Prince Harrys Jagd in Brandenburg hat 15 Wildschweine getötet

Während Meghan Markle sich für Tiere einsetzt, geht ihr Verlobter auf die Jagd. Gemeinsam mit Freunden hat Prince Harry Wildschweine erschossen.

© DoD News CC BY 2.0
14.Dez 2017

Wenn sich Royals treffen, dann geht es meist um öffentliche Auftritte, gute Zwecke oder spektakuläre Hochzeiten. Bevor seine eigene mit Meghan Markle im nächsten Jahr ansteht, hat Prince Harry aber noch heimlich den Erbprinzen Franz-Albrecht Oettingen-Spielberg in Brandenburg besucht – um gemeinsam mit ihm und anderen Freunden Jagd auf Wildschweine zu machen. [1]

Wer genau welches Tier getötet hat, ist nicht bekannt, insgesamt sind bei der Jagd in der Nähe von Görlsdorf aber 15 Wildschweine erschossen worden. Das passt so gar nicht zum Image des modernen englischen Prinzen, der sich für Menschenrechte engagiert und statt einer Adligen eine amerikanische Schauspielerin heiraten wird. Und zu der passt es auch nicht: Meghan lebt unter der Woche vegan und setzt sich für Hunde aus dem Tierheim ein. Bleibt zu hoffen, dass sie ihrem Zukünftigen erklärt, was das Problem an der Jagd ist [2].

Auch wenn ihr nicht selbst jagen geht: Wildfleisch zu essen ist nie eine gute Idee.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
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Go Vegan!

Diese Uni tötet Präriewühlmäuse in Alkoholtests, um Fremdgehen zu erforschen

Kein Scherz, sondern brutale Realität. Ihr könnt etwas dagegen tun.

14.Dez 2017

Was können uns eingesperrte und vergiftete Mäuse über menschliches Verhalten in der Freiheit beibringen? Absolut nichts. Wer hat das noch nicht begriffen? Die Angestellten der Oregon Health & Science University (OHSU). Dort wurden gerade wieder 150 Präriewühlmäuse in Plastikkisten gesperrt, betrunken gemacht und anschließend getötet, um daraus ziemlich unwissenschaftliche Erkenntnisse übers Fremdgehen zu gewinnen.

Für eine Woche wurden jeweils ein männliches und ein weibliches Tier zusammengesperrt. Dann wurden sie getrennt und ihnen wurde so viel Alkohol bereitgestellt, dass einige von ihnen das Äquivalent von 15 Flaschen Wein an einem Tag tranken. Anschließend gab es eine Reihe Tests, die herausfinden sollten, ob der Alkohol Einfluss auf die Partnerwahl und die Aggressivität der Tiere hatte. Nach den Tests töteten die Arbeiter die Tiere und sezierten ihre Gehirne.

Idiotisch, das überhaupt sagen zu müssen, aber: Tiere eine Woche lang zusammen einzusperren ist eine mehr als schlechte Simulation für eine menschlich Beziehung. Betrunkene Mäuse in Gefangenschaft haben nichts mit betrunkenen Menschen in Freiheit zu tun. Solche Tests sind unwissenschaftlich. Und sie sind nur der jüngste Fall von Tierquälerei an der OHSU. Schon in der Vergangenheit wurde ein Affe so mit Alkohol vergiftet, dass er wiederbelebt werden musste, und ein anderer verblutete im Labor.

Ihr könnt etwas dagegen tun. Beteiligt euch an der Petition von PETA USA und fordert Unis auf, mit den Tierversuchen aufzuhören.