McDonald´s: Aus Big Vegan TS wird Fresh Vegan TS

McDonald's ändert die Rezeptur seines veganen Burgers. Was der seit Juli 2021 erhältliche Fresh Vegan TS kann, erfahrt ihr hier!

McDonald's Deutschland
23.Jul 2021

Update Juli 2021

Viele haben darauf gehofft, jetzt ist es soweit: Der Big Vegan TS von McDonald´s bekommt eine neue Sauce! Statt Ketchup und Senf findet man seit Juli 2021 auf dem veganen Burger eine cremig-würzige Sauce. Und da die Rezeptur des Burgers geändert wurde, ändert sich auch der Name. Neben der Sauce hat der neue Fresh Vegan TS alles, was auf einen leckeren Burger gehört: ein saftiges Patty, Tomaten, rote Zwiebeln und Salat.

In Restaurants mit eingeschränkter Produktauswahl, in denen es den Fresh Vegan TS nicht gibt, müssen Tierfreund:innen trotzdem nicht nur Pommes essen, denn dort gibt es ab sofort den Veganburger TS. Klein, fein und 100 % vegan!

McDonald's Deutschland

Originalartikel vom 25. April 2019

McDonald’s bringt einen veganen Burger heraus

Das Warten hat ein Ende. Nachdem es bei McDonald’s Deutschland jahrelang nur das „Veganmenü“ aus Pommes und Apfeltasche gab, während andere Länder mit verschiedenen veganen Burgern und Wraps vorbeizogen, ist es jetzt endlich soweit: Der Big Vegan TS kommt am 29. April 2019 in die Läden.

Beim Patty setzt McDonald’s – anders als zuletzt bei vegetarischen Versionen – nicht auf Quinoa oder Gemüse, sondern auf den gerade erschienenen Incredible Burger von Garden Gourmet, der besonders „fleischig“ schmecken soll. Drumherum gibt es Brötchen und Salat, Senf, Ketchup – und nach Kundenfeedback seit Anfang 2020 auch Röstzwiebeln.

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So leiden brennende Stiere beim Toro-Júbilo-Festival in Spanien

Beim Toro-Júbilo-Festival in Spanien werden Stiere angezündet und durch die Stadt getrieben. So leiden die Tiere im Namen der Tradition.

© PACMA Fotos / CC by 2.0
23.Jul 2021

Warum ein Tier einfach nur töten, wenn man es vorher noch ausführlich quälen kann? Beim Festival Toro Júbilo im spanischen Medinaceli (Kastilien) werden jedes Jahr Stiere angezündet. Die Besucher:innen feiern, wie das Tier qualvoll stirbt. Das Toro-Júbilo-Fest ist neben dem grausamen Stierkampf und dem Stierrennen in Pamplona nur eine weitere Form von vermeintlicher Tradition, die jedoch Tierquälerei ist und abgeschafft gehört.

Was ist das Toro-Jubilo-Festival?

Beim Toro-Júbilo-Festival handelt es sich um einen rund 400 Jahre alten Brauch, der auch heute noch trotz grausamer Tierquälerei im Namen der Tradition stattfindet. Jedes Jahr in der zweiten Novemberwoche werden dem „Toro de Fuego“, also dem „Feuerstier“ Pechfackeln auf dem Kopf befestigt, die anschließend in Flammen gesetzt werden. Wenn der Stier brennt, wird er von dem Holzpfahl, an dem er zumeist festgebunden ist, losgeschnitten und durch die Straßen gejagt.

© PACMA Fotos / CC by 2.0

Warum ist das Feuerstier-Festival Tierquälerei?

Meist muss der Stier in seiner Panik mehrere Stunden lang in Todesangst herumrennen, während brennende Pechklumpen auf seinen Kopf fallen und Haut, Haare und Augen verbrennen. Auch die Tonerde, die vor der Prozedur auf den Körper des Stieres aufgetragen wird, lindert die Schmerzen nicht. In den Hörnern der Tiere verlaufen Nervenbahnen, die das Feuer angreift. Schmilzt das Horninnere durch die große Hitze, fügt das den Tieren enorme Qualen zu. [1]

Bei dem verzweifelten Versuch, das Feuer zu löschen, rennen die brennenden Stiere immer wieder mit dem Kopf gegen Steinwände, Laternenpfähle und andere Gegenstände. Die getrockneten Tonklumpen, die das Tier schützen sollen, fallen ihm durch die panischen Bewegungen vom Körper.

Warum werden die Stiere angezündet?

Der grausame Brauch soll an die Vertreibung der Mauren aus Spanien vor etwa 400 Jahren erinnern. [2] Die Zuschauer:innen um das panische, leidende Tier johlen und feiern die Tierquälerei. Einige Tiere sterben schon während dieses Spektakels an ihren Verletzungen oder stressbedingtem Herzinfarkt. [3]

In ihrer panischen Angst zucken die Tiere teils so heftig in dem Versuch, das Feuer zu löschen, hin und her, dass sie sich selbst das Genick brechen können. [3] Denjenigen Stieren, die die Flammentortur überleben, wird die Kehle durchgeschnitten, nachdem das Feuer gelöscht ist. Dann wird das Fleisch des Stieres auf dem Festival als „Festmahl“ serviert.

© PACMA Fotos / CC by 2.0

Wieso ist das Fest noch nicht verboten?

Obwohl der Tiermissbrauch und die Qualen, die die Feuerstiere beim Toro Júbilo erleiden müssen, offensichtlich sind, verstecken sich die Organisator:innen hinter fadenscheinigen Begriffen wie „Tradition“. Damit wird das Tierleid auch vor Gericht legitimiert. Weil das Fest seit mehr als 400 Jahren stattfindet und seit 2002 als traditionelles Stierspektakel gilt, hat das Regionalparlament bisherige Verbotsanträge abgewiesen. [4] Das muss sich ändern, denn Tierquälerei ist keine Kultur!

Ihr wollt etwas dagegen tun?

Unterschreibt unsere Petition und fordert die Regierung der Provinz Soria auf, das grausame Toro-Júbilo-Fest zu verbieten.