Mit diesen 5 Tipps nehmt ihr eurer Katze die Angst vor der Transportbox

Viele Katzen sind auf Transportboxen nicht so gut zu sprechen. Wir verraten euch, wie ihr die Sache für eure Vierbeiner leichter gestalten könnt.

03.Nov 2016

1. Wählt die richtige Transportbox

Im Handel gibt es die unterschiedlichsten Transportboxen, von den klassischen Hartschalen-Boxen und geflochtenen Korbhöhlen bis hin zu stylischen Tragetaschen. Bei Katzen, die genauso ungern rein- als auch aus einer Box rausgehen, solltet ihr auf jeden Fall Modelle vermeiden, die nur eine Tür-Öffnung haben. Generell eignen sich mehrteilige Hartschalen-Boxen, bei denen man den Deckel komplett abnehmen kann, am besten. Bei denen könnt ihr eure Katze ohne jeglichen Stress einfach rausheben. Außerdem lassen sich diese Kunststoff-Boxen im Notfall auch superleicht reinigen.

 

2. Integriert die Transportbox in eure Möbellandschaft

Aber was nützt die beste Transportbox, wenn eure Katze das Teil nicht kennt und ihm umso weniger traut? Die meisten von uns lagern die Transportbox mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der hintersten Ecke des Kellers und zaubern sie dann zehn Minuten vor Abreise hervor um sich dann zu wundern, dass der Vierbeiner so gar keine Lust auf den unbekannten Gegenstand hat. Stattdessen sollte die Transportbox Teil eurer Möbellandschaft und für eure Katze jederzeit zugänglich sein. Stellt sie daher neben das Sofa oder vielleicht in die Spielecke, damit eure Katze sich mit der Box vertraut machen kann.

 

3. Macht die Transportbox zu einem Schlaraffenland

Die Transportbox sollte nicht nur eine öde Box sein, in der man im schlimmsten Fall zum Tierarzt gekarrt wird. Macht sie stattdessen interessant und spannend für eure Vierbeiner. Legt die Lieblings-Kuscheldecke hinein oder ein von euch getragenes T-Shirt; gewohnte Gerüche reduzieren Stress und machen die Box für eure Katze weniger angsteinflößend. Macht die Box zu einem Spiel- und Snackplatz: Integriert sie in eure Spielrunden, indem ihr Bälle und Spielangeln hineinlegt und so eure Katze damit hineinlockt. Jedes Mal, wenn eure Katze sich der Box nähert oder sich gar rein traut, belohnt sie mit einem Leckerli und Streicheleinheiten.

 

4. Der Trick bei besonders misstrauischen Katzen

Einige Katzen lassen sich dennoch nicht so leicht von Transportboxen überzeugen. In diesen Fällen braucht man einfach etwas mehr Geduld. Wenn ihr eine mehrteilige Hartschalenbox habt, nehmt diese einfach auseinander und macht eure Katze erstmal nur mit dem Bodenteil ohne Deckel vertraut. So wirkt die Box eher wie ein Bett, in dem euer Vierbeiner schlafen, spielen und auch fressen kann. Anschließend führt ihr den Deckel ohne Tür ein und so weiter.

 

5. Die nächsten Schritte

Sobald eure Katze nicht gleich beim Anblick der Box in Panik gerät, vielleicht sogar schon Mittagsschläfchen darin abhält und auch Snacks in der Box isst, könnt ihr die nächsten Schritte wagen. Wichtig ist, dass ihr sie kontinuierlich dazu animiert, in die Box zu gehen.Wenn sie freiwillig reingeht, könnt ihr versuchen, die Tür zu schließen. Am Anfang nur ganz kurz, mit der Zeit immer länger. Vielleicht lauft ihr auch mal mit eurer Katze in der Box etwas in der Wohnung herum und lasst sie dann wieder raus. Vergesst nicht, eure Katze dabei immer mit Streicheleinheiten und Leckerlis zu belohnen, damit sie positive Erfahrungen mit der Box verbindet.

Denkt immer dran, dass jede Katze anders ist: Die eine Katze hat eventuell schon nach einer Woche keine Probleme mehr mit der Transportbox, während eine andere mehrere Wochen braucht, um sich daran zu gewöhnen. Bleibt also geduldig, belohnt stets Fortschritte und gebt eurer Katze genügend Zeit.

Ihr habt das Gefühl irgendwas stimmt nicht mit eurer Katze? Hier sind 10 Anzeichen dafür, dass es eurer Katze nicht so gut geht.

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4 Dinge, die euren Hund im Winter schützen

Manchmal muss man einfach vor die Tür, auch wenn man nicht will. Um eure Vierbeiner vor den Tücken des Winters zu schützen, haben wir vier Tipps für euch.

Foto: PETA / Conny Maisch
03.Nov 2016

Auch wenn eure Hunde es vielleicht genauso wenig mögen wie ihr: selbst im Winter bei Kälte, Nässe oder Schnee muss man einfach manchmal vor die Tür, um von A nach B zu kommen oder um vorm Schlafengehen nochmal den Kiez zu markieren. Mit diesen Tipps könnt ihr euren Hund schützen.

1. Leuchthalsbänder

Die sind jetzt nicht unbedingt schön, aber sie helfen. Falls der Hund mal auf die Straße rennen sollte, könnte das seine Lebensversicherung sein.

Hund mit Leuchthalsband

2. Pullis / Jacken

Manchmal möchte Tier einen anderen Style tragen. Oder einfach nur warm bleiben. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Hundeklamotten, von Pulli über Jacke bis hin zu Weste.

3. Hundeschuhe

Wir geben zu: Schuhe zu tragen, kann für Hunde gewöhnungsbedürftig sein. Aber wenn scharfer Split und stechendes Salz die Pfoten schon stark angegriffen haben, ist das durchaus eine Option.

Hund mit PfotenschutzFoto: PETA / Conny Maisch

4. Reflektoren

Auch Reflektoren (hier auf einer Weste) machen Hunde besser sichtbar.

Was ihr noch beachten solltet

Hunden brennt Streusalz an den Ballen, und viele Hunde lecken das Salz dann von den Pfoten ab, was zu Magenproblemen führen kann. Am besten reinigt ihr die Pfoten nach der Runde mit lauwarmem Wasser. Auch zu viel Schneesnacks zwischendurch können dem Hund auf den Magen schlagen. Bleiben noch die nervigen Eisballen, die sich im Fell zwischen den Pfoten festsetzen und sehr unangenehm sein können. Entfernt diese schon während des Spaziergangs vorsichtig und der Hund läuft wieder rund.

Für euer Winteroutfit haben wir auch ein paar Tipps: 5 Kleidungsstücke, die ihr im Winter nicht tragen solltet.