Myanmar verbrennt Elfenbein in Wert von 1 Million Euro

Das Land in Südostasien hat Hunderte Körperteile von Tieren zerstört. Damit will Myanmar ein Zeichen gegen den illegalen Handel setzen.

18.Mrz 2019

Passend zum World Wildlife Day Anfang März hat das südostasiatische Land Myanmar Elfenbein, getrocknete Elefantenrüssel, Tigerknochen und andere Teile von Tieren in einem Feuer zerstört. „Es tut mir leid, Teile von Tiere zu verbrennen“, sagt der Umweltschutzbeauftragte der Regierung Win Naing Thaw dazu in einem Interview. „Aber die lebenden Tiere, mit denen illegal gehandelt wird, tun mir noch mehr leid.“ Bereits 2018 hatte Myanmar mit einer ähnlichen Aktion großes internationales Aufsehen erregt.

Die Behörden wollen so aber nicht nur zeigen, mit wie viel illegal gehandelten Tierteilen sie es jedes Jahr zu tun haben. Sie wollen auch ganz praktisch verhindern, dass damit weiter gehandelt wird. Denn das ist leider immer noch ein großes Geschäft, gegen das immer mehr Länder inzwischen mit drastischen Maßnahmen vorgehen. So hat etwa Kenia erst im letzten Jahr die Todesstrafe für Elefantenjäger eingeführt.

Hier sind 9 Gründe, warum auch die Jagd hierzulande grausam und sinnlos ist.

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Ist der neue „Dumbo“ ein Tierrechtsfilm?

Keine echten Elefanten, aber ein echtes Happy End? Was sich Tim Burton wohl bei seiner Realverfilmung von „Dumbo“ gedacht hat?

© Walt Disney Studios
18.Mrz 2019

Seit dem 28. März ist „Dumbo“ in deutschen Kinos zu sehen. Wie der Trailer zur neuen Realverfilmung des alten Zeichentrick-Klassikers schon zeigt, hat Regisseur Tim Burton einige Dinge richtig gemacht hat: Zwar spielen in seiner Version echte Menschen wie Colin Farrell, Eva Green und Michael Keaton mit, aber keine echten Elefanten. Dumbo und die anderen Elefanten sind komplett computeranimiert. Außerdem wird auch bei Burton sehr deutlich, wie schlecht es Elefanten im Zirkus geht, wo sie isoliert, gequält und eingeschüchtert werden, um unnatürliche Tricks vorzuführen.

Auch beim Ende des Films hat sich Tim Burton etwas gedacht. Bei Disney gab es ein ziemlich unrealistisches Happy End: Dumbo setzt sein Flugtalent ein, um zum Star des Zirkus zu werden und lebt dort anschließend glücklich und zufrieden. Ob das im Spielfilm auch so wird oder Burton seinen Elefanten tatsächlich in die Freiheit entlässt und damit eine wichtige Tierrechtsbotschaft vermittelt? Wir verraten nicht zu viel, sagen aber: Es lohnt sich, reinzuschauen.

Und dann gibt es noch diese Tierrechtsfilme auf Netflix.