Lasst eure Katzen kastrieren

Ja, Katzenbabys sind süß. Nein, eure Katze sollte keinen Nachwuchs bekommen.

© Manki Kim / Unsplash
21.Feb 2018

In Filmen und Büchern wirkt das alles im ganz einfach: Man lebt mit einer Katze zusammen, die wird schwanger, und zwei Monate später krabbelt ein Haufen süßer Katzenbabys durcheinander. Happy End. Nur dass es im echten Leben danach nicht so einfach weitergeht.

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Denn die Tierheime sind jetzt schon mehr als überfüllt. Jedes Jahr werden dort rund 300.000 Tiere abgegeben und warten dann auf ein neues Zuhause – und ihre Chancen schwinden, je mehr Nachwuchs es bei Züchtern und auch bei Privatleuten gibt. Für jedes Katzenbaby, das euch jemand abnimmt, bleibt eine Katze im Tierheim zurück.

Und selbst wenn ihr für die sechs bis acht Kätzchen, die eine Katze durchschnittlich pro Wurf bekommt, ein neues Zuhause findet – was ist mit deren Kindern? Die PETA-Grafik macht anschaulich: Eine unkastrierte Katze und ihre Nachkommen können rein rechnerisch in nur sieben Jahren bis zu 370.000 Nachkommen zeugen. Findet ihr für die alle neue Zuhause?

Als Katzenhalter solltet ihr euch nicht nur für eure Katze verantwortlich fühlen, sondern auch an andere Katzen denken. Übernehmt deshalb Verantwortung und lasst eure Katzen kastrieren.

Falls euer Tierarzt keine Hausbesuche macht: So nehmt ihr eurer Katze die Angst vor der Transportbox.

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So ekelhaft geht es auf kanadischen Pelzfarmen zu

Maden, Fäkalien und ein verwesender Nerz: Eine neue Videorecherche zeigt unfassbare Zustände.

21.Feb 2018

Selbst Leute mit starkem Magen fangen bei diesen Bildern leicht das Würgen an: Nerze in winzigen Käfigen voller Fäkalien und Spinnennetze. Essen, das einfach als Pfütze auf den Käfigen abgeladen wird und sich in den Dreck mischt. Massenhaft Maden, die sich darin winden.

Das Video stammt vom Tierrechtsaktivisten Malcolm Klimowicz, der dafür fünf kanadische Pelzfarmen besucht hat. Die Bilder zeigen einen Nerz mit einer offenen Wunde am Kopf oder mehrere, denen Ohren fehlen. Ein weiteres Tier liegt bewegungslos da. Lebende Nerze sind gezwungen, über den verwesenden Körper eines toten Artgenossen zu steigen.

Und wozu? Für Pelzmäntel, Pelzmützen, aber auch den Pelzbesatz am Kragen von Mänteln und Jacken oder Stiefeln. Angeblich achten die Firmen darauf, dass die Tiere für sie gut gehalten werden, bevor sie sie töten. Bilder wie diese zeigen mal wieder, dass das gelogen ist.

Ihr wollt euch gemeinsam mit uns gegen solche Tierquälerei einsetzen? Kommt ins Streetteam!