Diese Bilder zeigen, wie ein Mastbetrieb in Niedersachsen Enten und Schweine quält

Die Tiere sind schwach, krank und verletzt. Ihr Fleisch landet in Supermärkten und Restaurants.

24.Okt 2017

Tausende Enten in einer großen Halle, die teilweise auf ihrem eigenen Kot leben. Sie bewegen sich oft kaum noch, leiden unter Beinfehlstellungen und sind verschmutzt, weil sie keine Wasserstelle haben, um sich zu waschen. Sie sind auf unnatürliche Größe gezüchtet und leiden darunter. Einige von ihnen liegen auf dem Rücken und kommen aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine. Nachdem 2012 schon solche Bilder aus einem Mastbetrieb in Niedersachsen aufgetaucht waren, hatte PETA Anzeige erstattet. Bilder aus 2017 zeigen: nichts hat sich geändert.

Der Betrieb in Melle belieferte damals unter anderem Wiesenhof, das die Zusammenarbeit nach der PETA-Recherche beendete. Inzwischen werden die toten Enten an Tomassen Duck-To B.V. geliefert, das zur Bangkok Ranch gehört, einem der weltweit größten Händler mit Entenprodukten. Um die Tiere zu töten, halten Mitarbeiter sie an den Flügeln fest, schneiden ihne ohne Betäubung die Kehle durch und werfen sie teilweise noch flatternd in eine Mülltonne, wo sie wahrscheinlich langsam verbluten oder an ihrem eigenen Blut ersticken. Ihr Fleisch landet anschließend in Supermärkten und Restaurants. So hat PETA beispielsweise Tomassen-Fleisch in der Kühltruhe bei Edeka entdeckt.

Auch in der Schweinemastanlage des Mästers sieht es schlimm aus. Verletzte Schweine liegen auf harten Spaltenböden in völlig verdreckten und engen Buchten. Einige Tiere leiden unter geschwollenen Gelenken, Abszessen oder angenagten Ohren und darunter, dass ihnen die Ringelschwänze abgeschnitten wurden. Eine solche Haltung führt zu Bissverletzungen und verstörten Tieren, die im sogenannten Hundesitz sitzen und teilweise entzündete Augen haben. PETA hatte erneut Anzeige gegen den Mäster erstattet.

Ihr wollt, dass sich jetzt schon etwas tut? Probiert 30 Tage lang das vegane Leben aus, um solche Betriebe nicht mehr zu unterstützen.

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Warum es immer eine schlechte Idee ist, Hunden das Fell zu färben

Und jetzt noch mal für alle: Hunde sind kein Spielzeug.

24.Okt 2017

Einer der überflüssigsten Trends der letzten Jahre: Menschen, die Hunden die Haare färben. Es reicht anscheinend nicht mehr, den Tieren akkuraten Frisuren schneiden zu lassen und ihnen Schleifchen über die Ohren zu binden, jetzt muss das Fell auch noch rosa, babyblau oder regenbogenfarben sein.

Was bei Menschen super sein kann, ist für Hunde aber keine gute Idee. Denn erstens weiß man nie, wie ein Hund die Farbe verträgt. Klar verkaufen Anbieter ihre Färbemittel gerne als ungiftig und sicher, aber allergische Reaktionen kann es, genau wie bei Menschen, immer geben. Wer sich selbst die Haare färbt, kann entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen möchte. Hunde können das nicht.

Und zweitens bedeuten solche Aktionen für Hunde immer Stress. Selbst wenn ihre Haut die Farbe verträgt, hat es absolut nichts mit ihren Bedürfnissen zu tun, sie zu Schönheitsprozeduren zu zwingen, bei der sie stillhalten müssen, mit Farbe zugekleistert werden und ungewohnten Gerüchen ausgesetzt sein können. Wer das für eine gute Idee hält, sieht Hunde als Spielzeug statt als Lebewesen.

Übrigens: So könnt ihr euren Hund im Winter schützen.