4 Tierprodukte, die dem Klima schaden

Klimaschutz ist euch wichtig? Dann solltet ihr diese 4 tierischen Produkte lieber vermeiden.

29.Mai 2019

1. Fleisch

Die Tierwirtschaft spielt in der aktuellen Klimakrise eine große Rolle. Grund: Sie erzeugt die drei klimarelevantesten Treibhausgase Kohlenstoff, Methan und Lachgas in extrem großen Mengen, produziert massenhaft umweltbelastende Schadstoffe wie Feinstaub und verbraucht dabei viel mehr Ressourcen wie Wasser und Energie als die pflanzliche Landwirtschaft. Deshalb gehen Fleischkonsum und Klimaschutz nicht zusammen.

2. Milch

Was für Fleisch gilt, gilt auch für Milch: Um Kühe zu halten, zu ernähren, künstlich zu befruchten, ihnen die Milch wegzunehmen und sie schließlich zu töten, werden extrem viele Ressourcen verbraucht. Für den Sojaanbau werden die Regenwälder abgeholzt – und zwar hauptsächlich, um damit Kühe zu ernähren oder neue Weideflächen zu schaffen. Direkt Soja- oder andere Pflanzenmilch zu trinken, ist viel klimafreundlicher.

3. Butter

Milch ist klimaschädlich, also sind es auch Milchprodukte, soweit logisch. Eine besonders schlechte Bilanz hat aber Butter, weil sie so konzentriert ist und deshalb wenig Lebensmittel für viel Aufwand liefert. Fürs Klima ist es am besten, pflanzliche Öle und Fette zu benutzen.

4. Leder

Auch Leder trägt dazu bei, dass Wälder für den Futtermittelanbau gerodet werden und über die Ausscheidungen der Tiere Methan freigesetzt wird. Außerdem muss Leder erst mal gegerbt werden, damit daraus Schuhe, Taschen oder sonstige Teile entstehen können – und das passiert mit einer enormen Vielzahl an Chemikalien, darunter Chrom III, aus dem das krebserregende Chrom IV entstehen kann. Dieses wurde bereits in vielen Lederprodukten nachgewiesen – sogar in Kinderschuhen. Mit Umweltschutz hat das nichts zu tun.

Übrigens: Dieses Video erklärt euch in 4 Minuten alles zu veganer Kleidung.

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Go Vegan!

25 Prozent der Festivalbesucher wollen mehr veganes Essen

Eine Studie hat herausgefunden, was wir schon geahnt haben: Veganes Essen auf Festivals ist vielen Leuten wichtig – nicht nur Veganern.

29.Mai 2019

Für die Umfrage einer Ticket-Website wurden 1.000 Festivalbesucher befragt, und die sind sich weitestgehend einig: Weniger riesig, eklig und müllig sollen Festivals werden und stattdessen lieber gemütlich, plastikvermeidend – und vegan. Ganze 25,3 Prozent der Befragten wünschen sich ein gutes veganes Essensangebot.

Das zeigt vor allem zwei Dinge: Erstens herrscht immer noch Nachholbedarf beim veganen Essen, auch wenn viele Festivals in den letzten Jahren schon nachgebessert haben und immer mehr vegane Burgerstände und Falafelbuden auf den Geländen auftauchen. Zweitens sind es bei einem Viertel aller Befragten offensichtlich nicht nur Veganer, die ein besseres veganes Angebot wollen, sondern alle möglichen Leute – es lohnt sich für die Festivals also auch finanziell, die Lücke schnellstmöglich zu füllen.

Vorerst: 6 Snacks, die jedes Festival retten.