8 Gründe, warum Ponykarussells verboten werden sollten

Wenn Kinder Ponykarussells entdecken, ist die Freude meistens groß. Für die Tiere sind diese Spektakel allerdings kein Spaß. Unsere 8 Gründe zeigen euch warum.

Foto: Rebecca-Kahlau
22.Apr 2016

1. Das stundenlange Im-Kreis-laufen ist nicht artgerecht und daher schlecht für Pony-Wirbelsäulen. Schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden sind häufig die Folge.

2. Ponys leiden auch psychisch unter dem monotonen Bewegungsablauf.

3. Das Zaumzeug passt oft nicht.

4. Häufig sind die Ponys durch Jahrmarktsmusik und -besucher einem erheblichen Lärmpegel ausgesetzt.

5. Kleinkinder behandeln Ponys, wenn auch unabsichtlich, meist falsch.

6. Ponys brauchen Auslauf. In der Natur leben Ponys in einer Herde und können sich frei bewegen. In Ponykarussells sehen sie tagtäglich nur das Hinterteil des Ponys vor sich selbst.

7. Die Ponys bekommen kaum Pausen. Vorgeschrieben ist eine kurze Pause nach 4 Stunden. Und selbst das kontrolliert nur selten jemand.

8. Es gibt keine gesetzliche Regelung für Ponys in Ponykarussells bei Extremtemperaturen. Die Ponys müssen sowohl bei Eiseskälte als auch bei extremer Hitze ihre Runden drehen.

Foto: Birgit Gleczynski

Zwei Drittel der Deutschen sind ohnehin der Meinung, dass Ponykarussells nicht tiergerecht sind. Das Leid muss endlich ein Ende haben. Ponykarussells sollen angeblich der Unterhaltung von Kindern dienen, stillen jedoch hauptsächlich die Profitgier der Schausteller. Die Ponys bleiben dabei leider gänzlich auf der Strecke.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Der Roboter, der Millionen von Tieren das Leben retten könnte

Die Einsicht kommt erst, wenn es ums Geld geht. Dank eines Roboters begreift auch die Pharmaindustrie langsam, wie überflüssig Tierversuche sind.

22.Apr 2016

Dass es nicht nur grausam ist, sondern auch extrem unzuverlässig und langwierig, Produkte und Medikamente an Tieren zu testen, wissen Tierrechtler schon lange. Für die Pharmaindustrie muss es sich aber vor allem finanziell lohnen, Tierversuche abzuschaffen. Ein Roboter hilft dabei.

Der gelbe Roboterarm der Bayreuther Firma Stäubli wird im Rahmen des amerikanischen Tox21-Programms schon seit einigen Jahren eingesetzt, um die Wirksamkeit von Medikamenten zu testen, wie das Video des Wall Street Journals zeigt. Dabei ist der Roboter nicht nur viel schneller als die üblichen Tierversuche, sondern auch viel effektiver, weil Produkte direkt an menschlichen Zellen getestet werden, auf die sie später auch wirken sollen. Und das tausendfach parallel automatisiert, statt im Labor jeden einzelnen Hund von Hand zu vergiften.

Deshalb wird der Roboter inzwischen auch genutzt, um schädliche Stoffe in Haushaltsprodukten, Lebensmitteln und Verpackungen zu testen. Weil das so viel schneller und zuverlässiger funktioniert als die Versuche an Tieren, können Produkte und Medikamente schneller in die Läden kommen und verkauft werden. Das dürfte dann auch die Industrie überzeugen, Tierversuche endlich sein zu lassen.

Ihr wollt keine Tierversuche unterstützen? Mit diesen Haushaltsprodukten und Kosmetika seid ihr auf der sicheren Seite.