Lindt setzt ein Zeichen gegen Tierversuche

Tierversuche für Schokolade? Gibt es tatsächlich. Aber nicht bei Lindt & Sprüngli.

21.Jan 2019

Bei Schokolade denkt kaum jemand an Tiere, die zwangsgefüttert, dann ausgehungert, bestrahlt oder vergast und aufgeschnitten werden. Allerdings testen tatsächlich viele Lebensmittelhersteller ihre Produkte an Tieren, um anschließend werbewirksame Aussagen über deren gesundheitlichen Wert machen zu können. Ein deutliches Zeichen gegen solche Zustände setzt jetzt der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli.

Zusammen mit drei anderen der zehn größten Schokohersteller hat Lindt & Sprüngli offiziell versichert, keine Tierversuche durchzuführen. Einige der anderen Hersteller hatten bis vor Kurzem noch Tierversuche unterstützt – Lindt hingegen erklärt schon länger auf seiner internationalen Seite, dass es keine Tierversuche durchführt oder in Auftrag gibt. Und auch wenn das Sortiment noch ein ganzes Stück davon entfernt ist, komplett vegan zu werden, kann man auf der deutschen Seite schon jetzt vegane Produkte filtern. Vorbildlich!

Immer gut für die Extraportion Schokolade: Unser veganer Schoko-Erdnussbutter-Kuchen ohne Backen.

Das sind Tierversuche

Tierversuche

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Füchse als Haustier halten: Warum das eine schlechte Idee ist

Es gibt tatsächlich Leute, die Füchse als Haustiere halten. Wir sagen dir, warum das eine sehr idiotische Idee ist.

21.Jan 2019

Manchen Menschen scheint es nicht zu reichen, mit Hunden, Katzen oder Kaninchen zusammenzuleben. Weil es ihnen besonders lässig vorkommt, holen sie sich Schlangen, Affen oder Quokkas ins Haus. Ein ganz spezieller Trend, der sich seit einigen Jahren beobachten lässt: Füchse als Haustiere.

Füchse sind Wildtiere

Das ist allerdings eine ganz schlechte Idee. Denn Füchse sind zwar in unseren Gefilden heimisch, aber trotzdem immer noch Wildtiere, die nicht ans Leben mit Menschen angepasst sind. Auch bei angeblich „zahmen“ Füchsen kann man nie wissen, wie viel Wildtier noch in ihnen steckt, weshalb die Nähe zu Menschen nicht nur Angst und Stress für sie bedeuten kann, sondern im Zweifel auch für die Menschen gefährlich wird. Deshalb ist das Halten von Füchsen in der Wohnung oder im Haus auch tierschutzwidrig.

Füchse leiden in Zuchtfarmen

Dazu kommt, dass Füchse, die als Haustiere verkauft werden, oft von speziellen Zuchtfarmen stammen. Schon 2015 berichtete Galileo [1] über eine solche Farm in Russland, auf der 3.000 Füchse in kahlen Drahtkäfigen auf engstem Raum leben. Die „zahmsten“ von ihnen werden verkauft; darüber, was mit den anderen passiert, schweigen die Händler. Wer einen Fuchs als Haustier kauft, unterstützt dieses brutale Geschäft.

Ihr wollt ein Tier bei euch aufnehmen? Macht euch erst mal Gedanken, ob ihr euch um einen Hund, eine Katze oder ein Kleintier kümmern könnt, und geht dann nicht zum Züchter, sondern ins Tierheim.