Was bedeutet es, wenn Meerschweinchen „popcornen“?

Was ist eigentlich „popcornen“ und warum machen Meerschweinchen das so gerne? Wir klären auf!

30.Mrz 2020

Meerschweinchenhalter wissen wahrscheinlich genau, was es bedeutet, wenn Meerschweinchen „popcornen“. Nein, es bedeutet nicht, dass Meerschweinchen sich an den Popcorn-Resten bedienen, die nach dem letzten Filmabend liegen gelassen wurden. Und auch nicht, dass ihr Fell bei Wärme auf einen Schlag besonders voluminös und fluffig wird.

„Popcornen“ ist ein Phänomen, das nur Menschen beobachten können, die Meerschweinchen – natürlich aus dem Tierheim adoptiert – in einer artgerechten Umgebung halten. Fühlen sich die kleinen Nager wohl, springen sie nämlich unvermittelt mit allen vier Beinen in die Luft und drehen sich dabei oft unwillkürlich um. Dieses Umherhüpfen erinnert an Maiskörner, die im Topf oder in der Mikrowelle zu Popcorn aufpoppen – daher der Name. Besonders bei Jungtieren kann man dieses Verhalten beobachten, da die kleinen Meerschweinchenkinder oft besonders ausgelassen und fröhlich sind.

Wenn ihr einem Meerschweinchen ein Zuhause geben wollt, schaut euch bitte im Tierheim um. Meerschweinchen, die in Zoohandlungen verkauft werden, geht es meist alles andere als gut. Eine Studie hat sogar gezeigt, dass fast alle Meerschweinchen aus Zoohandlungen unter Hautpilz leiden. Adopt, don´t shop!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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„Tiger King“ auf Netflix: Verherrlicht „Großkatzen und ihre Raubtiere“ Tierquälerei?

Netflix erzählt eine Geschichte rund um Tigerdressur, Tierrechte und Auftragsmord als Doku nach. Wie gut kommt der fragwürdige Joe Exotic dabei weg?

Netflix
30.Mrz 2020

In der Beschreibung der Doku „Tiger King“ (auf Deutsch: „Großkatzen und ihre Raubtiere“) nennt Netflix den Mann im Mittelpunkt der Geschichte „exzentrisch“, „kultig“ und „charismatisch“ – ziemlich zahme Begriffe für jemanden, der mehrere Tiger erschossen, andere Tiere illegal verkauft, Unterlagen gefälscht und einen Auftragsmörder bezahlt hat, um eine Tierrechtsaktivistin zu erschießen.

Joe Exotic wurde als Betreiber eines Großkatzen-Zoos in Oklahoma bekannt, der die Tiere dort zu gefährlichen Stunts zwang, um sich mit ihnen filmen und fotografieren zu lassen. Als die Tierrechtsaktivistin Carole Baskin ihn von dieser Tierquälerei abhalten wollte, heuerte er einen Auftragsmörder an, um sie zu töten. Jetzt erzählt Netflix diese wahre Geschichte nach, und während die Einen Joe Exotic als Kultfigur feiern, kritisieren die Anderen, dass die Tierquälerei dabei fast unter den Tisch fällt. Zumindest einige Zahlen in der Doku sollten aber auch die größten „Tiger King“-Fans zum Nachdenken bringen: 5.000 bis 10.000 Tiger leben demnach allein in den USA in Gefangenschaft. In der Freiheit sind es nur noch 4.000.

Diese Filme lohnen sich auf Netflix auf jeden Fall.