Werbedeals.

Die meisten Tiere finden Kostüme und Verkleidungen lästig und irritierend. Einige Kostüme schränken sie in ihrer Bewegung sogar extrem ein und sie würden sie am liebsten sofort wieder abschütteln. Auch verstehen Tiere nicht, wieso sie gerade in einer für sie unnatürlichen Haltung ausharren müssen, bis das perfekte Foto geschossen wurde. Tiere möchten einfach nur ein artgerechtes Leben in Frieden führen.

Qualzuchten und Wildtiere werden falsch dargestellt

Noch problematischer wird das Geldverdienen mit Tierbildern auf Instagram, wenn es sich dabei um Qualzuchten oder Wildtiere handelt. Qualzuchten wie Bulldoggen, Möpse oder Perserkatzen leiden ihr ganzes Leben unter den Folgen der Überzüchtung – sie bekommen kaum Luft, ihre Augen tränen, ihre Gelenke sind geschädigt und sie leben meist nicht lang. Auch afrikanische Weißbauchigel leiden aufgrund massiver Inzucht häufig an Krankheiten, genetischen Defekten und sterben sehr früh. All dieses Leid wird auf Instagram verschwiegen und die Follower erhalten ein völlig falsches Bild von den Tierrassen.

Auch Wildtiere und Exoten haben in Wohnzimmern und erst recht auf Instagram nichts verloren. Dazu gehören beispielsweise Igel, Affen, Füchse und exotische Katzenarten. Der Handel mit diesen Tierarten ist besonders grausam: Viele Tiere sind Wildfänge und ein Großteil von ihnen stirbt bereits beim Transport. Bis die Tiere gekauft werden, werden sie in Käfigen in Gefangenschaft gehalten und leiden oftmals an haltungsbedingten Krankheiten.

Menschen, die sich von Petfluencern zum Kauf eines solchen Tieres verleiten lassen, unterstützen dieses grausame und tierquälerische Geschäft. Per Klick im Internet oder auf Tierbörsen können die Tiere ganz einfach gekauft werden – auch wenn der Käufer nicht richtig über die Bedürfnisse der Tiere informiert ist. Die Leidtragenden sind immer die Tiere.

Bitte schaut genau hin, wem ihr bei Instagram folgt und welche Accounts ihr mit euren Likes, Kommentaren und Shares unterstützt!